Webdesign ist die Basis für Ihren Auftritt im Internet. Nur wenn Ihre Informationen ansprechend und übersichtlich gestaltet sind, werden sich Nutzer auf den tatsächlichen Inhalt Ihrer Seite einlassen. Bevor Sie zu der tatsächlichen Gestaltung kommen, sollten Sie sich ausreichend Zeit für die Konzeption Ihrer Webseite nehmen. Hier verraten wir Ihnen 5 Aspekte, die ein gutes Webdesign ausmachen und worauf Sie unbedingt achten sollten.

1. Marke repräsentieren

Die Webseite Ihres Unternehmens verfolgt den Zweck Ihre Marke im Web zu repräsentieren. Es empfiehlt sich Ihr Corporate Design bei der Gestaltung des Webdesigns zu berücksichtigen, damit Ihre Kunden Ihr Unternehmen im Web schnell wiedererkennen. Übernommen werden Schriftarten, Farben und gegebenenfalls Grafiken, die auch in der Offline-Präsentation Ihres Unternehmens zum Einsatz kommen. Gutes Webdesign sollte allerdings nicht nur Ihre Marke repräsentieren, sondern auch Rückschlüsse auf den Zweck der Webseite zulassen. Haben Sie intern noch kein Corporate Design festgelegt sollten Sie ein Farbschema für Ihre Webseite entwickeln.

Webseite Annemarie Börlind

Gute Repräsentation der eigenen Marke I Annemarie Börlind

2. Verkaufsorientierung – Ziel: Anfrage, Seminar, Download

Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, stellt gutes Webdesign immer auch den Zweck des Unternehmens dar. In den meisten Fällen haben Webseiten den Zweck etwas zu verkaufen – das sollte das Webdesign  auf eine subtile Art und Weise unterstützen. Hierzu bietet sich der Gebrauch von Call-to-Actions an, also Buttons, die den Nutzer zu einer Handlung auffordern.

Die Nutzer sollten Sie bei Fragen immer schnell kontaktieren können. Eine Kontaktseite soll also direkt über die Navigation erreichbar sein. Zusätzliche Kontaktformulare an diversen Stellen sind immer empfehlenswert.

Adrian Weinschenk, Spezialist für Webdesign & UX/UI in Stuttgart und Heilbronn

Grundsätzlich sollte das Webdesign Ihres Internetauftritts auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sein. Versuchen Sie ein junges Publikum zu erreichen, sollten Sie mehr Grafiken, saftigere Farben und interessante Typografie verwenden.

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Eine weitere, tolle Möglichkeit Ihren Interessenten Inhalte näherzubringen ist es, Downloads anzubieten. Versehen Sie Ihr Webdesign also mit der Möglichkeit relevante Inhalte herunterzuladen. Diese Inhalte sollten above-the-fold – also direkt beim Aufrufen einer Seite zu sehen sein. Müssen die Nutzer erst scrollen, um zu den Inhalten zu gelangen, kann es sein, dass Ihre Download-Angebote ungesehen bleiben. Die oben genannten Eigenschaften sind besonders für die Gestaltung von Landingpages wichtig.

3. Usability muss gegeben sein

Wollen Sie Ihre Inhalte gut präsentieren, ist das UX- & UI-Design und die damit verbundene Usability für ein gutes Webdesign entscheidend. Denn Usability bedeutet nichts anderes, als die Inhalte Ihrer Seite benutzerfreundlich zu präsentieren. Zu der Usability gehört es, den Inhalten Raum zu geben und zwischen einzelnen Sektionen und Paragraphen sogenannten Whitespace, also Platz ohne Inhalt, zu lassen. Auch sollte der Nutzer nicht mit überflüssigen Effekten und Spielereien überfordert werden. Vermeiden Sie es also die Aufmerksamkeit des Nutzers durch Blink-Effekte künstlich irgendwohin lenken zu wollen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Benutzerfreundlichkeit ist die Barrierefreiheit: Nur wenn eine Webseite barrierefrei aufgebaut ist, können die Inhalte auch von Menschen mit Einschränkungen ohne Probleme erfasst werden. Dazu gehört auch die Optimierung Ihrer Webseite für Mobilgeräte. Gutes Webdesign kann heute nicht ohne ein ebenso gutes responsive Webdesign einher gehen.

Whitespace auf der Startseite des Webshops Lamisse

Nutzerfreundliche Startseite I Lamisse

4. Design auf Seiten-Typ anpassen

Bei der Gestaltung einer Webseite unterscheidet man verschiedene Seiten-Typen: Start-, Kategorie-, Inhalts- sowie Kontaktseiten. Der Aufbau der verschiedenen Seiten-Typen sollte variieren und seinem Nutzen entsprechen. Was das genau bedeutet, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Startseite

Die Startseite dient dazu die Inhalte der Unterseiten anzuteasern. Dafür sollten Sie kurze und bündige Zusammenfassungen der einzelnen Kategorien erstellen und diese anschaulich in die Startseite integrieren. Verlinken Sie außerdem zu den entsprechenden Kategorien, um dem Nutzer die Möglichkeit zu geben schnell dorthin zu gelangen. Auf der Startseite dürfen auch gerne mal verspielte Elemente und Designs eingebaut werden, die sich vom Rest der Seite abheben und auch die Marke einzigartig präsentieren.

Kategorieseite

Auf einer Kategorieseite werden die Inhalte der entsprechenden Kategorie klar strukturiert dargestellt. So geben Sie eine Übersicht über die Inhalte, die Nutzer in dieser Kategorie erwarten. Hier bietet es sich durchaus an schöne und auch große Bilder einzubinden. Auch Testimonials können sehr effektiv, um Nutzer noch besser anzusprechen.

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Inhaltsseite

Hier kommt es noch mehr darauf an, welchen Inhalt Sie darstellen wollen. Handelt es sich bei der Inhaltsseite um einen Blog-Beitrag, steht der Text klar im Fokus. Bilder werden hier nur zur Untermalung des geschriebenen Inhalts eingesetzt. Konzentrieren Sie ich also auf die Informationen, die der Nutzer erhalten möchte und legen Sie hier gestalterisch einen Fokus darauf. Aber Achtung: lenken Sie nicht von dem eigentlichen Inhalt ab.

Kontaktseite

Bei Kontaktseiten sollte der Fokus besonders auf dem Zweck der Seite liegen: Die Möglichkeit das Unternehmen, das hinter der Webseite steckt, zu kontaktieren. Ein Anfrageformular, das schnell und selbsterklärend auszufüllen ist und eine sofort sichtbare Telefonnummer, sind also ein Muss für ein gutes Webdesign.

Wichtig ist auch, dass der Webseitenbetreiber am Ende in der Lage ist, die Inhalte der Seite, unabhängig vom Seiten-Typ, zu pflegen. Das Ziel einer Seite sollte aus ihrem Aufbau klar hervorgehen.

Webdesign Blog-Beitrag koelle-zoo.de

Design auf Inhalt angepasst I Blog-Beitrag koelle-zoo.de

5. Form follows function

Als Spezialisten für erfolgreiches Webdesign wissen wir, dass ein gutes Webdesign nach dem Motto „form follows function“ funktionieren muss. Das bedeutet, dass das Design den Nutzer nicht vom eigentlichen Inhalt ablenken sollte. Achten Sie also darauf, das Design an den Inhalt anzupassen und nicht andersherum. Außerdem sollte der Gestaltungsprozess nach dem „Weniger ist mehr“-Prinzip ablaufen.

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