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Themenwoche 7 Tage - 1 Thema Shopware 6
Dieser Artikel ist Nummer 2 von 7 im Special "Shopware 6"

Zusätzliche Ressourcen, die Ihr Leben langfristig leichter machen.

Heute gehen wir etwas genauer auf die technologischen Verbesserungen der Shopware 6 Version ein. 

Hier fällt der Wechsel zu Symfony natürlich sofort ins Auge. Bei Symfony handelt es sich wahrscheinlich um eines der beliebtesten PHP Frameworks. Dadurch hofft man, neue Entwickler für Shopware 6 zu begeistern und zu gewinnen. Dieselbe Überlegung liegt dem Wechsel von von Ext JS zu Vue JS als JavaScript Framework zugrunde. Da sich Vue JS selbst als „progressives und inkrementell anpassbares“ Framework bezeichnet, kann man dies auch perfekt auf individuelle Bedürfnisse zuschneiden.

Überblick über die wichtigsten Neuerungen und optimierten Tools:

Verkaufskanäle

Egal, ob Ihre Verkaufskanäle sich auf Ihre Sprache, Ihre Währung, Ihre Verkaufsförderung, Ihr Content oder Ihr Produktsortiment beziehen – Sie haben nur noch eine Lösung, die Sie zentral verwalten. 

Was wollen Kunden? Und was brauchen Händler? Was brauchen Entwickler? Das ist der rote Faden, der sich durch Shopware 6 zieht. Deshalb macht es so viel Spaß, damit zu arbeiten – und deshalb kann es in Projekten mehr leisten.

Sebastian Hamann CEO Shopware

Rule Builder

Bei Shopware 5, wie auch bei vielen anderen Shop-Systemen, haben Sie hier eine Unterteilung in Gruppen, die natürlich umso aufwendiger in der Verwaltung werden, desto mehr hinzukommen. Der Rule Builder geht hier von komplett neuen Voraussetzungen aus. Die Software muss man nicht mehr anpassen. Sie können nun mit flexiblen Regeln arbeiten, die Sie genau auf Ihre Bedürfnisse und die individuellen Ihrer Kunden zuschneiden können. Erstellen Sie dynamische Gruppen und ordnen Sie diesen spezielle Inhalte zu.

Erlebniswelten

Dieses Tool schafft die Voraussetzung dafür, dass das Erstellen von ganzheitlichen Einkaufserlebnissen jetzt unabhängig von Inhalt, Geräten, Tablets oder Smartphones übergreifend möglich ist. Und es verlangt Ihnen noch nicht einmal große technischen Kenntnisse ab. Hier gibt es nun eine große Anzahl vorgefertigter Blöcke. Diese machen es möglich, die verschiedensten Kombinationen von Bildern, Slidern, Content etc. aufzuzeigen. Noch dazu ist jeder Block schon in sich responsive angelegt, was Gedanken über beispielsweise Spalten oder Viewports überflüssig macht. Ein Content-Redaktions-Workflow ist in Planung, ebenso arbeitet man noch an der Versionierung. 

Administration

Hier hat man bewusst auf alles Unnötige verzichtet und nutzerfreundlich auf eine einfache Navigation, wenig Menüpunkte und eine einheitliche und flexible User Experience gesetzt.

Front- und Storefront

Das Frontend von Shopware 6 hat als Grundlage das Framework Bootstrap 4 und den Template-Engine Twig. Also impliziert das auch wieder Flexibilität und eine Lösung für eigene Themes auf Basis von Standard Technologien für alle Endgeräte.

Verwaltungsstelle

Die Verwaltung von Eigenschaften wird auch wesentlich vereinfacht. Demzufolge können Sie jetzt verschiedene  Produkteigenschaften in mehreren Varianten pflegen. Auch alle Ihre Medien können über ein Modul verwaltet werden.

DAL

Der neue Data Abstraction Layer (DAL) ist auch ein Schritt hin zu einer größeren Veränderung. Es handelt sich hierbei um eine Schicht zwischen Datenbankspeicher und der Anwendung, die Ihre Datenvorgänge bearbeitet. Shopware 6 integriert nun einen ähnlichen Layer. Dieser übernimmt nun alle Ihre Datenzugriffe und Sie benötigen keine SQL-Abfragen mehr. Auch die Synchronisation Ihrer Speicher kann DAL übernehmen.  

Der neue Warenkorb

Shopware 6 hat hier schon 2016 die ersten Konzepte ausgearbeitet. Früher musste man den Warenkorb anpassen, um die Anforderungen der Shops zu erfüllen. Doch jetzt ist der Warenkorb nicht nur viel leistungsstärker im Zuweisen von kundenspezifischen Preisen, sondern er ist auch flexibler bei Schwellenpreisen in verschiedenen Währungen und dem Umgang mit Brutto- / Nettopreisen. Noch dazu verpasste man der Datenbank eine Optimierung in der Performance, indem man die Lese- und Schreibvorgänge so weit wie möglich reduzierte. 

Weitere Beiträge dieser Serie« Der Rewrite in der zukunftsweisenden Technologie von Shopware 6 Headless E-Commerce – wo liegt der Mehrwert für Shopbetreiber? »
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