Startseite News Beratung CMS Vergleich 2026: Die wichtigsten Content-Management-Systeme im Überblick

CMS Vergleich 2026: Die wichtigsten Content-Management-Systeme im Überblick

Die CMS-Landschaft ist 2026 vielfältig. In diesem CMS-Vergleich stellen wir die relevanten Content-Management-Systeme (CMS) für 2026 gegenüber. Ziel ist es, Ihnen eine realistische und fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben, welches CMS zu Ihren Anforderungen, Ihren Prozessen und Ihren Zielen passt – und welches nicht.

So wird aus der Systemwahl kein Risiko, sondern ein belastbares Fundament für nachhaltige digitale Sichtbarkeit.

Video: 5 Content-Management-Systeme im Vergleich

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Warum die Wahl des richtigen CMS 2026 erfolgsentscheidend ist

Die Wahl des passenden Content-Management-Systems ist 2026 eine grundlegende strategische Entscheidung. Sie beeinflusst nicht nur die technische Umsetzung einer Website, sondern vor allem Content-Qualität, Pflegeaufwand, Sichtbarkeit in Suchmaschinen und langfristige Skalierbarkeit. Dabei spielt auch eine Rolle, wie einfach zu bedienen das System im Redaktionsalltag ist.

Mit den aktuellen Google Core Updates bewertet Google Inhalte zunehmend danach, wie konsistent, aktuell und nutzerorientiert sie erstellt und gepflegt werden. Genau hier entscheidet das CMS über Erfolg oder Misserfolg: Es muss Redaktionen unterstützen, klare Strukturen ermöglichen und Wachstum zulassen – statt Content zu bremsen.

Eine falsche CMS-Entscheidung führt häufig zu unnötigen Kosten, eingeschränkter Weiterentwicklung und strukturellen Limitierungen – unabhängig davon, wie gut Design oder Entwicklung umgesetzt sind.

Unterschiede zwischen Open-Source und proprietärer Software

Die Unterscheidung zwischen Open-Source- und proprietären Content-Management-Systemen ist auch 2026 relevant. Allerdings weniger auf technischer Ebene, sondern vor allem aus strategischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht.

Open-Source-Software wie WordPress oder TYPO3 stellt ihren Quellcode frei zur Verfügung. Unternehmen profitieren dadurch von hoher Flexibilität, langfristiger Investitionssicherheit und einem breiten Ökosystem aus Erweiterungen, Entwicklern und Agenturen. Anpassungen können unabhängig vom Hersteller umgesetzt werden, während die Datenhoheit vollständig beim Unternehmen verbleibt.

Proprietäre bzw. SaaS-basierte CMS wie Shopify oder HubSpot CMS verfolgen einen anderen Ansatz. Sie setzen auf klar definierte Standards, schnelle Einsatzfähigkeit und einen kontrollierten Funktionsumfang. Der Betrieb, Updates und die technische Infrastruktur liegen weitgehend beim Anbieter, was insbesondere für Teams mit begrenzten technischen Ressourcen attraktiv ist. Gleichzeitig entsteht eine stärkere Abhängigkeit vom jeweiligen System und dessen Weiterentwicklung.

Für die CMS-Entscheidung 2026 gilt daher:

Nicht die Lizenzform ist ausschlaggebend, sondern wie gut das System Content-Qualität, Skalierung und Wachstum unterstützt.

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Welche Anwendungsfelder gibt es für CMS im Jahr 2026?

Content-Management-Systeme haben sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Klassische Einteilungen wie „Blog“ oder „Website“ greifen 2026 zu kurz. Stattdessen lassen sich vier zentrale Anwendungsfelder unterscheiden, die für die CMS-Auswahl entscheidend sind.

Content Marketing & SEO Publishing

In diesem Anwendungsfeld dient das CMS als Basis für kontinuierliche Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Im Fokus stehen Fachartikel, Ratgeber, Evergreen-Content, Topic-Cluster und die regelmäßige Aktualisierung bestehender Inhalte. Entscheidend ist, wie gut Redaktionen Inhalte strukturieren, pflegen und skalieren können.

Websites, Portale & Unternehmensplattformen

Bei Websites, Portalen & Unternehmensplattformen dient ein CMS dazu, umfangreiche Informationen übersichtlich bereitzustellen – zum Beispiel auf einer Unternehmenswebsite oder in einem Kunden- oder Serviceportal.

Oft gibt es viele Unterseiten, mehrere Sprachen und unterschiedliche Verantwortlichkeiten in der Redaktion. Das CMS hilft dabei, Inhalte sauber zu strukturieren und zuverlässig zu steuern, damit alles einheitlich bleibt und auch bei vielen Beteiligten gut funktioniert.

Commerce-naher Content

CMS können genutzt werden, um verkaufsrelevante Inhalte schnell zu erstellen und zu pflegen. Dazu gehören zum Beispiel Kategorie- und Produkttexte, Ratgeberartikel, Themenwelten oder Aktions- und Kampagnenseiten. Diese Inhalte helfen Nutzern, Produkte besser zu verstehen, zu vergleichen und sich sicher zu entscheiden.

Omnichannel & Headless Content

Viele Unternehmen wollen Inhalte nicht nur auf einer Website zeigen, sondern parallel über mehrere digitale Kanäle nutzen. Dafür eignet sich ein Omnichannel- bzw. Headless-Ansatz am besten. Dabei werden Inhalte zentral im CMS erstellt und anschließend für Website, App, Shop oder andere Plattformen bereitgestellt.

Das macht Headless CMS besonders stark, wenn Inhalte skalierbar sowie wiederverwendbar sein sollen und digitale Touchpoints sich schnell weiterentwickeln. Deshalb wird dieses Anwendungsfeld 2026 immer wichtiger.

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Erwartungen und Anforderungen an ein CMS in 2026

Die Wahl des besten CMS für Ihr Unternehmen ist 2026 eine strategische Unternehmensentscheidung. Technische Funktionen allein sind nicht mehr ausschlaggebend – entscheidend ist, wie gut ein CMS Geschäftsziele unterstützt. Zentrale Fragen bei der CMS-Auswahl sind:

  • Welche Ziele sollen mit Content erreicht werden (Sichtbarkeit, Leads, Sales, Recruiting)? 
  • Wie regelmäßig und in welchem Umfang werden Inhalte erstellt und aktualisiert? 
  • Wie viele Personen arbeiten redaktionell im System und mit welchen Rollen? 
  • Welche Anforderungen bestehen an SEO, Performance, Mehrsprachigkeit und Skalierung? 
  • Welches CMS lässt sich problemlos in bestehende Marketing-, CRM- oder Commerce-Systeme einfügen? 

In Verbindung mit den Antworten auf diese Fragen sollten Sie sich überlegen, welches CMS Sie am besten unterstützen und entlasten kann.

Darüber hinaus sollten Sie die Skalierbarkeit des CMS im Auge behalten. Wenn Ihre Webseite wächst oder sich die Anforderungen ändern, muss das System in der Lage sein, diese Entwicklungen zu unterstützen – sei es durch erweiterbare Funktionen, integrierbare Plugins oder eine aktive Entwickler-Community. Auch Sicherheit und regelmäßige Updates spielen hier eine große Rolle, um eine zukunftssichere Lösung zu gewährleisten.

Durch diese Überlegungen können Sie sicherstellen, dass Ihr CMS langfristig nicht nur den heutigen, sondern auch den zukünftigen Anforderungen Ihrer Webseite gerecht wird.

Ein zukunftsfähiges CMS muss:

  • klare Content-Strukturen ermöglichen
  • konsistente Qualität auch bei Wachstum sicherstellen
  • technisch performant und wartbar bleiben
  • Redaktionen entlasten statt ausbremsen

Nur so entsteht langfristig Content, der den Anforderungen moderner Suchmaschinen und Nutzer gleichermaßen gerecht wird.

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Vergleich der beliebtesten CMS 2026

Im folgenden CMS-Vergleich vergleichen wir die für Unternehmen relevanten Content-Management-Systeme anhand ihrer strategischen Einsatzbereiche, Stärken und Grenzen.

1. WordPress

Das Content-Management-System WordPress
WordPress-Logo und Startseite von WordPress.org

WordPress ist 2026 das weltweit meistgenutzte und eines der beliebtesten Content-Management-Systeme. Es ist besonders stark im Bereich Content Marketing, SEO und flexible Websites. Das System eignet sich hervorragend für Unternehmen, die regelmäßig Inhalte veröffentlichen, Sichtbarkeit aufbauen und Marketingmaßnahmen schnell umsetzen möchten. 

Implementierung, Installation und Konfigurierung

Die Installation von WordPress ist schnell und einfach, oft mit nur einem Klick. Selbst ohne Programmierkenntnisse können Sie durch Themes und Plugins das Design und die Funktionen Ihrer Webseite leicht anpassen.

Benutzerverwaltung

WordPress bietet eine einfache Benutzerverwaltung, die es Ihnen ermöglicht, verschiedene Rollen wie Administrator, Redakteur oder Autor zu vergeben. Jede Rolle hat spezifische Zugriffsrechte, was die Zusammenarbeit auf der Webseite vereinfacht.

Bedienung / Content-Erstellung

Die Erstellung und Verwaltung von Inhalten ist dank des intuitiven Gutenberg-Editors besonders einfach. Inhalte werden in Blöcken organisiert, was den Prozess der Content-Erstellung auch für weniger erfahrene Nutzer leicht verständlich macht. Besonders für einfache Blogs, News-Bereiche und Content-getriebene Marketingseiten ist WordPress oft der schnellste Einstieg.

Screenshot aus dem WordPress Backend
Screenshot aus dem WordPress Backend

SEO / Responsives Design

Mit WordPress können Sie Ihre Webseite durch SEO-Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math suchmaschinenfreundlich gestalten. Zudem sind die meisten Themes für Responsive Design optimiert, sodass Ihre Seite auch auf mobilen Geräten gut dargestellt wird.

Sicherheit und Service

WordPress bietet grundlegende Sicherheitsfunktionen, jedoch ist es wichtig, die Webseite regelmäßig zu aktualisieren. Es gibt zahlreiche Sicherheits-Plugins und eine große Community, die Ihnen bei Fragen weiterhilft. Allerdings sind WordPress-Webseiten oft Ziel von Hackerangriffen.

Bewertung des CMS

VorteileNachteile
Schnelle Time-to-marketaufgrund der Verbreitung ist WordPress ein beliebtes Angriffsziel für Hacker
Gute Skalierbarkeit (Performance leidet aber durch Template-Möglichkeiten)Verhältnismäßig schlechte Performance ohne individuelle Optimierung 
Gute Grundlage für die Internationalisierung (im Detail zeigen sich Schwächen)Kann bei großen Datenmengen unübersichtlich werden
Bedingt lassen sich Geschäftsprozesse durch individuelle Pugins / Software abbildenIst weniger individualisierbar
Sicherheitsupdates sind i.d.R schnell eingespielt 
Einfache Bedienung

Geeignet für:

Unternehmen mit klarem Fokus auf Content, Marketing und organische Sichtbarkeit .

Weniger geeignet für:

Sehr komplexe Portale, umfangreiche Governance und tiefe Freigabeprozesse.


2. TYPO3

CMS-Vergleich: Das Content-Management-System TYPO3
TYPO3-Logo und Startseite von typo3.org

TYPO3 ist ein leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System und 2026 besonders relevant für strukturierte und komplexe Websites, Portale und internationale Projekte. Das System ist darauf ausgelegt, große Content-Mengen übersichtlich zu verwalten und redaktionelle Prozesse klar zu steuern.

Implementierung, Installation und Konfigurierung

Die Installation von TYPO3 ist technisch anspruchsvoller und erfordert Expertenwissen, wie das unserer TYPO3-Experten in München. Es bietet jedoch enorme Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten, ideal für Unternehmen mit individuellen Anforderungen.

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Benutzerverwaltung

TYPO3 ermöglicht eine detaillierte Benutzerverwaltung mit präzisen Zugriffsrechten, perfekt für größere Teams oder komplexe Redaktionsstrukturen.

Bedienung / Content-Erstellung

Die Content-Erstellung ist leistungsfähig, erfordert jedoch Einarbeitung. TYPO3 eignet sich besonders für Projekte mit vielen Inhalten und komplexen Strukturen.

Screenshot aus dem TYPO3 11 Backend
Screenshot aus dem TYPO3 11 Backend

SEO / Responsives Design

Das CMS bietet integrierte SEO-Funktionen und umfassende Unterstützung für Responsive Design, erfordert aber häufig individuelle Anpassungen.

Sicherheit und Service

TYPO3 gilt als sehr sicher, dank regelmäßiger Updates und einer starken Entwickler-Community. Professioneller Support ist ebenfalls verfügbar.

Bewertung des CMS

VorteileNachteile
Solide Software-QualitätAnpassungen am Quellcode lassen sich nur durch ausgewiesene Experten vornehmen
Sehr sicher und stabilVerhältnismäßig höhere Projektkosten 
Exzellente Performance, wenn die Caches sauber eingestellt sind: Sieger im Vergleich der LadezeitenErfordert mehr Fachkenntnisse in der Bedienung, als in anderen Systemen
Sehr gute Internationalisierung, gerade wenn pro Sprache Individualisierungen vorgenommen werden sollen 
Geschäftsprozesse lassen sich sehr gut abbilden 
Übersichtlich bei hohen Datenmengen 
Umfangreiche Nutzerverwaltung und Sichtbarkeiten 
Mit Erweiterungen lassen sich neue Funktionen in die Webseite integrieren 

Geeignet für:

Mittelständische und größere Unternehmen mit komplexen Portalstrukturen und mehreren Redaktionsteams.

Weniger geeignet für:

Schnelle Kampagnen, kleine Marketingseiten oder sehr agile Content-Experimente.


3. Shopify

Shopify ist kein klassisches Content-Management-System, wird 2026 jedoch häufig im CMS-Kontext bewertet. Im Vergleich ordnen wir Shopify daher bewusst als Commerce-Plattform mit CMS-Funktionen ein.

Implementierung, Installation und Konfigurierung

Bei Shopify steht ein schneller, strukturierter Einstieg im Fokus: Shop-Struktur, Theme, Navigation, Zahlungsarten, Versandlogik und Basis-Einstellungen lassen sich zügig aufsetzen. Entscheidend ist dabei die saubere Konfiguration für den konkreten Use Case. Ergänzend können Apps und Integrationen (z. B. für Marketing, Tracking oder ERP) angebunden werden, um Shopify in die bestehende Systemlandschaft einzupassen.

Benutzerverwaltung

Shopify ermöglicht die Verwaltung von Nutzerrollen und Zugriffsrechten, damit Teams sicher und effizient zusammenarbeiten können. Je nach Rolle lassen sich unterschiedliche Berechtigungen vergeben – etwa für Content-Pflege, Bestellmanagement, Produktpflege oder Marketing. So bleiben Aufgabenfelder klar geregelt.

Bedienung / Content-Erstellung

Für die Content-Erstellung bietet Shopify einen leicht zugänglichen Editor für Seiten, Inhalte und Shop-Bereiche. Inhalte wie Startseiten-Elemente, Landingpages oder Informationsseiten lassen sich ohne Entwickler-Know-how pflegen. In Shopify lassen sich Inhalte direkt mit Produkten und Kategorien verknüpfen. So entstehen Kampagnen, Themenwelten oder Beratungselemente, die Nutzer gezielt zur passenden Produktauswahl führen.

SEO / Responsives Design

Shopify bringt wichtige SEO-Grundlagen mit: sprechende URLs, Meta-Titel und -Beschreibungen, Weiterleitungen sowie eine saubere Indexierbarkeit. In Verbindung mit einem gut umgesetzten Theme lassen sich zudem schnelle, mobiloptimierte Seiten realisieren. Dies ist ein entscheidender Faktor, weil ein großer Teil des Traffics über Smartphones kommt.

Sicherheit und Service

Shopify ist als gehostete Plattform darauf ausgelegt, Betrieb und Sicherheitsaspekte zentral zu lösen – inklusive regelmäßiger Plattform-Updates und stabiler Infrastruktur. Für Unternehmen bedeutet das: weniger technische Komplexität im Alltag und ein verlässliches Fundament für den laufenden Shop-Betrieb.

Bewertung des CMS

VorteileNachteile
Schneller Go-liveLaufende Plattformkosten – zusätzliche Ausgaben entstehen häufig durch Apps und Theme-Käufe
Großes App- und Theme-Ökosystem zur schnellen Erweiterung von FunktionenAbhängigkeit vom Shopify-Ökosystem (Lock-in) und weniger Freiheiten bei sehr individuellen Sonderanforderungen
Gute Sicherheitsbasis für Zahlungsdaten (u. a. PCI DSS Level 1 zertifiziert)Content-/Blog-Funktionen sind im Vergleich zu „klassischen“ CMS oft weniger tief und flexibel

Geeignet für:

Produktorientierte Websites und Online-Shops mit überschaubarem Content-Umfang, bei denen E-Commerce und verkaufsnahe Inhalte im Fokus stehen.

Weniger geeignet für:

Komplexe Content-Hubs, Wissensportale und SEO-getriebene Langform-Inhalte.


4. Headless CMS

Headless CMS trennen die Content-Verwaltung konsequent von der Darstellung. Dieser Ansatz bietet maximale Flexibilität und Skalierbarkeit, setzt jedoch eine klare Content-Strategie und höhere konzeptionelle Reife voraus. Headless CMS sind 2026 vor allem dort sinnvoll, wo Content systemübergreifend genutzt und langfristig weiterentwickelt werden soll.

Implementierung, Installation und Konfigurierung

Bei einem Headless CMS beginnt die Implementierung mit dem technischen und inhaltlichen Grundgerüst: Inhalte werden als strukturierte Content-Modelle angelegt (z. B. Teaser, Landingpage-Module, FAQ). Danach folgt die Konfiguration der Schnittstellen (APIs) und die Anbindung der Ausgabekanäle (z. B. Website, App, Shop), damit Inhalte korrekt, performant und konsistent ausgespielt werden können.

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Benutzerverwaltung

Headless CMS sind typischerweise auf Teamarbeit ausgelegt. Rollen, Rechte und Verantwortlichkeiten lassen sich granular definieren. So ist klar geregelt, wer Inhalte anlegt, wer sie prüft und wer veröffentlichen darf. Besonders bei mehreren Marken, Ländern oder Business Units sorgt das für Sicherheit und saubere Governance.

Bedienung / Content-Erstellung

Inhalte werden meist als strukturierte Bausteine gepflegt statt als starre Seiten. Das bedeutet: Texte, Bilder, Teaser, Komponenten und Module lassen sich gezielt wiederverwenden und konsistent ausspielen. Redaktionen profitieren von klaren Feldern, Vorlagen und Vorschau-Logiken, die zeigen, wie Content in unterschiedlichen Kanälen wirkt.

SEO / Responsives Design

Bei einem Headless CMS kommen SEO und mobile Optimierung nicht „automatisch“ mit einem fertigen Theme. Stattdessen werden sie im Zusammenspiel aus Content-Struktur im CMS und Frontend umgesetzt. Der Vorteil: Wichtige SEO-Bausteine wie Meta-Daten, sprechende URLs, interne Verlinkungen und strukturierte Daten lassen sich gezielt planen und sauber umsetzen. Gleichzeitig kann das Frontend sehr schnell und konsequent mobile-first aufgebaut werden.

Sicherheit und Service

Headless CMS bieten in der Regel ein hohes Maß an Sicherheit, da Backend und Frontend technisch voneinander getrennt sind. Inhalte werden über APIs bereitgestellt, wodurch die Angriffsfläche im Vergleich zu klassischen CMS deutlich reduziert wird. Updates und Sicherheitsmaßnahmen betreffen meist nur das Backend und lassen sich zentral steuern. Auch im Bereich Service punkten viele Headless-Lösungen durch professionelle Wartungskonzepte. Hosting, Backups, Skalierung und Sicherheitsupdates werden häufig vom Anbieter übernommen.

Bewertung des CMS

VorteileNachteile
Inhalte einmal zentral pflegen und in mehreren Kanälen nutzen (Website, App, Shop, Plattformen)Höherer initialer Aufwand
Sehr flexibel: Frontend kann frei entwickelt werden – ohne Abhängigkeit von ThemesFür einfache Websites oft zu komplex, wenn nur „Seiten pflegen“ im Fokus steht
Gut skalierbar für viele Marken, Länder, Sprachen und Teams 
Starke Performance-Potenziale durch moderne, schlanke Frontends

Geeignet für:

Plattformen, Omnichannel-Strategien und komplexe digitale Ökosysteme.

Weniger geeignet für:

Einfache Websites ohne Skalierungs- oder Integrationsbedarf.

CMS mit abnehmender strategischer Relevanz (Joomla, Drupal, Contao)

Systeme wie Joomla, Drupal (klassisch) und Contao werden 2026 überwiegend noch in Bestandsprojekten eingesetzt. Für neue CMS-Projekte bieten sie in der Regel kein optimales Verhältnis aus Aufwand, Flexibilität und Zukunftssicherheit.

Empfehlung:

Bestehende Installationen stabil betreiben, für Neuprojekte Alternativen prüfen.

Kurzvergleich der CMS

 WordPressTYPO3ShopifyHeadless CMS
Performanceohne individuelle Optimierung verhältnis-mäßig schlechtExzellent, bei sauber eingestellten CachesSehr gutSehr gut, da Frontend frei wählbar und optimierbar
Updatesi.d.R. schnell eingespielt und regelmäßigRegelmäßigRegelmäßigRegelmäßig
Sicherheit Beliebtes Angriffsziel für HackerSehr sicher und stabilSehr hohes SicherheitsniveauHohe Sicherheit durch Trennung von Backend und Frontend
ErweiterungGutes AngebotSehr gut bei Schnittstellen und Plugins – sehr gut skalierbarGroßer App-Store mit vielen ErweiterungenSehr flexibel durch APIs und gut skalierbar
KostenFür kleine Budgets geeignetGrößeres Budget muss eingeplant werdenLangfristig teurer bei wachsendem FunktionsumfangHäufig höhere Initialkosten

Bestes CMS in 2026

Abschließend lässt sich in unserem CMS-Vergleich keine pauschale Empfehlung für das beste CMS im Jahr 2026 geben. Insgesamt sind neben technischen Aspekten vor allem wirtschaftliche Erwägungen entscheidend. Vor allem die Unterstützung einer Community und die Investitionssicherheit hinsichtlich der Weiterentwicklung des Systems sind von Belang.

Allerdings:

Die Systeme Drupal, Joomla! und Contao sind in Deutschland eher auf dem absteigenden Ast bzw. haben sich nicht durchgesetzt. Für den deutschen Markt sind hier in puncto Größe der Community und Installationen Content-Management-Systeme wie WordPress, TYPO3 und bestimmte Headless CMS führend. Shopify ist ideal für Commerce-getriebenen Content, ersetzt jedoch kein vollwertiges CMS.

Daher empfehlen wir diese beiden Systeme im Rahmen einer Systemberatung regelmäßig. Die beiden marktführenden Content-Management-Systeme für den Mittelstand haben wir einem detaillierten Vergleich zwischen TYPO3 und WordPress unterzogen.

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Häufig gestellte Fragen zu Content-Management-Systemen

Content-Management-Systeme (CMS) sind Systeme, die Nutzern bzw. Webseitenbetreibern die Verwaltung von Internetseiten ermöglichen. Und das ohne oder mit wenig Programmierkenntnissen und mit wenig Aufwand. Zu den gängigen Bearbeitungsmöglichkeiten in einem CMS zählen: Erstellung neuer Seiten Bearbeitung von bestehenden Inhalten Einfügen von neuen Texte, Bildern, Medien uvm. Hochladen von Bildern, Videos und anderen Dateien Je nach Verwendungszweck und Anwendungsgebiet stehen unterschiedliche CMS zur Verfügung.

Die Sicherheit eines CMS ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig und kann daher nicht allgemein beantwortet werden. Sicher ist auf jeden Fall, dass der Marktanteil eines Systems einer der wichtigsten Aspekte bei der Bestimmung seiner Anfälligkeit für Hackerangriffe ist. Bestimmte Sicherheits-Plugins können Ihnen jedoch bei der Abwehr von Angriffen helfen.

Mit der Webseite whatcms.org kann das CMS bestimmt werden. Dazu muss die URL der Seite, die abgefragt werden soll, angegeben werden. Danach erscheint eine Übersicht aller wichtigen Daten. Auch das Browserplugin Wappalyzer, welches im Bower zu installieren ist, zeigt die Technologie einer Webseite, wenn dieses angeklickt wird.

Ein Headless CMS trennt die Content-Verwaltung (Backend) vollständig von der Darstellung (Frontend). Inhalte werden strukturiert gepflegt und über Schnittstellen (APIs) an verschiedene Kanäle ausgespielt – etwa Websites, Apps, Shops oder Plattformen. Headless CMS sind 2026 besonders sinnvoll für Plattformen, Omnichannel-Strategien und komplexe Systemlandschaften – weniger für einfache Websites ohne Wachstumsambitionen.Hier finden Sie einen Vergleich von Headless-CMS mit TYPO3 und WordPress

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