Oder genügt Ihnen ein Theme für Ihre digitale Selbstvermarktung?

Ja natürlich, wir kennen sie auch. Diese Anzeigen, die anbieten, dass Sie doch Ihre Internetseite ganz einfach und noch dazu rasend schnell selbst erstellen können. Wir möchten uns heute mit dieser Fragestellung auseinandersetzen. Um hier zu einem Urteil zu gelangen, ist es nicht uninteressant, sich kurz mit der Entstehung des WWW Anfang der 90er Jahre auseinanderzusetzen und damit, wie sich doch die Anforderungen an eine Webseite gravierend geändert haben, sei es technisch, grafisch oder bezogen auf psychologische Hintergründe.

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Das Verhalten der Nutzer ist seit den Anfängen des Internets einem ständigen und gravierenden Wandel unterworfen und mit ihm die Anforderungen an den Berufszweig der Webdesigner. Anfänglich war der Beruf des Webdesigners sogar noch identisch mit dem Beruf des Webentwicklers. Und eine Individualisierung von Webseiten wurde dann ab 1996 möglich, als Stylesheets mithilfe von CSS gestaltet werden konnten.

Zu Anfang war es toll, überhaupt eine Internetseite zu haben – heute kann man das Internet weder beruflich noch privat aus seinem Leben wegdenken, es ist selbstverständlicher Standard geworden. Für Webdesigner bedeutete dieser stetige Wandel, dass der Beruf immer wichtiger wurde und sogar in verschiedene Sparten unterteilt wurde. Heute arbeiten ganze Teams an einer Webseite mit ganz neu entstandenen Berufsbezeichnungen. So haben wir neben den Webdesignern Frontend- und Backend-Entwickler, UX-Designer und spezialisierte Digital-Grafikdesigner, je nach Struktur der Agentur oder des Unternehmens.

Die Alternative zu gutem Design ist immer schlechtes Design. Es gibt nicht sowas wie kein Design.

Adam Judge

Technik für alle

Selbstverständlich kam mit dem stetigen Wachstum des Internets und des technischen Fortschritts auch der Markt „Technik für jeden“ auf. Javascript, PHP und Co. kamen zu HTML und CSS dazu und machten es möglich, weitaus kreativer zu agieren. Mittlerweile bindet man ins Webdesign Animationen, Videos, Fotos und sich verändernde Grafiken und Parallaxe ein und gliedert Bereiche nach Nutzern. Man bindet externe Inhalte ein und der Nutzer kann über Informationen, die er auf seinem Browser zulässt, frei entscheiden. Darüber hinaus werden individuell auf Nutzer zugeschnittene Erlebnisse kreiert.

Drag-and-Drop-Tools

Als Drag-and-Drop-Tools bezeichnet man beispielsweise Wix oder den WordPress Page Builder. Templates oder Themes gibt es bei WordPress als das CMS (Content Management System), das den höchsten Marktanteil hat. Danach kommen Joomla, Drupal, Magento (E-Commerce), PrestaShop (E-Commerce) und noch andere nicht so bekannte CMS.

Auch wenn man mithilfe eines kostenfreien CMS seine Internetseite anfertigen möchte, ein gewisses Grundverständnis für Programmierung sollte allerdings vorhanden sein. Natürlich stehen auch Laien Basis-Versionen zur Verfügung, allerdings kann man hier von einer gewissen Freiheit im Webdesign nicht reden. Also müssen Sie sich entweder mit einer abgespeckten Version abfinden mit Themes, die Sie einfach nur mit Inhalt befüllen oder sich eben mit Programmierung intensiv auseinandersetzen.

Die Freiheit im kostenlos zur Verfügung gestellten Webdesign, die mir Wix, Weebly, Squarespace auf den ersten Blick vorgaukeln, hat Defizite. Sobald Sie daran denken, in Ihren Funktionen spezieller zu werden, stoßen Sie oft an Grenzen. Das fängt an, wenn Sie vielleicht einen Online-Shop oder bestimmte Nutzer-Areas einbinden möchten. Noch dazu sind die kostenfreien Versionen nicht werbefrei.

Quo vadis Webdesign?

Die aktuelle Situation führt am Markt erst einmal zu einer Aufspaltung unter den ausführenden Webdesignern, Denn es gibt wie überall natürlich diejenigen, die hochspezialisierte Skills anbieten und solche, die auch für eine Stange Geld nur die Drag-and-Drop-Variante für Sie ausarbeiten.

Vorteile einer Webdesign-Agentur

Was machen wir, das Sie bei keinem der Tools einfach so finden?

Unsere Webseiten zielen von A bis Z auf Ihre Marke ab. Ihre Nutzer und deren User Experience haben bei uns Prio 1. Dazu müssen Personas entwickelt werden, damit man sich zu 100 Prozent in Ihre Besucher versetzen kann. Dann muss die gesamte Customer Journey auf diese Nutzer abgestimmt werden. Das heißt, wo können Abbrüche erfolgen, wo wirkt man der Frustration der Besucher entgegen? Noch dazu ist dieser Prozess ein anhaltender, da man ständig an Optimierungen arbeiten muss, um die Internetseite attraktiv zu halten. Auch der Bereich der kontinuierlichen Anpassung der Sicherheitsanforderungen wird leicht aus den Augen verloren. Unsere Kunden wissen genau, was ihre Webseite trackt oder speichert und sind immer auf der sicheren Seite, was Cookies anbelangt.

Wofür benötigen Sie noch die Expertise einer Webdesign-Agentur?

Wir wissen genau, was unsere Kunden brauchen. Und unsere Antworten sind genau am Kunden und seinen Bedürfnissen orientiert. Wenn Ihre CI oder Ihre Brand Awareness nicht stimmt, wir beraten Sie. Oder Sie benötigen für die Lösung Ihres Problems eine Landingpage. Unsere Skills inkludieren auch Ihr Hosting und wir kennen uns bestens im Backend aus, um jeglichen Fehler umgehend zu beheben. Und was die wenigsten wissen: Mobile First ist noch bei den wenigsten Programmen, die frei zur Verfügung stehen, in ausreichendem Maße umzusetzen.

Bei der Erstellung und dem Design einer Webseite gibt es noch viel mehr, auf das man achten muss, wenn man Erfolg haben möchte. Sie kennen sich mit SEO-optimierten Inhalten aus? Sie wissen, wie man für schnelle Ladezeiten Bilder oder Videos optimiert, sodass die Ladezeiten gering bleiben? Oder was sind Front-Pairings und wie handle ich die rechtlichen Hintergründe der Internetseite? Wo genau muss man was setzen, von relevanten Informationen bis hin zu Call-to-Actions, um die Besucher punktgenau zu erreichen?

Alle diese Themen sind unser tägliches Brot. Und die Antworten auf diese Fragen liefern die kostenfreien Pagebuilder nicht einfach so mit.

Die Zukunft des Webdesigns

Dadurch, dass heutzutage fast alle Informationen öffentlich sind, werden noch nicht alle zu Experten, denn man benötigt Zeit und Geduld sich damit zu beschäftigen. Die Techniken entwickeln sich in rasanter Geschwindigkeit weiter und unsere Webdesigner befinden sich in einer ständigen Anpassung, da noch dazu das Nutzererlebnis von Google immer mehr in den Vordergrund gestellt wird. Die Digitalisierung verlangt immer mehr nach Individualisierung und nach einem erkennbaren Mehrwert. Was wird die Zukunft bringen? Webdesign wird auch zunehmend AR und VR beinhalten. Vielleicht wird dieselbe Domain für manche Nutzer anders erscheinen als für andere? Und wie entwickelt sich die Kundenkommunikation?

Hier werden auch in Zukunft Wissen und Kreativität die automatisierten Programme schlagen.

3 Kommentare
  1. SandstrandSEO
    SandstrandSEO sagte:

    “Hey, der Tom macht doch auch eine Ausbildung in irgendwas mit Medien. Der macht dir Webdesign bestimmt kostenlos dann musst du keine teure Webdesign Agentur beauftragen.” – Sowas ist machbar aber die Ergebnisse sind nicht so gut als würde es eine Agentur machen. Schon alleine der SEO-Aspekt wäre sicherlich sehr mies und gerade das ist wichtig. Wer schaut sich schon Webseiten an die bei Google auf der dritten Seite befinden? Niemand. Deinen Beitrag finde ich sehr informativ und leicht verständlich formuliert.

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    • Julia Kaiser
      Julia Kaiser sagte:

      Ich bin auch der Meinung das man sowas Profis überlassen soll. An meiner Webseite soll demnächst ein Redesign durchgeführt werden. Amateure achten nur darauf das die Seite schön aussieht während sich Agenturen darum kümmern das die Usability sowie die Ladegeschwindigkeit der Seite nicht eingeschränkt wird. Einen Tom würde ich nicht an meine Seite lassen sondern lieber mein Geld in eine Agentur investieren – Dies wäre eine “win-win”-Situation.

      Antworten

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