3d-Webdesign

WebVR 1.0: So sieht 3D-Webdesign aus

Gestalten und Surfen im Web in 3D?

Durch Internetseiten laufen oder beim Shoppen die virtuellen Produkte in der Hand halten? Diese Vorstellungen sind keine Zukunftsvisionen, sondern bereits Realität.
Mit dem neuen Browser von Mozilla – Firefox Nightly (Beta)  – ist es möglich ein spezielles Webdesign für Virtual-Reality-Headsets zu entwerfen.

Screenshot Web Vr
Screenshot vr.with.in, 21.03.2017

Entwicklung per WebVR-API

Um die WebVR-API kümmert sich eine Community Group, bestehend aus Mitarbeitern von Mozilla und Google.
Kurz zusammengefasst: Die WebVR-API soll die Virtual-Reality-Technologie der Headsets mitsamt ihrer Feature-Sets (integrierte Sensoren etc.) in die Lage versetzen, Web-Inhalte darstellen zu können. Als Entwickler hat man so die Möglichkeit virtuelle Realitäten im Browser zu erschaffen und auf Headsets nutzbar zu machen.

Wie sieht 3D-Webdesign aus?

Ohne VR-Brille lässt sich das Erlebnis natürlich schwer abbilden. Die speziell optimierten Seiten können aber auch in einem gängigen Browser aufgerufen werden – sehen dort aber natürlich wenig spektakulär bis unfertig aus.

Einige Beispiele sind in einem Showcase bei MozVR aufgelistet.

Unterstützt werden alle gängigen VR-Einheiten:

  • Google Cardboard
  • Oculus Rift
  • Samsung Gear VR
  • HTC Vive
  • OSVR

Verhältnis von Aufwand zum Nutzen

Stand heute kann man die Sinnhaftigkeit von WebVR ruhig hinterfragen. Die Zielgruppe ist klein und wenn man sich durch die im Web kursierenden Beispiele klickt, ist die Optik zwar spannend, aber bis auf eine Panorama-Sicht gibt es (noch) kein allzu innovatives Feature. Es lohnt sich daher nicht ein VR-Headset für das Surfen auf Webseiten zu verwenden, oder gar eines zu kaufen.

Für die Werbeindustrie kann das Feature interessant werden um für einzelne Produkte ein ganz besonderes Erlebnis zu kreieren.

 

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