econsor Themenwoche
Themenwoche 7 Tage - 1 Thema E-Commerce
Dieser Artikel ist Nummer 4 von 7 im Special "E-Commerce"

Und wie geht es im nächsten Jahr in 2020 weiter?

Dass der E-Commerce ständig dabei ist, Marktanteile zu gewinnen, ist kein Geheimnis mehr. Nicht zu leugnen ist in diesem Zusammenhang ebenfalls, dass so gut wie alle Trends der Evolution im E-Commerce einen technischen Background haben.  

Auch neben den Shopriesen Amazon, eBay und Zalando hatte man 2019 bei richtigem Handling gute Aussichten auf Erfolg. Was hat den Online-Erfolg in diesem Jahr festigen können und wo liegen die Aussichten des E-Commerce für 2020? Welche Visionen wurden wahr? Zumindest nicht die vor zehn Jahren laut geunkte, dass der Offline-Handel aussterben wird. Wir haben festgestellt, dass es keinen Sieger gibt, sondern die tatsächliche und aktuelle Verschmelzung beider wird die Vorzüge kombinieren. Hier setzt man verstärkt auf  Instant Shopping, Playful Stores, Event Shopping und Cashfree Retail. Und je besser diese Kombination digitalisiert und auf den Kunden, die Customer Journey wie auch die UX abgestimmt ist, desto erfolgreicher zeigt sich dieses Modell.  

Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu gestalten.

Abraham Lincoln

Allumfassende Verkaufsmaschine Internet

Das allgemeine Zusammenwachsen der kommerziellen Kultur hat den Markt extrem erweitert. Die Kleider der Stars, die von diesen an einem Tag getragen werden, sind am nächsten ausverkauft. Mit diesem Trend und einer immer präsenter werdenden Medienöffentlichkeit wird hervorragend verdient.  

Siegeszug Social Shopping

In 2019 sind die Easy-to-buy-Posts der E-Commerce-Händler auf Facebook,  Instagram und Co.immer mehr dazu herangezogen worden, neue Kunden zu generieren, was auch hervorragend funktioniert. Auch Pinterest offeriert mittlerweile Pins mit Shoppingmöglichkeit und die Nutzer suchen sogar immer stärker direkt in Social Media nach Angeboten. Somit spielt hier ein gezieltes und sich von Mitbewerbern abhebendes Design der Posts eine wichtige Rolle.

Voice-Commerce 

Digitale Sprachassistenten wie Alexa und Co. sind Kassenschlager und man verkauft sie aktuell weltweit pro Quartal in zweistelligen Milllionenzahlen. Es ist klar, dass unter den Käufern und Early Adoptern ein Großteil unter den Millennials zu finden ist.  

Die Funktion des E-Commerce per Sprachassistent steckt noch in den Kinderschuhen, vor allem in Deutschland. Dort liegt aber ein unfassbares Potenzial für die Zukunft des E-Commerce, allerdings auch noch viele Herausforderungen. Diese betreffen vor allem die SEO-Profis der Shops und auch die Online-Händler selbst. Hier muss man noch Optimierungen für ein Such- und Bestellverfahren angehen, sich eben auch intensiver mit diesem Thema beschäftigen. Diese Bestellvorgänge sind allerdings nicht nur eine Herausforderung für Suchmaschinenoptimierer, sondern auch für den Online-Handel. Schließlich geht es darum, dem Kunden ein durchgehend einfaches Such- und Bestellverfahren zu bieten. Man kann zuversichtlich sagen, dass diese Funktion, gerade für Produkte, deren Kauf nicht visuell beeinflusst wird, einem Hype entgegensieht. Für Produkte, die man sehen möchte, ist man an Lösungen. So integriert Amazon schon jetzt in seinen Echo Show einen Screen, der allerdings noch nicht zu voller Funktion aufgelaufen ist. Quo vadis SEO? Auch sprachlich abgegebene Produktbeschreibungen muss man für Suchmaschinen optimieren. 

Versand mobilisiert

Der Nutzer verlangt nach einer immer schnelleren Lieferung, bei der der stationäre Handel natürlich immer im Vorteil bleibt. Die Zulieferungsmethoden sollen schneller und schneller werden. Amazon ist in Tests mit der Auslieferung mit Drohnen und der Wettbewerb in der raschesten Zustellung hat erst begonnen.

KI als Game Changer

Mittlerweile durchzieht KI weitestgehend die Prozesse im Handel. Alle Einsatzmöglichkeiten verbessern die Nutzererfahrung und werden zukünftig auch verstärkt die Produktentwicklung selbst beeinflussen. Im Internet lautet durchgehend die kommende Devise: Cooperate or Die! Der komplette Handel der Zukunft geht in die Richtung eines Ökosystems. Alleine sind die Ansprüche der Konsumenten nach Erlebnis und Service nicht mehr zu erfüllen. 

Automatisierte Bestellungen

Und der Druck der Verbraucher steigt. Dies geht einher mit dem Wunsch nach mehr Freizeit und dem Überdruss für triviale Dinge des Alltags Zeit investieren zu müssen. Das festigt den Trend der halbautomatisierten oder sogar komplett automatisierten Bestellungen für Dinge, die man immer benötigt. 

3D for just in time

Der 3D-Druck wird überall im E-Business noch für eine gewaltige Revolution sorgen. Denn er kommt dem immer stärker werdenden Kundenwunsch nach maximaler Personalisierung bei geringeren Kosten entgegen. Und dem Händler gibt es unschätzbare Vorteile bei Lagerhaltung und Wareneinkauf, denn jegliches Produkt kann just in time gefertigt werden. Es wird in naher Zukunft eine Fülle an druckbaren Materialien geben, die die Beschaffungskette signifikant vereinfachen. 

Weitere Beiträge dieser Serie« 8-Punkte-Checkliste für Ihre E-Commerce GrundlagenWie ausschlaggebend ist Nachhaltigkeit im E-Commerce?  »
0 Kommentare

Dein Kommentar

Möchtest du mitdiskutieren?
Fühl dich frei, beizutragen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diesen Beitrag bewerten