Google Chrome will zukünftig schnelle und langsame Webseiten im Vorfeld kennzeichnen

Schnelligkeit ist eine der obersten Prämissen, die Google Chrome seinen Suchanfragen zugrunde legt. Dem Nutzer soll schnell und unkompliziert die beste Antwort auf seine Frage geliefert werden. Laut Aussagen des Chrome-Entwicklungsteams soll der Webbrowser zukünftig die Ladezeit einer Webseite in schnell und langsam einteilen und dementsprechend kennzeichnen. Über die genaue Art der Kennzeichnung ist man sich noch uneinig, wie das Team in einem Blogbeitrag mitteilt:

… dies kann eine Reihe von Formen annehmen, und wir planen, mit verschiedenen Optionen zu experimentieren, um festzustellen, welche den größten Nutzen für unsere Benutzer bieten.

Addy Osmani, Ben Greenstein und Bryan McQuade vom Chrome-Team

Eventuell wird ein Icon zum Einsatz kommen. Weitere Überlegungen gehen dahin, dass man einen Splash-Screen einblendet, schon während die Seite geladen wird, der den Nutzer auf ein langsames Laden einstellt. Auch ein Ladefortschrittsbalken in unterschiedlichen Farben könnte zum Einsatz kommen.

Ebenfalls noch keine Aussage trifft man über die Art und Weise, wie die Page Speed gemessen werden soll. Denn Faktoren wie die Netzgeschwindigkeit im Allgemeinen oder Spezifikationen der einzelnen Geräte können mit in die Berechnung mit einfließen. Laut Google ist es aber schon möglich, die Kennzeichnung je nach Gerät oder Netz zu gestalten. Auch noch unklar ist, wann Google Chrome dieses System an den Start bringt.

Trotzdem wird nur die Ankündigung dafür sorgen, dass sich der Druck auf die Webseitenbetreiber nochmals erhöht, zukünftig auf schnellere Ladezeiten Wert zu legen.

Wie geht es weiter?

Google erwähnt weiterhin in seinem Blogbeitrag, dass die Kennzeichnung auf historischen Daten beruhen wird. Weiterhin wird auch in Zusammenarbeit mit anderen Teams dafür gesorgt, dass diese Kennzeichnung der Webseiten konsistent über verschiedene Produkte hinweg möglich ist. Zur Zeit hat Google Chrome vor, diese Menge an Daten langsam und Schritt für Schritt aufzubauen. Man denkt ebenfalls an, weitere Qualitätskriterien in eine Vorab-Bewertung aufzunehmen. Hier entsteht die Frage, ob es in der Zukunft eine sichtbare Vorab-Qualitätsbewertung einzelner Webseiten durch Google Chrome geben wird?

Man kann auf jeden Fall sicher sein, da Google das auch explizit bestätigt hat, dass man jegliche Aktualisierung dieses Vorhabens veröffentlicht. Wir empfehlen unabhängig davon, Webseiten kontinuierlich zu optimieren, auch im Hinblick auf die Ladezeit. Warten Sie nicht!

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