Startseite News Beratung Online-Handel im B2B – brach liegende Potentiale durch zu wenig B2B-Online-Shops
B2B-Online-Shops

Online-Handel im B2B – brach liegende Potentiale durch zu wenig B2B-Online-Shops

Warum die Zukunft des B2B im E-Commerce liegt?

Digitalisierung des Vertriebs mit B2B-Online-Shop bietet Vorteile

Das B2B-Online-Shops ein sehr effizientes Werkzeug sein können ist unbesttritten. Doch auch heute noch finden häufig Vorteile von Innovation nicht ihren Weg zum Kunden, weil es im Unternehmen noch nicht die passenden Prozesse, Kanäle und Marketingmöglichkeiten gibt. Ein schillerndes Negativbeispiel ist der ehemalige Versandriese „neckermann“, wo es 7 Tage benötigte, bis ein Produkt online war. Sicherlich ein Teil des Misserfolgs des Händlers, der mittlerweile Geschichte ist.

Marktpotential ist enorm – und unerschlossen

Obwohl erst 1% des Umsatzes im Firmenkundengeschäft online generiert wird, macht das B2B-Segment 95% des gesamten E-Commerce-Marktvolumens in Deutschland aus. – Hochrechnung der IFH Köln

Bisher wird E-Commerce stark auf den Enkundenbezogen – der ist aber mit 5% E-Commerce vergleichsweise gering. Es muss also eine neuer Blick auf dieses Marktpotential gelenkt werden.

Zielgruppe ist schon digital

In der Regel sind Einkaufsentscheider <35 Jahre alt, digital Natives, informieren sich im Internet über Produkte und kommunizieren digital. Schon heute würden die Verkäufer mehrheitlich auch über einen B2B-Online-Shop einkaufen.

Hemmschwellen bei der Digitalisierung des E-Commerce

Insgesamt sind KMU bei der Digitalisierung besonders rückständig. Wir beobachten dabei häufig folgende Hemmschwellen und Probleme:

  • oft ist die Digitalisierung noch kein Management-Thema
  • Überforderung durch Komplexität (IT, Marketing, Unternehmensführung)
  • es fehlen Resourcen oder Know-how intern
  • die aktuellen Prozesse sind nicht (ohne weiteres) digitalisierbar
  • es ist wenig Bereitschaft da, Geld für Digitalisierung auszugeben

Was kann B2B von B2C lernen?

Große Player im E-Commerce wie Amazon oder Conrad haben längst eine B2B-Strategie. Die sind ernst zu nehmen und gefährlich für B2B-Anbieter, legt man die Entwicklungen im B2C zu Grunde. Diese E-Commerce-Spezialisten sind bereits dazu, stetig zu lernen und sich zu verbessern. Darüber hinaus sind sie auch bereit zu investieren

Verstehen, was Digitalisierung bedeutet:

Was im B2C funktioniert ist nicht 1:1 auf den B2B-Handel übertragbar. Aber sicher lassen sich folgende Faktoren übertragen:

  • Produkte müssen auffindbar sein
  • Produktkonfiguratoren, dort wo Produkte komplex werden
  • Produkt optimal darstellen (ein Produktkatalog allein als PDF reicht nicht mehr aus)
    • zusatzliche Informationen zum Produkt bereitstellen
    • Medien integrieren
  • Bestellmöglichkeiten integrieren
  • Basis zur Interaktion schaffen
  • Plattform für Kundeninteraktion etablieren.

Warum ist guter Content auch im B2B wichtig?

„57% des B2B-Einkaufsprozesses sind bereits gelaufen, wenn die Entscheider einen Vertriebsmitarbeiter kontaktieren“ – Studie „Die digitale Zukunft des B2B-Vertriebs“ von Google und Roland Berger

Daher sollten B2B-Händler hochwertige Inhalte anbieten, möglichst alle Informationen, die notwendig sind, um kurzfristig eine Kaufentscheidung zu treffen. Und das, sofern möglich, ohne persönliche Beratung. Diese Elemente können im B2B-Online-Shop sein:

  • umfassende Produktbeschreibung
  • Attribute und Warengruppen bei Filterung und Sortierung
  • Hochwertige Bilder
  • Zusatzinformationen und Produkthinweise
  • ggf. Kundenbewertungen
  • ggf. Produktvideos

Hochwertiger Content bedingt professionelle Pflege-Systeme

Damit eine einheitliche Bespielung aller Kanäle (Online-Shop, Internetseite, Katalog, …) gewährleistet ist, empfiehlt sich ein zentrales PIM (Product Information Management) und ein durchgängiges Qualitätsmanagement der Informationen. Das Internet ist die Informationsquelle Nr 1 – auch im B2B. Daher sollte Excel bei der Produktpflege der Vergangenheit angehören.

Optimales Vorgehen für die Umsetzung eines B2B-Online-Shops:

Vertriebsstrategie ergänzen

Hersteller, die in den Online-Vertrieb einsteigen, sollten den B2B-Onlne-Shop sinnvoll in die Vertriebsstrategie einbinden. Dazu gehören:

  • Pricing Strategie (unter Berücksichtigung der gestiegenen Transparenz)
  • Aufbau des  B2B-Online-Shops mit allen Funktionalitäten
  • Logistik an den (End-)kunden
  • Bezahlsysteme / Debitorenbuchhaltung
  • Retouren Management
  • Kundenservice

Alleinstellungsmerkmal für den B2B-Online-Shop erarbeiten

Alleinstellungsmerkmale müssen langfristig erarbeitet werden. Mögliche Komponenten für Alleinstellungsmerkmale können sein

  • schnelle Lieferung
  • verschiedene Zahlarten (Hier erfahren Sie, was Sie auf der Bezahlseite beachten sollten)
  • ein Kundenkonto zum Verwalten der Kundendaten, Bestellungen, Rechnungen, etc
  • Zugriff auf den Kundenservice oder eine Wissensdatenbank
  • die eigenen (individuellen) Preise werden online abgebildet

Holen Sie sich professionelle Unterstützung durch eine Agentur mit Erfahrung in B2B-Online-Shops

Gerade wenn Sie noch wenig „digitales Wissen“ im Unternehmen vorhalten, ist die Unterstützung durch eine auf E-Commerce spezialisierte Agentur wichtig. Gerne unterstützen wir Sie schon bei den ersten konzeptionellen Schritten, bei Workshops oder bei der Auswahl der passenden E-Commerce-Software (Magento oder Shopware). Sprechen Sie uns an.

Sie möchten in den B2B-Online-Handel einsteigen

Wir erstellen Ihren B2B-Online-Shop

Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Digitalisierung voranzutreiben. Sprechen Sie mit uns über Ihren B2B-Online-Shop und Ihre digitale Vertriebsstrategie (SEO / SEM / ...).

Sebastian Kübler

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Kübler

Tel.: 0711 / 252 800 80

E-Mail: s.kuebler@econsor.de

Präsentation eines Angebots.

Warum der Website-Relaunch über Vertrauen, Wirkung und Marktposition entscheidet

Mit einem Website-Relaunch bringen Sie neuen Schwung in Ihren Auftritt und schaffen ein Nutzererlebnis, das begeistert. Ein erfolgreicher Relaunch lässt sich in 7 Schritten durchführen.

CMS Vergleich 2026: Die wichtigsten Content-Management-Systeme im Überblick

Welches Content-Management-System ist für Sie richtig? Wir vergleichen WordPress, TYPO3, Joomla!, Contao & Drupal! Inklusive Empfehlung bezüglich der Entwicklung...
Zwei Mitarbeiterinnen arbeiten an einem Tisch voller farbiger Post-its, sortieren Notizen und entwickeln gemeinsam Ideen in einem modernen Besprechungsraum.

Die 3 Ergebnisstufen eines UX-Konzepts

Erfolgreiche Relaunches beginnen mit Struktur – nicht mit Farben Viele Website-Relaunches starten mit der falschen Frage.Nicht selten lautet sie: „Wie soll die neue Website aussehen?“ Die entscheidendere Frage wäre jedoch:„Wie sollen Nutzer sich orientieren, entscheiden und handeln?“ Denn ein überzeugendes Design ist kein Selbstzweck. Es ist das sichtbare Ergebnis eines sauberen UX-Konzepts. Wer diesen Zusammenhang ...

Mehr erfahren

Die Grafik zeigt KI und Einsatzfelder

KI-Trends 2026: Was heute reif ist – und was noch nicht

Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Zukunftsthema mehr. Sie ist da. In Tools, Plattformen und Prozessen. Und genau deshalb wird 2026 zum Jahr der Entscheidung: Was davon bringt Unternehmen wirklich voran? Und was ist vor allem gut vermarkteter Hype? In diesem Blogbeitrag werfen wir einen realistischen Blick auf die wichtigsten KI-Trends im Jahr 2026. Dafür ordnen ...

Mehr erfahren

Erstellung einer Jahresuhr

Strategische Jahresplanung 2026: Wie Sie digital Wirkung entfalten 

Digitale Maßnahmen gibt es genug – Wirkung deutlich seltener. Laut einer aktuellen Gartner-Studie1 erreichen nur 48 % aller digitalen Initiativen die angestrebten Geschäftsziele oder übertreffen sie. Mehr als jede zweite Maßnahme bleibt damit unter ihren Erwartungen. Der Grund liegt selten in fehlender Technologie oder Budgets. Viel häufiger fehlen klare Prioritäten, eine saubere zeitliche Logik und ...

Mehr erfahren

Eine Gruppe von vier Personen bespricht auf einem modernen Touchscreen-Monitor eine Präsentation. Eine Person zeigt mit einem Stift auf die Bildschirmansicht, während die anderen aufmerksam zuhören. Der Raum ist modern gestaltet mit dunklen Wänden und einem Schreibtisch, auf dem ein Laptop und eine Tasse stehen.

Online-Marketing KPI – Welche brauche ich? 

Digitale Marketingmaßnahmen bieten heute mehr Möglichkeiten denn je – doch genau diese Vielfalt macht Entscheidungen anspruchsvoller. Kampagnen laufen parallel, Zielgruppen agieren dynamisch, Daten entstehen im Sekundentakt. Für Unternehmen ist die Frage nicht, ob sie messen sollten. Die Frage ist, was sie messen müssen, um Fortschritt und Wirkung zu erkennen.  Hier werden Online-Marketing KPIs zum entscheidenden ...

Mehr erfahren