Handeln Sie umgehend und verringern Sie zwingend Ihre Bounce Rate!

Die Bounce Rate oder deutsch Absprungrate ist eine der stärksten Rankingfaktoren für Google bezüglich einer Webseite. Definiert wird diese Kennzahl über die Zahl der Besucher, die nach kürzester Zeit Ihre Webseite wieder verlassen. Das gilt in der Hauptsache für Ihre Startseite, aber auch für alle Ihre relevanten Unterseiten sollten Sie die Bounce Rate kennen. Denn diese gibt Auskunft darüber, wie erfolgreich Ihre Content-Strategie ist. Es ist klar, dass die Bounce Rate so klein wie möglich sein sollte.

Fokussiere dich auf das Kernproblem, das dein Unternehmen löst und liefere eine Menge Content, Enthusiasmus und Ideen, wie man das Problem löst.

Laura Fitton, Twitter App Store

Wie definieren und berechnen Sie die Bouce Rate?

„Bounce“ bezeichnet die Session eines Besuchers. Wenn dieser Ihre Webseite besucht, danach wieder weg ist und wahrscheinlich zu Ihrer Konkurrenz wechselt, kann man die Einstiegsseite gleich der Ausstiegsseite setzen.

Die Berechnung ist einfach. Nehmen Sie alle Sessions, bei denen ein Besucher nur eine Seite ohne weitere Aktion besucht hat und teilen Sie diese durch die Gesamtzahl aller Besucher. Das heißt, wenn 100 Besucher auf Ihre Webseite gehen und von diesen 30 Besucher gleich wieder weg sind, beträgt Ihre Bounce Rate 30 Prozent.

Zusatzfaktoren der Bounce Rate

Es kommt vor, dass Ihr Besucher keine andere Unterseite öffnet, aber doch vielleicht ein Produkt in den Warenkorb legt oder eine Seite über Social Media teilt. Da diese Aktionen, auch wenn Sie zu nichts führen, erfasst werden, minimieren diese Ihre Absprungrate.

Hierbei unterteilt man in folgende drei Faktoren: Wenn Ihr Nutzer auf eine beliebige Schaltfläche klickt, nennt man das Event-Hit. Bei einem E-Commerce-Transaction-Hit kauft der Besucher einen Artikel oder legt ihn nur in den Warenkorb. Als ein Social-Plugin-Hit wird das Teilen über Social Media bezeichnet.

Was ist die Exit Rate?

Oft unterscheidet man hier nicht, was ein Irrtum ist und eine Entscheidung in die falsche Richtung nach sich ziehen kann. Der Unterschied in der Berechnung liegt darin, dass die Bounce Rate die Besucher erfasst, die null mit Ihrer seite interagieren. Bei der Exit Rate handelt es sich um eine bestimmte Unterseite, bei der genau Sie Ihre Besucher verlieren.

Was bezeichnet eine gute Bounce Rate?

In der Branche gilt die Regel: Alles, was unter 50 Prozent Absprungrate ist, wird noch als im Rahmen bezeichnet, wobei natürlich eine geringere Absprungrate in den meisten Fällen auch besser ist. Über 50 Prozent verlangt nach rascher Optimierung und wenn Sie tatsächlich unter 20 Prozent liegen, dann sollten Sie diesen Wert prüfen, erfahrungsgemäß könnte hier ein Fehler in der Berechnung liegen.

Wie immer ist es schwierig, einen genauen Wert als allgemeingültige Richtlinie festzulegen. Und natürlich muss man, um seine Webseitenbesucher genau zu analysieren, noch andere Analysen und Tools einsetzen. Das bitte nicht vergessen!

Google Analytics gibt Aufschluss

Falls Sie es noch nicht getan haben, melden Sie sich in Google Analytics an. Hier finden Sie im Register die Karte „Zielgruppenübersicht“. Diese Karte gibt Ihnen nicht nur Aufschluss darüber, wie es sich mit Ihrer Bounce Rate verhält, sondern hier finden Sie auch weitere interessante Kennzahlen zum Verhalten Ihrer Nutzer.

Aber heute geht es um die Bounce Rate. Google stellt Ihnen hier alle Informationen über Ihre Startseite und auch über alle Ihre Unterseiten bereit, sogar für definierte Zeiträume. Diese finden Sie auf „Verhalten“und danach auf „Alle Seiten“.

6 Tipps zur Verbesserung Ihrer Bounce-Rate

1. Optimieren Sie Ihre Inhalte!

Es dürfte klar sein, dass, je interessanter, relevanter und zielgruppengerechter Ihr Content ist, desto lieber und länger verweilt der Besucher auf Ihrer Webseite. Was wiederum den Faktor Trust bedient, Ihr Branding stärkt und somit die Verkäufe steigen.

2. Lesbare und strukturierte Inhalte siegen!

Hier geht es um die Lesbarkeit Ihrer Texte. Webseiten mit viel Content, auch wenn dieser auf die Zielgruppe abgestimmt ist und sich durchaus interessant lesen würde, werden mangels Struktur und somit einhergehendem schlechten ersten Eindruck ebenfalls weggeklickt. Legen Sie Wert auf eine durchdachte Struktur mit einer ansprechenden Mischung aus Headlines, Bildern, Videos und an den richtigen Stellen eingesetzten Call to Actions.

3. Pop-ups vermeiden

Sollte ein Pop-up nicht genau zu der gewünschten relevanten Suchoption des Besuchers passen lassen Sie es bitte weg. Das wirkt aufdringlich und beeinträchtigt sehr oft die User Experience. Effektiver zeigt sich hier ein Einsatz von Bannern mit Fingerspitzengefühl. Wobei ein Exit-Pop-Up noch Sinn ergeben könnte, wenn der Besucher sowieso die Webseite verlassen wollte – es erscheint eben bei diesem Verlassen der Seite und könnte den einen oder anderen vielleicht halten.

4. Suchmaschinenoptimierung mit Keywords

Wenn Sie an Ihrer Bounce Rate arbeiten müssen Sie immer an verschiedenen Punkten ansetzen. Ein sehr effektive Methode ist der punktgenaue Einsatz von Keywords. Was nicht heißt, Ihren Content mit Keywords willenlos zu überfrachten, sondern diese ganz gezielt nach der Suchintension Ihrer Personas oder mit hohem Traffic-Wert zu generieren und einzusetzen. Hierbei hilft Ihnen der Google Keyword Planer.

5. Vernachlässigen Sie nicht Ihre Meta-Beschreibungen

Hier werden die kurzen Anrisse des Themas direkt unter Ihrem Permalinks bei der Google-Suche angezeigt. Diese werden von potenziell Suchenden als erstes gelesen. Bleiben Sie hier bei wahrhaften Aussagen – sollte das Thema nicht wie angeteasert auch in Ihrem Content erscheinen, sind Sie den enttäuschten Besucher gleich wieder los.

Einbinden von Videos

Tatsächlich kann ein Video, vor allem auf einer Landingpage dazu führen, Ihre Conversion Rate um bis zu 80 Prozent zu erhöhen. Auch das hat einen überaus positiven Effekt auf Ihre Absprungrate. Achten Sie allerdings auf eine gute Qualität und auch hierbei auf Relevanz und eine ansprechende Umsetzung.

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