Häufig sind Trends nicht eindeutig voraussagbar. Doch bei den Vorhersagen für Webdesigns 2021 ist man sich einig: Realismus als stilgebendes Element wird künftige Webdesigns prägen. Inzwischen gehört für die meisten die digitale Welt zu einem festen Bestandteil in ihrem Alltag. Auf dieser Grundlage lassen sich folgende Webdesign-Trends für 2021 vorhersagen:

Das sind die Webdesign-Trends für 2021:

1. Scrollen als Interaktion

Lassen Sie den Nutzer mithilfe Ihres Designs teilhaben. Sind wir Teil von etwas, so steigt unser Interesse daran. Das wird nun auch vermehrt im Webdesign umgesetzt. Die einfachste Möglichkeit, bei Nutzern ein Gefühl der Teilhabe auszulösen, sind Scroll-Transformationen. Diese Transformationen spielen in den Webdesign-Trends 2021 eine große Rolle. Eine Veränderung des Farbschemas, eine komplexe Animation oder eine grundlegende Änderung des Layouts – all das sind Beispiele dafür, wie das visuelle Feedback beim Scrollen für den Nutzer verstärkt werden können.

2. Schlichte Farben

Dank der Corona-Pandemie schreitet die Digitalisierung immer schneller fort. Immer mehr Menschen verbringen deshalb viel Zeit vor Bildschirmen. Um die Augen der Nutzer zu schonen, sollten Designer in diesem Jahr auf angenehme Farbkonstellationen zurückgreifen. Neon-Farben waren gestern – komfortable Interaktionen und wenig Ablenkung der Nutzer gehören dieses Jahr zu den Webdesign-Trends. Auch der Trend, Seiten im Dark-Mode zu gestalten, bleibt deshalb erhalten und wird immer beliebter.

Farbpaletten mit sanften Grüntönen, warmen Brauntönen oder Pastellfarben sind dieses Jahr angesagt. Auch auf krasse Kontraste sollte verzichtet werden. Stattdessen sollte das Farbschema für Ihr Webdesign Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Grundsätzlich sollte weniger die dramatische Innovation und mehr die Barrierefreiheit im Fokus stehen. Ein repräsentabler Internet-Auftritt ist jetzt wichtiger denn je.

Schlichte Farben im Webdesign von DADOSENS

https://www.dadosens.com/

3. Elemente aus der abstrakten Kunst

In 2021 erhalten die geometrischen Grundformen ihren Auftritt. Kompositionen aus Kreisen und Mehrecken wirken simpel, minimalistisch und restriktiv. Außerdem erzeugen ausladende Zusammenstellungen dieser Formen ein Gefühl der Freiheit. Es ist an den Webdesignen zu zeigen, welches Potenzial in schlichten Formen stecken kann.

Mithilfe der verschiedensten Kompositionen bekommen Apps und Websites eine ganz neue Bildsprache. Aus diesem Grund werden sie der Nachfolger von Fotografien sein. Das Ziel ist es, Nutzern auch ohne sympathische Gesicht auf einem Bild einen lebendigen Eindruck zu vermitteln und eine Bindung zu schaffen.

4. Neumorphismus

Beim Neumorphismus handelt es sich um einen Webdesign-Trend, bei dem nicht mehr zeitgemäße Materialien in neuen Designs wiederaufgenommen werden. 2021 wird der Ansatz dafür sorgen, dass wir in ein Zeitalter von minimalistischem Realismus kommen. Beim Neumorphimus findet eine Verschmelzung dieser zwei Trends – Minimalismus und Realismus – statt. Punktuelle Schlagschatten, die mit Semi-Flat-Farben Physis imitieren, machen diesen Designansatz aus.

Vergleichen lässt sich der Effekt, der damit erzielt wird, mit digitalem Präge- oder Stanzdruck. Damit können Designer in Zukunft wieder vermehrt für haptische Erlebnisse sorgen, die in der Zeit von Flat Designs verloren gegangen sind. Ein positiver Effekt des Neumorphismus: Eine stärkere Bindung zwischen Nutzer und Design. Ob bei Buttons, Suchleisten oder Textboxen stilisierter Realismus wird uns 2021 an vielen Stellen auffallen. Unsere Spezialisten für UX/UI-Design helfen Ihnen gerne dabei ein einzigartiges und zugleich funktionales Design zu erstellen.

Webdesign von Spezialisten

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5. Farben werden dreidimensional

Farbverläufe haben schon lange einen Platz im Webdesign. In 2021 sollen Farbverläufe jetzt noch lebensechter werden. Feine Schattierungen sollen bei der Umsetzung helfen. Einsatz findet dieser Webdesign-Trend eher bei App-Icons, doch auch im Webdesign könnte man davon Gebrauch machen. Statt sauberen Farbübergängen kann in diesem Jahr auf vermischte Hintergrundfarben zurückgegriffen werden. Diese wirken natürlicher und weniger perfekt. Auch in diesem Trend zeichnet sich die Tendenz zum Realismus ab.

6. Parallax-Animation

Schon in den vergangenen Jahren wurden webbasierte Animationen immer beliebter. Der Parallax-Effekt erzeugt die Illusion, dass sich Objekte, die näher am Betrachter sind, schneller bewegen  als Objekte, die weiter weg sind. Im Webdesign findet er schon seit Jahren Einsatz und wird immer beliebter. Denn obwohl dieser Effekt etwas ist, das man im Alltag ständig erlebt, schindet der Effekt auf Webseiten Eindruck. Eine Webseite, die sonst sehr statisch und flach wirkt, bekommt damit Raum und Bewegung.

Parallax-Effekt bei Annemarie Börlind

https://www.boerlind.com/

7. Produkte als Design-Inspiration

Ein Online-Shop lebt von seinen Produkten. Sie wollen Ihre Kunden überzeugen? Dann müssen Sie mit Ihren Produkten überzeugen.

Adrian Weinschenk, Spezialist für Shopdesign & UX/UI in Stuttgart und Heidelberg.

Dieses Jahr, werden mehr denn je Produkte zu Design-Inspirationen. Mögliche Beispiele für die kreative und digitale Interpretation physischer Medien könnten Farben, die quer über die Seite verwischt werden oder Bilder, deren Form an die eines Smartphones erinnert, sein. Dieser Design-Ansatz erzeugt eine visuelle Synergie zwischen Produkt und Webseite und sorgt für eine überraschende Wirkung.

8. Fragebögen als Nutzererlebnis

Landingpages stellen oft eine Herausforderung dar. Sie lösen in den meisten Fällen entweder Neugier oder gar kein Interesse aus – es ist eine Gratwanderung. Eine Möglichkeit, den Nutzer für sich zu gewinnen, ist es, auf lange Produktbeschreibungen zu verzichten und dem Nutzer die Entscheidung abzunehmen. Hierbei können Fragebögen helfen. Stellen Sie Multiple-Choice-Fragen, mit denen Sie die Vorlieben und Abneigungen der Nutzer erfragen. Anhand der Angaben können Sie Nutzern dann direkt die Produkte anzeigen, die für denjenigen interessant sind. Design-technisch führt das zu Landingpages, die wie eine Reihe von Karten mit animierten Übergängen wirkt. Stellen sich solche Befragungen mit dem Ziel, Ihre Kunden kennenzulernen als erfolgreich raus, könnten sie einen neuen Standard im Webdesign darstellen.

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9. Gesellschaftliche Tauglichkeit

Wie bereits oben erwähnt, schreitet die Digitalisierung schneller voran als je zuvor. Virtuelle Konferenzen und das Internet als Zufluchtsort sind aktuell der Alltag der meisten Menschen. Aus diesem Grund sind gesellschaftstaugliche Designs immer wichtiger. Designs und Bilder werden 2021 immer mehr mit sozialen und ökologischen Themen zu tun haben. Mit solchen Designs erreichen sie Nutzer auf einer tieferen Ebene und können ihrer neuen Rolle, der Welt zur Seite zu stehen, gerecht werden.

10.  Dreidimensionale Elemente

Nicht nur bei Farben kommt Dreidimensionalität in den Trend. Auch mithilfe von dreidimensional-wirkenden Bildern und Modellen soll eine Webseite in Zukunft greifbarer gemacht werden. Das Internet und die reale Welt verschmelzen mit solchen Stil-Elementen immer mehr. So wird jede Seite ein richtiges Erlebnis für die Nutzer.

Dreidimensionale Elemente bei dts

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Fazit Webdesign-Trends 2021

Die Webdesign-Trends 2021 lassen sich vor allem mit zwei Stichwörtern zusammenfassen: Realismus und Naturalismus. Internetauftritte sollen komfortabel sein und die Bindung zum Nutzer stärken. Sie brauchen einen zeitgemäßen Internetauftritt? Unsere Experten stehen Ihnen von der Konzeption bis zur Umsetzung zur Seite tatkräftig zur Seite.

Evaluation des Designs zum Start ins neue Jahrzehnt

Die Marketingstrategen sind auch bei den Webdesign-Trends 2020 gefordert. Bedürfnisse des Unternehmens müssen 2020 Hand in Hand mit den Bedürfnissen der Kunden gehen. Hierfür muss man ständig auf dem Laufenden bleiben, ohne jedoch jedem Trend blind hinterherzujagen. Es gilt hier, den Anschluss nicht zu verlieren. Hier für Sie die Dinge, die für Sie von Bedeutung sein können.

There is only one boss. The customer. And he can fire everybody in the company from the chairman on down, simply by spending his money somewhere else.

Sam Walton

Webdesign-Trends 2020 – Welche Stile sind angesagt und was hat ausgedient?

1. Cyberpunk

Dieser Webdesign-Trend manifestiert sich in 2020 durch leuchtende und helle Farben und in den Farbtönen arbeitet man mit Übersättigung. Also Farben, die so in der Natur nicht vorkommen. Diese Farbwahl spiegelt sich auch in Landschaften, sodass surreale Szenarien und ein Science-Fiction-Touch auf Ihrer Webseite entsteht. Besonders eine Überlegung Wert für Start-ups, die eine Webseite mit moderne Standards und einzigartigem Design fordern.

2. Elegante, abstrakte Geometrie

Die Technik macht es möglich, dass man heute im Design ultra feine Linien ziehen kann. Und Dank dieser Computerunterstützung wird es möglich sein, fast unrealistische Formen zu erschaffen, die noch dazu beweglich sind. Diesen Webdesign-Trend möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen, da er schon im Technischen oder Industrial Branding Fuß gefasst hat. Wenn man diese Technologie anwendet, hat man gleich, eine gute Umsetzung vorausgesetzt, einen futuristischen und modernen Touch. auch übergreifend von digital zu Print ist dieser Trend on Top.

3. Skeumorphismus – 3D Realitäten

Unter Skeumorphismus versteht man Objekte, die ihre realen Vorbilder naturgetreu imitieren und auch aufzeigen, welche Möglichkeiten der Nutzer hat, damit zu interagieren. Hier ist ein gerne verwendetes Stilelement auch in Meißeln und Schrägen zu finden, die sich hervorragend damit ergänzen lassen. Es entsteht digital ein Bild, als könnten Sie es berühren. Besonders empfehlenswert ist diese Art der Herausstellung für App-Symbole oder Call-to-Actions.

4. Livedaten zum Leben erwecken

Als Experten für effektives Content-Marketing erkennen wir, dass das Webdesign 2020 von Bewegung geprägt wird. Mit raffinierten und leistungsstarken Animationen können nur ein Logo betreffen oder aber auch kontinuierliche Animationen, die sich hervorragend für Storytelling eignen.

Auch Livedaten zu einer dynamischen Visualisierung gebracht, können Angebote viel ansprechender, dynamischer und auch zugänglicher dem Nutzer unterbreitet werden. Oft gehen die Entwickler hier an die Grenzen technischer Machbarkeit, weshalb man diesen Trend kontinuierlich ausbaut.

Wir haben hier die dominanten Webdesign-Trends herangezogen. Abschließend möchten wir Ihnen als erfahrene Webdesign-Agentur in Stuttgart und Heilbronn betonen, dass die unterschiedlichsten Elemente am besten in Kombination gesetzt werden. Hierbei können dann ganz neue inspirative Designs entstehen. Für mehr Informationen zum Thema Webdesign und die Dos und Don’ts in der Gestaltung von Webseiten und Webshops finden Sie in diesem Beitrag.

Webdesign-Trends 2019: Was hat sich abgezeichnet, was kommt hinzu?

Zeitgemäßes Webdesign bietet für Mediengestalter weiterhin  Herausforderungen. Wir möchten heute im Zuge der Themenwoche Relaunch auch auf die Designtrends nochmals eingehen und ein paar interessante Trends im Webdesign, die sich abgezeichnet haben für Sie aufgreifen. Wichtig ist, dass Sie bei aller Innovation das Thema Usability nie aus den Augen verlieren.

Fonts

Wir haben festgestellt, dass man hier zunehmend Grenzen und Regeln bricht, d. h., dass man beispielsweise Outline Fonts einsetzt, was durchaus Potential bietet, sich in den Köpfen einzunisten. Outlines sind, wenn sie zu Ihrem Unternehmen passen, Eyecatcher und im Idealfall verweilt der Betrachter hier und folgt den Linien, bis sich Wörter formen. Auch der Einsatz von dynamischen und minimalistischen Elementen, wie kleinere Schriftexplosionen oder Ähnliches, die erscheinen, wenn der Besucher mit dem Cursor über das Wort fährt, sind immer mehr zu sehen. Zunehmend wird auch mit großen freien Flächen gespielt. Man verzichtet auf einen Website Header und setzt große, leere Flächen ein, die den den Fokus auf das Wesentliche lenken.

Barrierefreiheit

Das Internet wird barrierefreier, da das auch mittlerweile ein Google-Rankingfaktor ist. Integrieren Sie ihr Angebot und machen Sie Ihre Seiten beispielsweise für Screen Reader zugänglich. Somit ist auch das Thema Barrierefreiheit ein trendiges Designelement.

Collagen und Organics

Collagen sind modern und schrill. Sie sind aufmerksamkeitsstark und wirkungsvoll. Auch geht der Trend weg von Linien und geometrische Formen. In 2019 sieht man zunehmend  fließende, organische Elemente, die einen Trend aufzeigen, den man im Auge behalten sollte..

Retrodesign

Wer dachte, dass schräge Farbkombis auf Jogginganzügen Relikte aus der Vergangenheit sind, wurde 2019 überrascht. Auch im Web sieht man beispielsweise an Statamic, ein CMS-Anbieter für Freelancer, der seine Besucher mit einem pink-orangem Header empfängt. Ein Trend, ein Eyecatcher somit auch hochmodern.

Die Anforderungen an das Design für 2018 haben natürlich weiterhin Bestand und innovatives Webdesign beinhaltet auch in 2019 viele Features, die Sie integrieren können. Unternehmensseiten sollen folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Innovativ
  • Klar
  • Nutzerfreundlich
  • CI konform
  • Hohe Anpassung an alle, vor allem an mobile Geräte!
  • Auffällig
  • Erlebnisse verschaffend

1. Schatten und Tiefenwirkung

Schatten sind bestimmt nicht neu und im Webdesign fest etabliert. Und trotzdem bieten Raster, Parallax-Effekte und erweiterte Schattenspiele viel mehr mit Tiefe als noch vor einiger Zeit. Es geht darum, dem Nutzer eine Welt hinter dem Bildschirm vorzuspielen. Damit generiert man verblüffende Effekte, welche die immer wichtiger werdende User Experience (UX) immens unterstützen. Hier besteht aktuell der hauptsächliche Trend darin, weiche Schatten mit leuchtenden Farbverläufen zu kombinieren, um dreidimensionale Effekte zu verstärken.

2. Leuchtende und grelle Farben

Neben dem immer noch aktuellen Retro-Pastelltönen auf Webseiten verlangt der anhaltende Trend der grellen Farben im Webdesign Designern wir auch den Unternehmen eine große Portion Mut ab. Aber um aufzufallen, kann man mit grellen oder sogar Neonfarben arbeiten, die in jedem Fall Eye-Catcher sind und vor allem bei jungen Nutzern ankommen. Erstaunlicherweise können solche Farben auch sehr ästhetisch wirken und bei Marken, von denen man es nicht erwartet, einen ungewöhnlichen Aha-Effekt erzielen. Die Farben werden 2018 auch in ihrer Anordnung innovativer und können sich beißen sowie schräge, steile und spitze Gestaltungsmuster einnehmen.

3. Partikel-Hintergründe

Die zunehmende Integration von Videos, Animationen und großen Bildern sorgt für Probleme in der Performance. Partikel-Hintergründe erlauben, Bewegung als natürlichen Teil des Hintergrunds ohne lange Ladezeit zu erzeugen. Mit diesen kleinen Animationen ist Ihnen trotzdem eine hohe Aufmerksamkeit sicher. Generell steigt die Beliebtheit bewegter Grafiken. Auch in den sozialen Medien werden sie zunehmend eingesetzt und generieren tatsächlich bemerkenswert viele Leads.

4. Mobile first

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, man kann es nicht oft genug sagen: Fast jeder surft und kauft auf dem Smartphone und die Zahlen steigen kontinuierlich. Somit richtet sich das ganze Design auf Smartphones aus. Es wird ja sogar empfohlen, das Design zuerst für das mobile Surfen aufzusetzen und dann die Anpassungen für die anderen Geräte vorzunehmen.

5. Illustrationen im Fokus

Jeder kennt das Problem: Die guten Stockfotos kennt mittlerweile jeder. Warum nicht einmal auf individuelle Illustrationen zurückgreifen? Die Wirkung ist, wenn man die Persönlichkeit seiner Marke hier aufgreift und sogar noch herausstellt, immer positiv. Der Relaunch von Dropbox liefert uns hier ein eindrucksvolles Beispiel.

Illustrationen sind unterhaltsam, verspielt, können den Ernst einer Seite etwas abflachen und unterstützen die Persönlichkeit Ihrer Marke, Ihr Marketing aber auch das Design Ihrer Produkte. Sie sind natürlich nicht ganz neu, aber der verstärkte Einsatz, ob flott und lässig, minimalistisch oder lustig, lässt sich durchaus als Trend für 2018 bezeichnen.

6. Typografie als prominentes Designelement

Schriften wurden schon immer als mächtiges visuelles Tool auf Webseiten eingesetzt. Heutzutage sind aber die Möglichkeiten durch die höhere Auflösung und dadurch, dass die Browser selbst entworfene Schriften, die mit CSS aktiviert werden können, unterstützen, um ein Vielfaches höher. Deshalb wird der Trend zu individuellen und großen, eindrucksvollen Schriften gehen, die grafischen Charakter annehmen werden (achten Sie darauf, dass Sie schnell ladende Fonts verwenden!). Dadurch kann die Typografie Emotionen transportieren, informativ sein, die UX stärken und zusätzlich auch noch Ihr SEO unterstützen.

7. Asymmetrie und  „Split-Screen-Layouts“

Es begann schon 2017, setzt sich aber in diesem Jahr stark fort: asymmetrische wie auch gebrochene Gitter-Layouts, denn perfekte Symmetrie ist gerade nicht mehr angesagt, wenn Ihre Seite und Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung nicht nur auf reinem und ausführlichem Content beruhen. Wenn Sie es sich erlauben können, benutzen Sie ein unkonventionelles Layout. Sie fallen auf und können Ihre Besucher gut mit außergewöhnlichen Designelementen durch Ihre Seite leiten, werden unverwechselbar und bereiten dem Nutzer ein einzigartiges Erlebnis.

8. Animationen auf Webseiten

Der Trend geht weg von statischen Bildern hin zu Animationen im Webdesign. Sie sprechen den Nutzer während des gesamten Aufenthalts auf der Seite an und können ihn auch, während die Seite lädt, bei der Stange halten. Integrieren Sie eine Animation in den Scrollvorgang oder in die Navigation, denn das zieht parallel den Besucher in Ihre Webseite und erzeugt Interaktionen. Auch Mikrointeraktionen erhöhen die User-Experience und steigern somit Ihre Conversation-Rate.

9. Digitales Sprachdesign

Alexa und Siri sind die Vorreiter. Diese Sprachbefehl-Funktionen finden wir jetzt zunehmend auch auf Webseiten. Die künstliche Intelligenz wird in Zukunft das Interagieren auf Webseiten wesentlich vereinfachen.  Amazon und auch Google bieten hierfür schon Vorlagen und Anleitungen, wie Sprachanwendungen in das Webdesign zu integrieren sind.

10. Hässlichkeit (Brutalismus)

Auch ein Trend für 2018 ist Brutalismus, eigentlich das Gegenteil vom minimalistischen Design. Diese Webseiten sind laut, schrill und unruhig. Dieser Trend möchte einzig und allein Aufmerksamkeit erregen und lässt sich sicher nicht für alle Unternehmen verwirklichen.

11. Kompakte Icons

Responsive Design ist nicht mehr wegzudenken. Deshalb werden Icons vermehrt eingesetzt, da sie so kompakt sind, dass sie in vielen Elementen auf der Webseite auf kleinstem Raum Informationen oder Optionen anbieten können. Hier geht der Trend noch ein Stück weiter, hin zu minimalistischen Icons, die, individuell eingesetzt, ebenfalls den Charakter Ihres Webdesigns unterstützen.

Fazit

Trends sind nun mal Trends und somit manchmal auch schnell veraltet. Man muss genau schauen, was man umsetzen sollte, wenn man seine Webseite nicht permanent anpassen möchte. Wobei ein regelmäßiges Updaten der Seite beim Nutzer einen innovativen und spannenden Eindruck erweckt.

Welche Trends für Ihr Unternehmen in Frage kommen und auch tatsächlich Sinn ergeben, muss man individuell entscheiden. Auch muss man immer abwägen, welche Trends im Webdesign tatsächlich das Potenzial haben, ein fester Bestandteil Ihres Webdesigns zu werden. So wird man wohl zum Beispiel an Voice-Interfaces nicht vorbeikommen.

Webdesign-Trends 2016

Kaum ein anderes Medium entwickelt sich so schnell weiter, wie das Internet und dessen Technologien. Während vor zwei Jahren mobile Internetseiten noch als Alleinstellungsmerkmal galten, so zählen sie heute zum Standard. Das Logo als skalierbare Vektor-Grafik oder der inzwischen vielen bekannte Hamburger sind nur einige Wegweiser für die Weiterentwicklung und Trends für Webdesign im Jahr 2016

Responsive Design

Mobile First, Webdesign-Trends 2016

Mobile-First etabliert sich auch in Deutschland

Während unsere Vorreiter aus Amerika uns bereits vormachen wie es funktioniert, brauchen die Nutzer in Europa etwas länger um Trends zu adaptieren. Mobile First ist jedoch mehr als nur ein Trend: Es ist eine analytische, von den Zugriffszahlen abhängige Schlussfolgerung.

Denn schließlich sollte die Funktionalität und damit die Gestaltung der Internetseite immer von dem Zielmedium abhängen. Da die Zugriffszahlen gerade im Bereich Information und Lifestyle mobil deutlich höher liegen, wird hier auch in Zukunft zuerst auf die Darstellung auf Tablet und Smartphone Wert gelegt.

Funktionale Webseite

Funktional und reduziert, Webdesign-Trends 2016

Reduziertes Flat-Design: Design noch funktionaler und übersichtlicher

Das man durch das Drücken von drei untereinander liegenden Linie, im Fachjargon „Hamburger“ genannt, ein Menü öffnen kann ist den meisten bekannt, ebenso das man per Klick auf das Logo zur Startseite gelangt oder per Mouse-Over die Inhalte eines Warenkorb sehen kann.

Webdesign 2016 ist intuitiver und reduzierter. Es wird sich auf wenige Designelemente beschränkt, die dafür jedoch Zusatzinformationen bietet und mit den Nutzer interagieren. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Richtlinien zum Material Design von Google.

Webseite mit Storytelling

Storytelling, Webdesign-Trends 2016

Große Bilder und Storytelling stehen im Vordergrund

Immer schnellere Ladezeiten sorgen auch 2016 dafür, dass große bildschirmfüllende Bilder und Videos kein Hindernis mehr darstellen und eine emotionale Bildsprache im Vordergrund vieler Webseiten stehen wird. Storytelling ist das Buzzword für 2016 und die Besucher einer Webseite wollen mit auf eine Reise genommen werden und die Geschichte hinter dem Unternehmen verstehen.

Als Gegenbewegung zur bildgewaltigen Fullscreen-Website wird es weiterhin sehr schlichte typografische Lösungen geben, die mit wenigen grafischen Illustrationen und Headlines etwas Erholung für das Auge bieten.

Webdesign für Apple Watch

Apple Watch, Webdesign-Trends 2016

Design für Smartwatches

Neben der Apple Watch, sind einige erschwingliche Smartwatches mit Android Betriebssystem auf dem Markt, die nach und nach zu unseren täglichen kleinen Helfern werden. Diese kleinsten Display-Größen mit wesentlichen Funktionen und Inhalten auszustatten, die trotzdem noch nützlich für den Nutzer sind, wird eine der großen Herausforderungen 2016.

Animierte Previews

Aktuelle Smartphones besitzen bereits die Funktion beim Berühren eine Bildes eine kleine Video-Vorschau abzuspielen. Diese kleinen Animationen werden den statischen Teaser mit einfachem Bild und Text ablösen und die Nutzer stärker in ihren Bann ziehen.

Wir haben einen Trend übersehen? Virtual Reality oder die dreidimensionale Webseite? Schreibe in die Kommentare, was dein Trend für 2016 ist und wir ergänzen ihn zu unserem Artikel.

3 Kommentare
  1. Floyd
    Floyd sagte:

    Danke für den Artikel! Auch 2021 darf man ruhig zu Neon Farben greifen. Vor allem mit dunklen Hintergründen kann ich mir das ganz gut vorstellen.

    LG, Floyd

    Antworten

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