Mann arbeitet am PC - volle E-Mail Inbox

5 Regeln, die zum Öffnen Ihres Newsletters führen

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Grundlagen eines Newsletters:

Schon wieder ein Newsletter von irgendwem im E-Mail-Fach. Oftmals öffnet man diesen nur, um den Button zum Abmelden zu suchen. Aber selbst hätte man doch gerne einen funktionierenden Newsletter, der geöffnet und dann auch gelesen und sogar abonniert wird. Wir alle wissen, dass das gar nicht so einfach ist – aber doch machbar. Wir zeigen hier, wie es möglich ist, dass Ihr Newsletter erst einmal geöffnet wird und nicht schon im Postfach stirbt.

Warum ein Newsletter?

Der grundlegende Wunsch, der jedem Newsletter zugrunde liegt ist der, Kunden an das Unternehmen zu binden, neue Kunden anzusprechen, dann diese beiden Zielgruppen zum Kauf zu animieren und im Idealfall Weiterempfehlungen zu generieren. Noch dazu ist ein Newsletter hervorragend geeignet, um Ihre Kundenstruktur zu erfassen. Man kann mit ihm messen und analysieren, was Kunden wollen und wo ihre Interessen und Bedürfnisse liegen.

Wo liegen grundlegende Fehler?

Viele Unternehmen schmeißen mit ihrem Newsletter einfach Geld zum Fenster hinaus. Gehören Sie dazu? Haben Sie bis jetzt noch wenig Resonanz auf Ihre Newsletter bekommen, außer deprimierende Klickraten und Abmeldungen? Dann ist er falsch geschrieben.

Den Kunden oder Interessenten zum Öffnen des Newsletters zu kriegen ist der erste Schritt, ihn zu halten und somit zum Lesen zu bekommen der zweite. 

Wie bekommen Sie Öffnungsraten?

Statistiken hierzu, die oftmals traurige Ergebnisse aufweisen, können beim  Newsletterdienst Mailchimp eingesehen werden. Hier liegt der Branchendurchschnitt im Sektor Marketing und E-Commerce bei mageren 17 Prozent.

Bei Artikeln entscheiden maßgeblich die Überschriften darüber, ob der Artikel gelesen wird oder nicht. Analog hierzu steht Ihnen beim Newsletter die Betreffzeile zur Verfügung, die zum Großteil entscheidet, ob Sie Interesse beim Abonnenten wecken können oder nicht.

Für ein Öffnen des Newsletters steht Ihnen einzig und allein die Betreffzeile zur Verfügung.

5 wirkungsvolle Tipps für die Betreffzeile Ihres Newsletters :

1. Fragen führen zur Antwort!

Menschen sind darauf programmiert Fragen zu beantworten. Wenn nun gleich in der Betreffzeile eine Frage formuliert wird, die uns anspricht und zu der wir in Gedanken schon eine Antwort parat haben, im besten Fall ein geistiges „Ja“, dann öffnen wir den Beitrag. Altbekanntes Beispiel: „Möchten Sie im Schlaf schlanker werden?“. Klar. Und man möchte wissen, wie.

2. Nutzerorientierte Ausrichtung

Nehmen Sie ein bei Ihren Kunden und Interessenten brandaktuelles Thema in den Betreff und versprechen Sie indirekt darauf einzugehen. Verraten Sie auf keinen Fall die Lösung schon im Betreff, sonst geht das zu Lasten Ihrer Klickraten, z. B.: „Abnehmen durch das Vermeiden von Kohlehydraten!“. Besser Sie formulieren es so:„Sofort 3 Kilo weniger, wenn Sie genau das nicht tun!“

3. Kleiner Schock gefällig?

Formulieren Sie doch die Betreffzeile einmal etwas provokant mit einen kleinen Schrecken für den Nutzer. Zum Beispiel: „Sie hören jetzt sofort damit auf!“. Das erweckt den Eindruck, dass der Leser etwas nicht richtig gemacht hat und er öffnet den Newsletter, um zu sehen, dass es sich um die No-Gos bei der Diät handelt. Diesen Trick können Sie natürlich nur sparsam einsetzen, sonst nutz er sich schnell ab. Er ist aber sicherlich hin und wieder für eine Aktion mit hohen Öffnungsraten gut!

4. Pre-Header als Verstärker der Öffnungsrate

Immer wieder hört man, dass ein Newsletter im Zusammenspiel von Betreffzeile und Pre-Header noch erfolgreicher ist. Ein Pre-Header ist der HTML-Teil der E-Mail, der über dem Kopf der E-Mail erscheint, der Logo und Navigation enthält. Er kann zum einen in der Nachricht angezeigt werden oder auch versteckt in der Vorschau des E-Mail-Programms. Nicht nur die Öffnungsrate wird hiermit positiv beeinflusst, sondern Tests haben sogar ergeben, dass die Response- und Conversions-Rate höher ist. Durch ein Zusammenspiel der beiden kann man, wenn man es geschickt handhabt, ein Storytelling einleiten. Oder man nutzt eines der beiden, um schon zu personalisieren. Gut ist auch, dass man etwas mehr Platz zur Verfügung hat, da die Zeichen in der Betreffzeile begrenzt sind!

 – Begrenzung der Betreffzeile bei den E-Clients:

Danach ist Ihr Betreff nicht mehr lesbar: Google Mail: 70 Zeichen, Outlook 73 Zeichen, Thunderbird 66 Zeichen, iPhone 41 Zeichen vertikal / 64 Zeichen horizontal, Apple Watch 16 Zeichen, Android 27-30 Zeichen vertikal / 46-62 Zeichen horizontal.

5. Wählen Sie den optimalen Versandzeitpunkt!

Falls Sie es nicht schon wissen, dann testen Sie vorab genau aus, wann, also an welchem Wochentag und auch zu welcher Uhrzeit, Sie Ihre Empfänger am besten erreichen und somit das beste Klick-Ergebnis erzielen.

Sie haben jetzt alles beachtet und Ihr Newsletter ist von einem Großteil geöffnet worden. Morgen zeigen wir Ihnen, wie man Ihren Newsletter jetzt liest und wie Sie weiterführende Klicks erzeugen!

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