Wissenswertes für Ihre Suchmaschinenoptimierung: 11 SEO-Trends

Wer bei Google zukünftig unter den Top 10 landen will braucht hervorragende Inhalte, eine optimierte Informationsstruktur, richtig platzierte, hochwertige Links und wahrscheinlich auch das berühmte Quäntchen Glück oder das Know-how von Profis, um gezielte und erfolgreiche SEO-Maßnahmen für 2018 durchzusetzen. Die Zahl der Webseiten steigt und steigt – die Rankingplätze bleiben allerdings begrenzt. Erhalten Sie in diesem Beitrag einen Überblick über die SEO-Trends 2018:

1. „Mobile first wird 2018 zum Gesetz

Der Mobile Index wird in 2018 das Ranking beeinflussen. Die Umsetzungsfrist wurde von Google bis 2018 verlängert, schlägt dann aber zu und wird nicht mehr länger nur ein Must-have sein, sondern State of the Art. Für diejenigen, die unsicher sind, wie gut Ihre Seite optimiert ist, bietet Google mittlerweile ein Tool an, mit dem man prüfen kann, wie gut die eigene Seite optimiert ist. Auch bei Google Ads werden zukünftig die Landingpages auf Mobile Friendliness geprüft, denn auch Barrierefreiheit wird 2018 zum Thema.

2. „User first, too” – 2018 rückt die User Experience in den Mittelpunkt

Der Nutzer steht für Google im Fokus. Wer bei Google in den prominenten Sichtbarkeitsbereich rücken möchte, sollte seine Nutzer an erste Stelle setzen. Das heißt relevante Inhalte und eine reibungslos funktionierende User Experience müssen genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Besucher sollen mit Ihnen und Ihrer Webseite interagieren. Hierzu werden Sie zukünftig Nutzersignale bei den Suchanfragen auswerten müssen und präzise Ihre Google-Analytics-Daten in Bezug auf Ladezeit, Lesbarkeit und Struktur der Navigation analysieren sowie durch passende Maßnahmen verbessern. Absprungraten, Verweildauer und Conversions sind Daten, die Google zukünftig stark bewerten wird.

3. KI und Deep Learning

Absoluter Trend für SEO-Maßnahmen in 2018 sind die Buzzwords künstliche Intelligenz sowie Deep Learning, ihre Bedeutung wird weiter steigen. Das hilft nur so bei der Optimierung nicht konkret weiter. Hier muss eine dauerhafte Analyse der eigenen Daten und Möglichkeiten vorgenommen werden. Auf Sprache basierte Suchanfragen werden am ehesten Aufschluss darüber geben können, wie Google Surferlebnisse bzgl. dieser Bereiche zukünftig bewerten wird.

4. Voice Search und digitale Assistenten

Jede fünfte Suche wir mittlerweile über Voice Search ausgeführt. Also wird dies wachsenden Einfluss auf das Suchverhalten haben. Unsere Kommunikation mit Maschinen wird menschenähnlich werden. Das heißt, dass Longtail-Suchanfragen zunehmen werden und sich die Inhalte auf den allgemeinen Umgangston der Nutzer einstellen müssen. Auch werden Suchanfragen in ganzen Sätzen zunehmen. Digitale Assistenten werden ebenfalls immer genauer. Die große SEO-Herausforderung 2018 besteht darin, die Zielgruppe so genau zu analysieren, dass ich auf die Absichten meiner Nutzer mit genau den passenden Inhalten reagieren kann. Wichtig werden auch Nutzersignale (User Behavior Signals), also die Besucher, die Ihre URL direkt im Browser eingeben.

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5. Visual Search wird zur Realität

“Alexa! Schau mal!” Noch sind Alexa, Siri und Co. blind. Das wird sich ändern. Visual Search hat mit „Google Lens“ den ersten Schritt zum Erkennen von Gegenständen oder technischen Informationen gemacht. Das Tool zur visuellen Suche wurde vor einigen Monaten auf den Google-“Pixel”-Smartphones zur Verfügung gestellt. Mit diesem Tool können Sie ein Foto untersuchen und erhalten dann für  z. B. öffentliche Gebäude oder Sehenswürdigkeiten automatisch Informationen. Auch die Texterkennung ist in der Lage, Visitenkarten zu erkennen und in eine Kontaktdatei einzufügen.

Als nächstes kam jetzt Microsoft und hat in die KI seiner Suchmaschine Bing investiert. Auch die Plattform Pinterest, die von Fotos lebt, hat die neuen “Pinterest Lens”-App eingeführt. So ist die einfache visuelle Suche für Nutzer auch hier schon in den Fokus gerückt.

Visuelle Suche im Visier der Internetbetreiber:

2019 werden rund 50 Prozent aller mobilen Suchen entweder mit Spracheingabe oder visuell getätigt werden. Hier kann man von einem riesigen Wachstumssegment ausgehen. Das SEO der Zukunft wird nicht nur von Keywords und Content geprägt sein.

6. Vorsicht Sicherheit!

Die Sicherheit Ihrer Webseite ist noch wichtiger als der Inhalt selbst, unsichere oder gar infizierte Webseiten werden von Google aus dem Index genommen und somit vermieden, dass Surfen für die Nutzer zum Horror wird. Das heißt, die Webseite muss überwacht, regelmäßig aktualisiert und mit einer Firewall versehen werden. Wer 2018 seine Website nicht mit SSL verschlüsselt hat, wird schon im Browser als “nicht sicher” gekennzeichnet. Das ist seit Oktober 2017 Fakt.

7. Content-Marketing – Qualität vor Quantität

Zukünftig ist es nicht mehr relevant, sich viel Inhalt aus den Fingern zu saugen, da viele Inhalte unnötig gestreckt werden und somit für Ihre SEO-Maßnahmen auch schlechter werden. Irrelevante Informationen führen zukünftig zu schlechteren Nutzersignalen und Rankings. Der Content 2018 muss nicht nach Suchmaschinen, sondern für den Nutzer optimiert werden, auch eine übermäßige Keyworddichte wird zu einem Minus im Ranking. Trotzdem müssen Keywords weiter verwendet werden, allerdings beschränkt auf Titel, Metadaten, dem Text und in Verlinkungen. Auch die Relevanz von Videos steigt, ebenfalls verhelfen Animationen (etwa GIFs), Visualisierungen, Präsentationen oder Formularen zu einem besseren Ranking. Denn Surfen soll Spaß machen und Nutzer auf der Seite halten.

Hochwertiger Content ist Basis Ihrer Webseite. Nur so kommen Sie zum SEO-Erfolg.

Marian Dietrich, SEO-Experte am Standort Heilbronn

8. Google kürzt die Suche ab

Es ist beileibe nicht so, dass die Internet-Suche von Google immer gleich von Erfolg gekrönt wird. Durchschnittlich geht der Suchende tatsächlich fünf Mal zur Suchergebnisseite zurück, um im der Suche entweder genauer zu werden oder sogar die Suchworte komplett ändert. Klicks zurück zu der Ergebnisleiste von Google o. ä. werden “Short Clicks” genannt. Google hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Short Clicks zu minimieren oder ganz auszuschalten. Hierfür setzt Google voraus, dass die Inhalte der Webseiten möglichst genau alle Suchoptionen bedient. Daher auch der Fokus auf relevanten, holistischen Content.

Ihnen ist bestimmt schon aufgefallen, dass, wenn Sie nach der ersten Suchanfrage wieder zurückkehren das Feature „Andere suchten auch nach“ auftaucht. Google hat das lange erforscht und hier sehen Sie, wie ernst es Google mit Ihrer Zufriedenheit ist. Eine gute Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webseite zielt nun darauf ab, Suchende umfassend zu erreichen.

9. Accelerated Mobile Pages (AMP)

Accelerated Mobile Pages (AMP) haben in den USA einen weitaus größeren Stellenwert als in Europa. In den USA setzt man verstärkt auf reduzierte HTML-Protokolle, die eine verbesserte Nutzererfahrung und mehr Konversionen durch schnelleres Laden versprechen. Durch den immensen Druck vom Riesen Amazon werden schnelle Ladezeiten der entscheidende Faktor im Wettbewerb sein.

Es ist an Beispielen in der Praxis bewiesen, dass, je stärker der E-Commerce mobile beeinflusst ist, desto gravierend höhere Conversions Rates sind zu erwarten.

10. Trend Local SEO auf dem Vormarsch

Local SEO ist das neue Branchenbuch. Nutzer, die einen Arzt, einen Frisör oder einen Handwerker einer bestimmten Sparte suchen, googeln heute danach. In das Suchfenster der Suchmaschine wird nun der Begriff und ein Ort eingegeben. Google erkennt das unmittelbar als lokale Suche und listet dem Nutzer jetzt entsprechende Dienstleister in der direkten Umgebung auf. Aber die Ip-Adresse gibt Google den Standort bekannt. Somit wird für regionale Anbieter, die auf die Region angewiesen sind, die Sichtbarkeit bei der Suche immer entscheidender. Wer hier eine der ersten Stellen einnimmt, macht das Geschäft. Allerdings werden an Local SEO nochmals andere und spezifische Anforderungen gestellt.

Früher musste das Geschäft an einem stark frequentierten Standort mit Publikumsverkehr stehen. Heute ist das nicht anders – nur eben mobil. Und da ersetzen die ersten Positionen auf  Seite 1 bei Google eben jetzt die privilegierte Lage in den Einkaufsstraßen.

11. Mit smarten SEO-Zielen zum Erfolg

Kontakte und Wirkung von Werbung sind messbar wie nie zuvor. Für digitale Kampagnen passende Kennzahlen zur Erfolgsmessung zu erhalten keine Herausforderung. Bei der Suchmaschinenoptimierung wird eine genaue Zieldefinition schon schwieriger. Von Google gibt es für die organische Suche seit vielen Jahren keine Daten für Keywords mehr. SEO-Experten sind stetig gefordert, ein funktionierendes SEO KPI-Konzept zu erstellen, das messbar und sichtbar den Erfolg einer SEO-Optimierung aufzeigt.

SEO-Guru Rand Fishkin stellt die Unternehmensziele an den Anfang eines SEO-Konzeptes.. Diese Ziele definieren dann die Marketingziele aller Kommunikationskanäle entlang der Customer Journey. Jetzt erst kommen die SEO-Ziele, die Fishkin in 6 Unterziele aufspaltet:

  • Rankingposition
  • Besucher aus der organischen Suche
  • Markensuche
  • generische Suchintentionen
  • Repräsentation des Unternehmens mit verschiedenen Suchbegriffen
  • Linkqualität, Linkanzahl und direkter Traffic über Linkreferrals (Empfehlungen)

Laut Fishkin lohnt sich diese Vorgehensweise, da die SEO-Maßnahmen hier dann an den essenziellen Richtlinien des Unternehmens ausgerichtet werden.

Das bessere Wort für die SEO-Trends 2018 wird wohl die “Search Experience Optimization” sein! Vertrauen Sie auf SEO-Spezialisten – gerne sind wir für Sie da!

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