Laut angaben von Google gehen heutzutage rund 77 % der Suchanfragen von mobilen Endgeräten aus. Und mehr als 50% aller Keywords werden laut Sistrix (Stand März 2021) häufiger über Mobilgeräte gesucht.

Prozentuale Anteile der Keywords, öfter von Desktop oder Mobilgeräten gesucht werden

Anteil der Keywords, die häufiger über Desktop oder Mobilgeräte gesucht werden; Quelle Sistrix, Stand März 2021

Das verdeutlicht noch einmal die steigende Bedeutsamkeit von mobil optimierten Webseiten. Google ist sich dessen natürlich auch bewusst und zieht neue Schlüsse: Die Mobile-First-Indexierung. Deswegen führt Google den Mobile-First-Index ein. Ab März 2021 verwendet der Suchmaschinengigant nur noch seinen Smartphone-Bot.

Was heißt das für Sie? Welche Folgen hat es, dass beim Ranking nur noch die mobile Version einer Webseite berücksichtigt wird?

Daher wird es fortan noch einmal wichtiger, seine Webseite für mobile Geräte zu optimieren. Sie möchten weiterhin Ihr Google-Ranking halten oder sogar verbessern? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, was Sie in Zukunft beachten müssen, um nach dem Update nicht unterzugehen. Und warum es am besten geeignet wäre, Ihre Webseite gemäß Mobile First zu optimieren.

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Was ist Mobile First?

Der Ausgangspunkt der Konzeption einer Webseite war bisher immer die Desktopversion. Diese wurde dann im Nachhinein durch Responsive Design für alle möglichen Bildschirmgrößen optimiert. Beim Mobile-First-Prinzip wird der Spieß umgedreht. Hier dient die mobile Version als konzeptionelle Grundlage der Webseite. Anpassungen für die Desktopversion werden erst im Nachhinein vorgenommen.

Mobile First hat somit eigentlich dasselbe Ziel wie Responsive Design. Die Herangehensweise unterscheidet sich allerdings komplett. Erfahren Sie in unserem Beitrag über Responsive Design vs. Mobile First-Webdesign, wo sich die beiden Herangehensweisen genau unterscheiden.

Ab sofort gilt der Mobile-First-Index

Ab März 2021 setzt Google komplett auf den Mobile-First-Index. In diesem Index werden nur noch die Inhalte bewertet, die auf der mobilen Version der Webseite zu finden sind.

Dieser Index ist allerdings alles andere als neu. Wie wir bereits vergangenes Jahr berichteten, verwendet Google schon seit Juli 2019 diesen Index für alle neu eingereichten Webseiten.

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Auch B2B wird mobil

Laut einer Studie von Google werden in Europa und den USA schon mehr als 40 % des Umsatzes in führenden B2B-Unternehmen durch mobile Systeme erzielt. Dieselbe Studie zeigt auch auf, dass Umsätze, die mobil beeinflusst werden, schneller zustande kommen. Entscheidungen auf dem Smartphone oder Tablet benötigen im Durchschnitt 20 % weniger Zeit von der Leadgenerierung bis hin zum Abschluss.

Was bedeutet das für B2B-Anbieter?

Fast 60 Prozent aller Kunden in Westeuropa nennen das Fehlen eines stringenten Omnichannel-Kauferlebnis, wie z.B. das Wechseln von Desktop auf Smartphone, als größte Hürde im Conversion-Prozess. B2B-Unternehmen sollten Ihr Omnichannel-Erlebnis schnellst an das veränderte Nutzerverhalten anpassen.

Wer seine Webseite nicht für mobile Endgeräte optimiert riskiert Leads und Umsätze zu verlieren.

Marian Dietrich, Teamleiter Online-Marketing in Stuttgart, Heilbronn und Heidelberg

Steigern Sie Ihren mobilen Umsatz

Unternehmen, deren Seite noch nicht für mobile Endgeräte und damit für den Mobile-First-Index optimiert sind, sollten schnellstens Handeln. Die mobile User Experience wird in Zukunft zu einem noch wichtigeren Kriterium für das Ranking von B2B-Webseiten werden. Doch wie gehen Sie jetzt am besten vor? Reicht es aus, vorhandene Seitenelemente einfach auf responsive zu optimieren?

Unternehmen, die ihren Auftritt für Googles Mobile-First-Index optimiert haben, zeichnen sich durch drei Haupteigenschaften aus:

1. Nutzerzentriertes Design:

Der Nutzer sollte immer der ausschlaggebende Punkt in der Konzeption Ihrer Webseite sein. Da wie bereits erwähnt immer mehr Nutzer über mobile Endgeräte auf Ihre Webseite zugreifen, müssen Sie Ihre Webseite dementsprechend optimieren. Wird Ihre Webseite auf dem Endgerät eines Nutzers nicht optimal angezeigt, wird dieser die Webseite schnell wieder verlassen. Das könne Ihnen auch unsere Experten für UX/UI-Design aus Stuttgart bestätigen. Dem Google Cralwer wir nämlich signalisiert, dass Ihre Inhalte nicht den Anforderungen der Nutzer entsprechen und bestraft Sie mit einem schlechteren Ranking. Über Google Analytics können Sie herausfinden über welche Geräte Ihre Webseite die meisten Aufrufe erhält. Nutzen Sie diese Bildschirmgröße als Grundlage für die Konzeption Ihrer Webseite.

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2. Technologie: 

Eine reibungslose Interaktion und schnelle Ladezeiten gehören ebenso zu den elementaren Anforderungen die durch die Google Mobile-First-Indexierung an mobile Webseiten gestellt werden. Sie sollten unnötige Elemente und den Code Ihrer Webseite minimieren, da Google einen reduzierten Aufbau von Webseiten verlangen.

3. Datengetriebener Ansatz: 

Überwachen Sie die mobile Performance Ihrer Webseite. Durch ein gutes Dashboard in Google Analytics oder unterschiedliche Tools von Google, können Sie die mobile Performance und User Experience überwachen. Hiermit können Sie die Funktionalität der Technologie messen, Kundenreaktionen beobachten und mit diesen Daten Geschäftsergebnisse vorhersagen.

Fazit Google Mobile-First-Indexierung

Was die Dringlichkeit dieser Punkte durch die Mobile-First-Indexierung angeht, wird es je nach B2B-Geschäftsmodell sicherlich Unterschiede geben. Doch ab März 2021 sollten Unternehmen, Ihr Augenmerk auf die mobile Version Ihrer Webseite richten. Wenn Sie sich vorher auch nicht mit den Google Core Web Vitals beschäftigt haben, ist es spätestens jetzt an der Zeit. Diese Themen spielen zusammen und müssen unbedingt Berücksichtigt werden, um im Google Ranking nicht zu fallen oder sogar ganz zu verschwinden.

 

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