Wie Neuromarketing gezielt Ihren Umsatz pushen kann

Es ist Ihnen bestimmt schon selbst passiert: Sie surfen durch das Internet und plötzlich denken Sie sich, dass Sie eben doch genau auf ein Produkt gestoßen sind, das Sie umgehend zu benötigen scheinen. Mag sein, dass dies durch ein Bild, einen einzigen Satz, ein Video oder nur ein Keyword in Ihnen ausgelöst wurde. Dann kann es durchaus möglich sein, dass Sie einem im Neuromarketing als Trigger bezeichneten Sachverhalt in ein eindeutiges „Ja!“ gepusht wurden. Verschaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil, denn es sind noch nicht so viele Unternehmen, die Neuromarketing gezielt einsetzen und somit auf Umsatz verzichten. Wie wirken nun solche Trigger auf das Gehirn Ihrer Besucher?

Hier zeigen wir Ihnen die drei effektivsten Trigger aus dem Neuromarketing, die einen neurologisch basierten Kaufwunsch auslösen können.

Wir sind keine Denkmaschinen, die fühlen, sondern Gefühlsmaschinen, die denken.

Antonio Damasio, Neurowissenschaftler

Was bezeichnet man genau als Trigger?

Ein bewusst eingesetztes Neuromarketing verschafft Ihnen einen Vorsprung am Markt. Denn unter den unzähligen Internetseiten, Social-Media-Posts etc. gehen viele einfach unter. Je mehr der Nutzer in den Fokus gesetzt und seine Emotionen bedient werden, desto besser sind auch Ihre Chancen auf ein positiv empfundenes Nutzererlebnis.

Hierfür sind Trigger ein gutes Mittel. Sie regen das Kaufbedürfnis an und sind tatsächlich dafür verantwortlich, dass mehr Anfragen und auch Käufe getätigt werden. Ein Trigger ist ein starker Reiz, der ein Handeln auslöst. Das kann beispielsweise durch ein sogenanntes Herding geschehen. Dieser Begriff bedeutet, dass sich unsere Verhaltensweisen durch Spiegelneuronen in unseren Gehirnen nach dem Verhalten einer Gruppe mit interagierenden Menschen richtet. Je größer die Gruppe oder je bekannter die Mitglieder eine Gruppe, desto größer ist dieser Drang in uns, es diesen gleich zu tun. Das macht auch das Phänomen der Influencer zu einem erfolgreichen Prinzip.

Oder Sie versprechen mit dem Satz „Dieses Produkt verschafft Ihnen mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft!“ genau das, was Ihr Nutzer sucht und benötigt und überdecken hier dann aufkommende Zweifel. Trigger lösen genau die Reize aus, die tiefsitzende Bedürfnisse in uns ansprechen. Dafür müssen uns genau diese Auslöser sofort ins Auge springen.

Sie können Ihrem Webdesign auch schon psychologische Faktoren zugrunde legen.

Trigger 1: Verlangen nach Exklusivität

Rolex wirbt mit Jan Federer. Das ist ein starker Trigger, da der sportliche Erfolg Jan Federers, der, als er „schließlich den Pokal hochhalten konnte“, seine Rolex am Handgelenk trug. Genau das Gefühl wird von den Nutzern eben dann im Gehirn mit dem Produkt verknüpft.

Jedes Mal, wenn ich meine Rolex anlege, erinnere ich mich an diese großartigen Momente. Sie erinnert mich auch daran, dass man hart arbeiten muss. Das heißt, man muss bis zu einem gewissen Grad rücksichtslos und hart sein – aber immer fair und mit Stil spielen. Ich glaube, das ist wirklich wichtig.

Jan Federer

Rolex bedient auf seiner Webseite eindeutig das Verlangen nach Exklusivität und verknüpft die Marke gleichzeitig mit Erfolg und einem erstrebenswerten Männlichkeitsbild.

Trigger 2: Wunsch nach Anerkennung

Von der Bedürfnispyramide nach Maslow hat wohl jeder schon gehört. Alle Menschen möchten anerkannt werden und auch zu einer Gemeinschaft gehören. Bauen Sie eine Community auf, denn der wirkungsvolle Trigger besteht dann darin, dass Ihre Nutzer Teil dieser Gruppe sein möchten. Das können Sie dann auch mit wirkungsvollen CTAs weiter triggern, wie: „Auch Sie sollen dabei sein!“ oder „Unsere Gemeinschaft wartet nur noch auf Sie!“. Hierfür müssen Sie Ihre allerdings Ihre Zielgruppe genau kennen, denn falls Ihre Personas auf Individualität ausgerichtet sind, wird dieser Trigger so nicht funktionieren.

Hier erfahren Sie, wie Sie Buyer-Personas erstellen.

Trigger 3: Bedürfnis nach Sicherheit

Hier im deutschsprachigen Raum haben die Menschen ein höheres Sicherheitsbedürfnis als beispielsweise Menschen in den USA. Also übernehmen Sie nicht einfach den Content aus anderen Ländern, wie hier am Beispiel USA deutlich wird, da das Einkaufsverhalten anders geprägt ist. Man muss auf die Mentalität der Zielgruppe achten, die sich doch recht unterschiedlich zeigen kann. Formulierungen wie: “Schon über 1.000 Kunden nutzen diese Technologie gewinnbringend!“ oder „Mit dieser Dienstleistung bringen wir Sie auf die sichere Seite!“ sind für deutsche Nutzer aber wichtige Trigger, die das Sicherheitsbedürfnis bedienen und zu eindeutig mehr Klicks führen.

Besonders groß ist das Bedürfnis nach Sicherheit beim Einkauf online – hier geht es besonders um eine Optimierung der Kaufabwicklung.

Erhöhen Sie Ihren Umsatz mit Triggern aus dem Neuromarketing

Es handelt sich nicht um eine große Sache. Schon mit gut platzierten Bildern, CTAs oder Aussagen können Sie direkt auf die teils auch unterbewussten Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen und diese direkt packen. Wir haben in diesem Beitrag die drei essenziellsten Trigger erwähnt, aber es gibt im Gesamten über 1.000 Trigger, die die Persönlichkeit, Bedürfnisse und Ziele Ihrer Personas punktgenau bedienen. Nutzen Sie diese! Denn Menschen kaufen von Menschen, d. h. auf Ihrer Webseite oder in Ihrem Online-Shop müssen Ihre komplette Struktur und Ihr Bildkonzept überzeugend Grundbedürfnisse triggern

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