Sheldons Keynote über Progressive Web Apps und die Zukunft  

Wir haben schon das ein oder andere von der Meet Magento bekannt gegeben und die Fülle der Informationen bietet noch einiges Berichtenswertes. Natürlich hatte auch Peter Sheldon von Magento interessante  mitzuteilen. Er berichtete in seiner Keynote, welche Neuigkeiten es bei der Shopsoftware gibt und welche Vorteile es für Magento hat, jetzt Teil des Adobe-Konzerns zu sein.

“Die Disruptionen, die wir im digitalen Handel in den nächsten zehn Jahren sehen werden, werden uns alle in Erstaunen versetzen!”

Peter Sheldon Senior Director Magento

Prognosen zufolge werden rund 27 Prozent der Weltbevölkerung 2021 online einkaufen und der mobile Commerce wird sich bis 2021 sogar verdoppeln. Auch müssen Sie in Ihre Überlegungen mit einbeziehen, dass zukünftig vor allem junge Leute so gut wie alles mit ihrem Smartphone erledigen. 2022 wird ein Fünftel des weltweiten Online-Handels die Grenzen überschreiten, nicht ganz uninteressant für das kleine Europa in seiner Vielsprachigkeit.

Magento-Community mit neuer Zielgruppe

Die Entwicklung geht sogar dahin, dass man teure Produkte wie Autos oder Luxusgüter inzwischen online vertreibt, was den Mobile-Trend natürlich auch noch vorantreibt. 

 “Wir kaufen Produkte online oder über das Smartphone, von denen wir früher nie gedacht hätten, dass wir sie mal online kaufen.” 

Die Magento-Community hat somit eine neue Zielgruppe vor Augen, nämlich Händler oder Marken im hochpreisigen Segment, die man bisher noch nicht online vertrieben hat. Hier spannte Sheldon in seiner Keynote dann den Faden zu Magento, indem er feststellte, dass fast vor genau einem Jahr Magento von Adobe übernommen wurde. Da der Riese Adobe nun bei Magento als feste Größe im Hintergrund steht, ist es für Magento leichter, an die großen Unternehmen heranzukommen. 

Auch habe Magento mit Adobe nun weltweit eine stärkere Bedeutung. Bisher war es so, dass sich Magento als E-Commerce-Software hauptsächlich auf den digitalen Verkauf fokussiert hat. Jetzt kann Magento in einem größeren Rahmen denken und sich auf den gesamten Prozess der Customer Journey fokussieren.

Auch KMU mit Wachstumspotenzial

Sheldon berichtete weiter, dass Magento nun auch Teil der “Adobe Experience Cloud” ist und hier unter anderem Adobe Analytics integrierbar ist. Es handelt sich um eine vorgefertigte Enterprise Solution, die allerdings eher die Konzerne anspricht. Doch laut Sheldon haben auch die kleinen und mittleren Betriebe großes Wachsumspotenzial. Er beruhigte die Zuhörer, dass Magento auch weiterhin in die Shopentwicklung mittelständische Kunden investieren wird. Hier ist die Roadmap darauf ausgelegt, die Grundlage für gute User Experience zu legen. Hierfür sorgt der Page Builder, das CMS, mit dem Händler die Bilder Ihres Online-Shops verwalten können. 

Zukunft Progressive Web Apps

Doch ein Hauptaugenmerk legte Sheldon in seiner Keynote auf die Entwickler-Tools für Progressive Web Apps (PWA). 

“Progressive Web Apps sind die Zukunft des Web, aus Käufersicht sind sie eine starke Verbesserung und für mich die aufregendste Veränderung unserer Plattform.”

Deshalb legt Magento laut Sheldon auf die Progressiven Web Apps einen strategischen Schwerpunkt. Auch die Community ist hier hauptsächlich am Arbeiten. Sheldon rief die Zuhörer auf, sich aktiv das PWA Studio anzuschauen, auszuprobieren und bat auch um konstruktives Feedback. 

Integrationsmöglichkeiten von Magento

Sheldon liwes es sich nicht nehmen, auch auf die die neuen Integrationen von Magento mit dem Amazon-Marktplatz (“Amazon Sales Channel”) und mit Google Shopping Ads (“Google Shopping Ads Channel”) vorzustellen. 

Doch auch hier gibt die Zukunft weitere interessante Ausblicke, denn die beiden Känäle sollen nicht die einzigen bleiben – viele Plattformen sollen “shoppable” werden, so auch Instagram und Facebook, wo Magento in nächster Zeit auch weitere Marktplätze integrieren möchte.

Ausblick auf weitere Magento-Aktivitäten

Das Shop-Frontend vom Backend zu trennen ist ein hochwichtiges Thema für 2019, wobei man für 2020 cloud-native Services in den Fokus stellt. Es werde bestimmte Dienste geben, bei denen die Applikation aus der Cloud ausgeliefert wird. Ein Beispiel dafür sei So heißt das für den Amazon Sales Channel, dass man diesen aus der Cloud ausgeliefert. 

Zuletzt kam natürlich noch ein Hinweis auf “Sensei”,  Adobes Machine-Learning-Technologie. Auch hier verbindet man sich künftig stärker mit Magento, was bedeutet, dass die Möglichkeit persönliche Produktempfehlungen im Shop auszuspielen, ein wichtiges Anliegen für die Zukunft ist.

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