Shopware Umfrage E-Commerce zum Jahresende

Die Ergebnisse für 2018 liegen vor. 

Wieder einmal hat unser Partner Shopware zum Ende des Jahres mehr als 750 Online-Shopbesitzer in einer großen Umfrage über ihren E-Commerce, die aktuelle Tätigkeit sowie die Trends der Online-Shops befragt. Die Ergebnisse geben einen Einblick in die Situation und die Erwartungen, sind aber nicht allzu überraschend, da Online-Shop-Besitzer mittlerweile in der Realität der rasant fortschreitenden Entwicklung angekommen sind und die Herausforderungen klar sehen.   

Umsätze wachsen weiter enorm

Die Händler der Umfrage sind zwar etwas vorsichtiger und meinen, dass der Umsatz sich etwas langsamer in 2018 entwickelte als in den Vorjahren, halten das Niveau aber immer noch für überdurchschnittlich. So geben 70% der Online-Shopbesitzer an, dass Sie von einem nicht ganz so großen Umsatzwachstum wie in den Jahren zuvor ausgehen, 20% erwarten, dass es genauso gewachsen ist.  

Branchenkennzahlen:

  • 13,25% Nahrungs-, Genussmittel & Getränke
  • 13,09% Bekleidung & Accessoires
    >> keine Veränderung erwartet!
  • 53% vertreiben Waren auch aus eigener Herstellung
  • 40% vertreiben Waren in stationären Läden
  • 30% geben einen durchschnittlichen Bestellwert zwischen 51 und 100  Euro an.
  • B2B-Onlinehandel weiterhin bedeutungsvoll und im Wachtum!

Präferenz bleibt bei klassischen Zahlungsarten

Onlinehändler setzen weiter auf die klassischen Zahlunsarten in den Online-Shops, wie die Zahlen auch zeigen:

  • 88,31% Vorkasse
  • 82,80% Paypal
  • 50,58% Rechnung
  • 46,08% Kreditkarte

Kryptowährungen wie Bitcoin sind immer noch anteilsmäßig verschwindend gering. Noch nicht einmal 1% der Händler greifen auf diese Bezahlart zurück.

Größter Druck durch Gesetze und Marktbegleiter

Für 2019 sehen 55,98% der Online-Händler ihre größten Herausforderungen in den Gesetzesänderungen für 2019. Vor allem das neue Verpackungsgesetzt liegt den Händlern noch auf der Seele. Die nächste und auch größte Herausforderung sehen 44,46% der Online-Shopbetreiber im hohen Konkurrenzdruck auf dem digitalen Markt. Die Online-Strategien müssen immer ausgefeilter werden, denn auch immer mehr Start-Ups bevölkern zunehmend den Markt.

Auch 2018 wird das Online-Business wieder wachsen. Man rechnet für 2018 mit einem Gesamtumsatz im E-Commerce-Markt mit zirka 63.700 Mio. Euro – 2017 lag der Umsatz bei 58.292 Mio. Euro. Somit sprechen wir von einem Plus von über 5 Mio. Euro (Quelle: Statista).

Wachsende Bedeutung der Marktplätze

Trotz der wachsenden Bedeutung der Marktplätze für Online-Händler ist die Beziehung dazu nach wie vor gespalten und von zwei Seiten aus zu betrachten. Auf der einen Seite machen nämlich 10 % der Händler auf den Marktplätzen 21% – 40% ihres Online-Umsatzes nur über den Riesen Amazon, ungefähr die gleichen Zahlen erwirtschaften sie auch auf eBay und anderen Marktplätzen. Allerdings liegt hier auf der anderen Seite auch das größte Verdrängungspotenzial. Hier geben 35,54% der Online-Händler an, mit den damit verbundenen wachsenden Herausforderungen immens gefordert zu sein.

Das sind für die Online-Händler die Top-Trends 2019

Ganz oben sehen 11,01% der befragten Online-Shop-Besitzer den Trend des Mobile first und rechnen mit weiter steigenden Umsätzen, die über die mobilen Endgeräte generiert werden. Das Wachstum und der Nutzen von Künstlicher Intelligenz steht mit knappen 5% hier gleich als weiterer Trend für die Zukunft an. Hier sieht man vor allem einen Wachstumstreiber in den Chatbots, der intelligenten Shop-Suche und in automatisierten Produktkatalogen. An dritter Stelle steht für die befragten Online-Händler mit über 3% der Ausbau  ihres B2B-Geschäfts auf Online-Basis.

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