Die aktuelle Situation hat es bestätigt: Online-Shops für KMU werden immer wichtiger!

Der Online-Handel boomt, befindet sich aber gleichzeitig im größten Wandel seiner Geschichte. Der Grund hierfür ist nicht nur in der Pandemie zu suchen, sondern verstärkt in der unaufhaltsamen Digitalisierung, die unsere Welt und den Online-Handel transformiert. Wir als Agentur für Digitalisierung sind täglich damit konfrontiert. Der E-Commerce generiert für viele Unternehmen seit einigen Jahren Wachstum und es entstehen teilweise völlig neue Geschäftsfelder. Auch zusätzliche Online-Shops für KMU werden immer mehr zum Überlebensfaktor für den stationären Handel.

Natürlich war der Lockdown mit den Ladenschließungen ein zwingender Grund für gerade kleinere und mittlere Unternehmen, sich dann doch mit dem Online-Handel und -Vertrieb auseinanderzusetzen. Denn wer hier bis dato nur stationär Umsatz erzielen konnte, stand vor einer großen Herausforderung – und viele Händler mussten sich jetzt gezwungenermaßen mit der Digitalisierung beschäftigen und auch über Online-Shops für KMU nachdenken. Für einige kam aber auch die ernüchternde Erkenntnis, dass sie die Digitalisierung bis dato massiv verschlafen haben.

Das Internet ist wie eine Welle: Entweder man lernt, auf ihr zu schwimmen, oder man geht unter.

Bill Gates

Dauertrend E-Commerce und E-Procurement

Unabhängig von der Pandemie betrug der Online-Umsatz 2019 allein in Deutschland 70 Milliarden Euro. Im Bereich B2C geht man von einem durchschnittlichen Wachstum p.a. von ca. 12 Prozent aus und der Boom ist auch aufgrund immer stärkerer Online-Affinität der Verbraucher unaufhaltbar. B2B-E-Commerce verzeichnet sogar ein noch größeres Wachstum bei einer jährlichen Wachstumsrate von 15 Prozent. Für das Jahr 2020 wird ein Wachstum von rund 16,2 Prozent gegenüber 2019 prognostiziert (Quelle: de.statista.com)

Auch ohne Corona geht der allgemeine Trend zum E-Procurement (Onlinebeschaffung) sowie zum Internet-basierten Absatz. Rund 75 Prozent der deutschen Unternehmen betreiben Procurement und Absatz im Wesentlichen über Internet-basierte Prozesse und E-Commerce. Dies liegt unter anderem daran, dass auch die Transaktionen immer einfacher und schneller werden.

Für die meisten Unternehmen, die sich noch offline präsentieren, müssten die Warnsignale laut und deutlich zu hören gewesen sein. Zumindest sollte man sich aktuell über die Möglichkeiten eines Online-Shops für KMU informieren. Gerne können Sie hierfür bei Bedarf unsere qualifizierte unverbindliche Beratung als Online-Shop-Agentur in Anspruch zu nehmen.

Der Online-Handel hat alles erfüllt, was Corona forderte: kontaktlos, schnell, einfach und nahezu virenfrei. Natürlich hat das dem E-Commerce nochmals einen Hype beschert. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass viele Unternehmen mittlerweile nur über Onlineshops auf dem Markt auftreten und so günstigere Preise bieten können. Weiterhin vergrößert es das Einzugsgebiet, ohne Online-Präsenz werden Kunden abspringen und Sie verlieren somit Marktanteile. Also sind Online-Shops für KMU auf die Agenda eines jeden Unternehmens zu setzen.

Unabhängige und gute Gründe für Online-Shops für KMU

1. Personalkosten

Auch ein Ein-Mann-Unternehmen sollte kein Problem damit haben, einen Web- oder Online-Shop zu betreiben und zu bedienen. Ein Online-Shop kann mittlerweile ganz alleine gestartet werden. Und das mit einer Produktpalette, die sonst nur mit Personal zu bewältigen wäre. Weitere Funktionen wie Versand, Verpackung etc. können von darauf spezialisierten Dienstleistern übernommen werden, auch hier sparen Sie wertvolle Zeit oder Personal. Wichtig und Voraussetzung ist eine professionelle Programmierung und ein zielgruppengerechtes Design, das von einer erfahrenen Agentur übernommen werden sollte.
Hier hat man die Chance, mit größeren oder auch vermeintlich größeren Firmen auf Augenhöhe zu konkurrieren. Niemand sieht, ob ein Team mit 50, 500 Mitarbeitern oder ein Ein-Mann-Unternehmen hinter der Internetadresse steckt. Wenn Sie sich und Ihren Online-Shop gut präsentieren, erkennt auch niemand, ob Sie aus einer 5.000 m² Halle oder von einem Küchentisch aus agieren, ob Sie 100 Mitarbeiter haben oder nur ein Ein-Mann-Unternehmen sind.

2. Ladenmiete und Einrichtungskosten vs. Programmierkosten

Für einen Laden in zentraler Lage bezahlen Sie mindestens 1.000 Euro pro Monat. Rechnet man nun Kaution, Makler und Einrichtung für ein Ladengeschäft dazu, ist klar, dass man für einen Online-Shop im Vergleich mit sehr wenig Geld starten kann. Lediglich in eine vorausschauende Programmierung muss investiert werden. Hier kann man auch klein und überschaubar starten, allerdings sparen Sie hier im Hinblick auf eine erfolgreiche Zukunft Geld, wenn Sie von vornherein auf ein erweiterbares System aufbauen. Online können Sie schon in der Gegenwart zukunftsorientiert handeln, bei einem Ladengeschäft wäre dies entweder nur mit einem teuren Ausbau oder einem Umzug in neue, größere Räume möglich. Denken Sie aber unbedingt daran, Ihren Online-Shop aktuell zu halten und notwendige Aktualisierungen und Updates regelmäßig vorzunehmen.

3. Öffnungszeiten

Ein großer Vorteil eines Webshops ist es der, dass er rund um die Uhr arbeitet. Er kennt keine Pausen und wird weder krank noch müde. Ein Kunde kann die ganze Nacht lang einkaufen und auch an Sonn- oder Feiertagen.

4. Lagerhaltung

Die Logistik und das Fullfillment können komplett ausgelagert werden. Ein externes Lager bei einem Logistik-Dienstleister mit funktionierenden Prozessen kann Ihren Shop, falls es sich um eine größere Produktpalette handelt, enorm entlasten und Ihnen auch Kosten und Zeit sparen. Sie benötigen, anders als in einem Ladengeschäft, keine größere Fläche, um die Artikel ständig parat zu haben. Eine professionelle Lagerhaltung und Auftragsabwicklung gehören aber unbedingt zu einem funktionierenden Online-Business und man muss individuell, je nach Produkt oder gar Dienstleistung planen. Je nach Bedarf muss man dementsprechend investieren.

5. Kostenfreie Beratung

Sie können in Ihrem Online-Shop rund um die Uhr interessante Informationen für Ihre Kunden bereitstellen. Mit Whitepaper, Checklisten oder auch Case Studys können Sie Ihren Kunden einen Zusatznutzen bieten und das kann Ihnen auch helfen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung dem Kunden nahe zu bringen. Zudem können Sie im Online-Shop einen internen Newsletter generieren, indem Sie die relevanten Informationen gegen Abgabe der E-Mail-Adresse weitergeben.

6. Vereinfachte Online-Transaktionen

Es wird immer einfacher und vor allem sicherer Online-Zahlungen vorzunehmen. Durch die erhöhte Sicherheit der Portale sind immer mehr Kunden auch bereit online zu kaufen. Auch die Logistik und somit die Lieferbedingungen werden immer besser. Es gibt spezialisierte Dienstleister, die die online gekauften Produkte in Rekordzeit zu den Kunden bringen.

Es wird zukünftig auch so sein, dass der direkte Kontakt zum Zusteller vermieden wird. Aber hier besteht kein Grund zur Sorge, auch die „letzte Meile” wird mit neuen Konzepten wie Paketstationen und -boxen etc. funktionsfähig bleiben.

7. Beeinflussung von Kaufentscheidungen

Sie können heutzutage über die Social Media Kanäle massiven Einfluss auf die Kaufentscheidungen nehmen, vorausgesetzt, Sie stellen es richtig an. Viele Online-Händler nutzen hier beispielsweise Facebook proaktiv und bauen ihr Storytelling markenstärkend aus. Noch dazu kann man hier wichtige Erkenntnisse gewinnen, denn durch integrierte Reporting Tools in den Online-Shops kann man die Reaktionen und den Customer Journey der Kunden erfahren und seine Produkte oder die Dienstleistung genau danach ausrichten.

Denn auch KMU gewinnen im Online-Handel, indem sie neue Zielgruppen erschließen und so neben ihrem laufenden Geschäft auch vom Onlinehandel profitieren.

8. Unbegrenzte Reichweite

Mit einem Ladengeschäft sind Sie begrenzt auf die Menschen, die bei Ihnen vorbeilaufen und auf diejenigen, die von nicht allzu weit aufgrund Ihres Angebots zu Ihnen kommen. Wenn Sie einen Online-Shop eröffnen, vielleicht sogar das Konzept mehrsprachig und somit im Idealfall weltweit anlegen, haben Sie eine theoretische Reichweite von vielen Millionen potentiellen Käufern. Natürlich müssen die Menschen erst einmal von Ihnen wissen und es gibt im Internet auch mehr Konkurrenz. Aber es gibt durchaus Beispiele, die zeigen, dass in kurzer Zeit mit einem innovativen Produkt oder einer Geschäftsidee und einer zielgruppengerechten Kundenansprache ein Online-Erfolg durchaus möglich ist.

9. Individuelle Freiheit

Sie sehnen sich nach Freiheit und möchten nicht mehr im Hamsterrad stecken? Wenn Sie ein ordentliches Konzept, gute Produkte sowie das nötige Know-How und Zielstrebigkeit mitbringen, können Sie mit einem Online-Shop durchstarten! Sie können auch zuerst nebenberuflich starten. Das nimmt Ihnen den Druck, ist aber auch eine Doppelbelastung. Es kann sich jedoch lohnen und auszahlen sowie Sie Ihrem Traum ein Stück näher bringen.

Wenn Sie digital gut aufgestellt sind, dann ändert sich für Sie in einer Krisensituation wie der gerade erlebten wenig. Sie können in diesem Fall Ihre Optionen weiter ausbauen und bedarfsgerecht skalieren.

Schlussfrage: „Ist es Zeit für eine Online-Shop?”

Ja. Ein ganz klares Ja. Wenn Sie schon einen Online-Shop haben, sich aber noch nicht ausreichend digitalisiert haben, dann ist jetzt die Zeit für eine Aktualisierung. Denn die ersten, die sich in der Krise wieder erholt haben, waren diejenigen mit ausgereiften digitalen Gechäftsprozessen. Modernisieren Sie Ihren Online-Shop! Stellen Sie sich nicht in einen Abwartemodus, in dem sich Google nämlich auch nicht befindet und Sie mal so nebenbei im Ranking abstraft.

Bremsen Sie auf keinen Fall Ihr Online-Marketing aus und verschieben Sie nicht Ihre Projekte und Aktualisierungen, wenn Sie weiterhin oder zukünftig vorne mitspielen möchten.

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