Großes Core Algorithmus Update mit weitreichenden Konsequenzen!

Nach einer recht ruhigen Zeit war es dann doch soweit – Google spielte im März ein großes Core Algorithmus Update ein, was der Suchmaschinengigant auch auf seinem Twitter-Account (March 2019 Core Update) bestätigte. Nun rappelt es in den SERPs!

Hier für Sie die ersten Erkenntnisse und Antwort auf die Frage, welche Webseiten hierbei auf der Gewinnerseite und welche auf der Verliererseite stehen.

Core Algorithmus Update – was versteht man darunter?

Unter dieser Bezeichnung komprimiert Google Updates im Ranking-Algorithmus, die die Suche, viele Domains und somit eine Suchmaschinenoptimierung nachhaltig beeinflussen. In der Vergangenheit konnte man klar definieren, welche Ziele dem Update zugrunde liegen. Das ist so heute nicht mehr möglich. Immer mehr wird das ML (Machine Learning) die von Menschen vorgegebenen Rankingfaktoren ersetzen.

Google und die Keyword-Anfragen

Direkt nach dem Update Mitte März konnten am nächsten Tag die Gewinner und Verlierer im Sichtbarkeitsindex in Sistrix ausgemacht werden. Erwähnenswert ist hier, dass man bei Webseiten der Health-Branche eine große Bewegung ausmachen konnte. Die Updates im August und auch im Oktober 2018 wurden schon als Medic Updates bezeichnet. Und es wird deutlich, dass Google weiterhin an der Schraube für sensible Keyword-Anfragen, z. B. aus dem Gesundheitsbereich, dreht.

E-A-T (Expertise, Autorität, Trust) wie auch YMYL (Your Money or Your Life) Webseiten steigen zunehmend in der Bedeutung. Google selbst bestätigt dies. Und man sieht auch bei den Ergebnissen, dass Google weiter an diesen Schrauben dreht und hier das Ende noch nicht in Sicht ist.

Machen Sie sich die Mühe, die Google Guidelines (PDF hier) zu lesen. Hier beschreibt Google seine eigene Sicht auf die Suche. Und beschäftigen Sie sich mit dem tatsächlichen Search Intent Ihrer Besucher und fragen Sie sich, was genau der Nutzer von Ihnen will und somit von Ihrer Webseite und bedienen Sie die Intensionen Ihrer Nutzer. Trotz Guideline und Analysen werden Sie trotzdem immer wieder auf vielfältige Fragen zum Ranking Ihrer Webseite und zu SEO die Antwort hören: „Es kommt darauf an!”. Allgemein gültige Regeln kann man nicht aufstellen. Individuelle Keyword-Cluster und die Erfüllungen der Nutzererwartungen, auch in Micro-Nischen, geben immer wieder zu überprüfende und anzupassende Richtungen vor.

Was kann man für ein gutes Ranking aktuell tun?

Generell festlegen kann man: User Signals steigen in der Bedeutung, d. h., je höher Ihre Time on Site, Ihre Seitenaufrufe pro Besuch und Ihre Bounce Rate ist, desto besser werden Sie ranken, vor allem branchenbezogen in den Sparten Wetter, Health, Travel und E-Commerce.

Hierbei handelt es sich natürlich auch um recht harte Faktoren, da auch eine Time on Site  von der Branche abhängt, denn manchmal sind Fragen auch schnell beantwortet. Wenn man das Update von März anschaut, dann ist eine Webseite mit einer Time on Site von 2:40 Minuten bei den Gewinnern, die Loser haben durchschnittlich hier nur 2:17 Minuten auszuweisen. Ebenfalls höher sind die Seiten pro Besuch, die aufgerufen werden, bei der Bounce Rate kann man keinen Unterschied feststellen.

Bauen Sie Vertrauen auf

Man kann es nicht oft genug erwähnen. Der Aufbau einer Marke und einer Expertise ist für Betreiber einer Webseite oder eines Online-Shops zwingend. Investieren Sie hier, es ist wichtig, dass Ihre Besucher Ihnen vertrauen und Sie sie nachhaltig binden. Hiermit machen Sie dann auch autonomer bezüglich neuer Google-Updates, da Sie dann hier in den Direct Traffic kommen, der höher bewertet wird als ein reiner Organic Search.

User Signale zeigen, dass Nutzer Marken vertrauen, sie gehen eher auf eine Seite, wenn sie den Anbieter kennen und so entstehen dann bessere Signale und mehr Traffic, die sich auf das Ranking und die Conversions positiv auswirken.  

Bedienen Sie die Erwartungen Ihrer Nutzer!

Gehen Sie auf Ihrer Seite auf die Erwartungen Ihrer Nutzer ein? Haben Sie die Antworten parat, die der Nutzer sucht? Diese Forderung geht über eine Keyword-Optimierung hinaus. Die Suchanfragen Ihrer Besucher müssen analysiert werden. Hierfür gibt es Softwarelösungen, die vermitteln, welche Suchanfragen mit welcher Intension verbunden sind.

Mobile First ist weiterhin auf Kurs wie auch die User Experience, die beide in jedem Fall wieder auf die Benutzerfreundlichkeit abzielen. Auch das jetzt erfolgte Update zielt wieder verstärkt darauf ab, es dem Nutzer so einfach wie möglich zu machen und positive User Signals zu generieren, die die Verweildauer, die Seitenaufrufe und die Absprungrate mit in den Core mit einbeziehen und Ihr Ranking verändern können.

Wie sich das Update noch genau auswirken wird bleibt zu beobachten und man muss schauen, was weitere Analysen noch ergeben. 

0 Kommentare

Dein Kommentar

Möchtest du mitdiskutieren?
Fühl dich frei, beizutragen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diesen Beitrag bewerten