Marketer und ihre gerne und oft verwendeten Metriken. Wir klären auf!

Gefühlt erscheint täglich ein weiteres Wort auf der Marketing-Bildfläche. Hier wird von Engagement Rates, Impressions und CPM-Zahlen gesprochen. Allerdings sollte man die wichtigsten Begriffe kennen, wenn man im Marketing der Online-Welt mitsprechen möchte. Wir versuchen, hier für Sie ein paar der wichtigsten Begriffe zu erläutern.

KPI

Hier reden wir von einem Kürzel, das allgemein für „Key Performance Indicator” steht und für viele Indikatoren Ihrer Erfolgsmessung einzelner Maßnahmen im Unternehmen eingesetzt wird. Diese Leistungskennzahlen, vorausgesetzt Sie oder Ihre Marketingabteilung ermitteln diese gewissenhaft und interpretieren diese auch passend, zeigen Ihnen dann  an, ob Sie Ihr angestrebtes Unternehmensziel auch erreicht haben. 

Impressions

Hier reden die Marketer von Ihrer Reichweite und das bedeutet, dass hier angegeben wird, wir oft Ihr Content angeschaut wurde. Nicht aufgezeigt wird hier, ob eine und dieselbe Person Ihren Content mehrmals angesehen hat. Deshalb ist es wichtig, dass Sie diese Kennzahl immer im Vergleich mit noch anderen ermittelten Zahlen aus Ihrem Marketingpool vergleichen. 

CPC und CPM

Hier handelt es sich um Begriffe aus den Sozialen Medien, die sich auf die Verbreitung von bezahlten Inhalten beziehen, nämlich Cost-per-Click (CPC) und Cost-per-Mille (CPM). Da die organische Reichweite im Sinken begriffen ist, werden diese Kosten für einen oder tausend Klicks für Ihr Werbebudget immer relevanter, je höher die Interaktionsraten sind.

CPM wählen Sie, wenn Sie generell mehr Aufmerksamkeit für Ihre Marke schaffen möchten. Hier werden Ihre Ads einfach gestreut und es heißt nicht, dass Sie Impressions zahlen, die keiner sieht. Bei CPC wird Ihre Zielgruppe genauer angesprochen und Ihre Ads werden auf relevanten Seiten positioniert. Sie zahlen nur bei einem direkten Click auf Ihre Ad.

Engagement Rate

Wenn Sie einen Post setzen, bezeichnet nun diese Rate alle Reaktionen, die auf diesen Post nun entfallen. Das können Likes, Shares oder auch Kommentare sein. Hier erhalten Sie schnell einen Überblick, ob Ihr Post zu Conversions geführt hat und wird somit als eine der wichtigsten Kennzahlen für Ihre Social Media Auftritte und Ihren Content gewertet.

Channel Metrik

Hier erfahren Sie, durch welche Kanäle der Besucher zu Ihnen und Ihre Webseite, Ihren Online-Shop oder Ihren Blog  gekommen ist.

Search-Varianten

Organic Search: Ihre Besucher sind durch eine Suchmaschine zu Ihnen gestoßen! Diese Kennzahl kommt durch die SERPs (Search Engine Result Pages) zustande, also durch ein unbezahltes Ranking. Gegensatz hierzu ist die
Paid Search, die dann in Google in den Anzeigen im ersten Teil der Suchergebnisse oder am rechten Rand der Ergebnisseite erscheinen (SEA). 

Weitere Möglichkeiten sind hier dann Direct”-Aufrufe, die im einzelnen nicht nachzuvollziehen sind, aber auch direkte URL-Eingaben beinhalten oder Lesezeichen-Aufrufe. Weiterhin gibt es nochReferral”-Clicks, die über eine Verlinkung einer anderen Webseite zustande kommen.
Als „Display” werden die Besucher bezeichnet, die auf eines Ihrer Werbebanner geklickt haben.

Metriken für Ihre Seitenaufrufe

Als Page Views werden Ihre Seitenaufrufe bezeichnet, User / Nutzer sind die tatsächlichen Besucher Ihrer Webseite. Hier können auch Personen Ihre Webseite mehrmals aufgerufen haben. Die Verweildauer sagt Ihnen dann, wie lange Ihre Besucher auf Ihrer Seite gestöbert haben. Ist diese sehr kurz, kann die Bounce Rate (Absprungrate) auf Ihrer Seite für ein herrschendes Desinteresse sprechen.  Diese legt fest, wie viele Ihrer Besucher tatsächlich schon direkt nach dem Aufruf Ihrer Webseite wieder abgesprungen sind. 

Metriken für Ihre Konversation

Click through Rate bezeichnet die Zahl der Nutzer, die nach dem Anschauen Ihrer Anzeige auch darauf geklickt haben. Die Formel hierfür ist: CTR = Clicks / Views.

Direkt danach folgt die Conversions Rate, die Ihnen anzeigt, wie viele Nutzer tatsächlich wie erwünscht reagiert haben, d. h. einen Download veranlasst haben, zu Leads wurden oder etwas gekauft haben.

Und letztlich sei hier der ROI erwähnt, der Return on Investment, also die Rückkehr Ihres eingesetzten Kapitals. Diese Zahl gibt Ihnen Aufschluss, ob sich Ihre Investition und Ihre Marketingmaßnahmen bezahlt gemacht haben und rentabel waren. Berechnet wird dieser ROI, indem man den Nettoumsatz durch die Kosten dividiert.

Metriken Ihrer Webseite

Als Landingpage bezeichnet man eine Unterseite Ihrer Webseite, die ein bestimmtes Angebot für eine ausgesuchte Zielgruppe beinhaltet und auf die man als Nutzer extern durch eine Ad oder eine Suchmaschine geleitet wird.

Display Advertising

Hierzu zählen Banner (grafische Internetwerbung), Pop-Ups (Inhalte, die den eigentlichen Content überdecken) oder Layer Ads (müssen erst geschlossen werden, um den eigentlichen Content zu sehen). Diese Werbeformen, die verschiedene Anzeigenarten einer geschalteten Werbung im Internet bezeichnen, ähneln einer geschalteten Werbung in anderen Medien.

Ebenfalls dazu gehört auch das Retargeting, welches eine persönlich auf den Nutzer abgestimmte Werbeform ist. Daten werden hierbei durch Cookies erhoben, die Ihnen dann Aufschluss über das Kaufverhalten Ihrer Besucher geben.

Bei allem müssen Sie beachten, dass nur mit einem punktgenauen Einsatz der richtigen Metriken und einer Analyse der erhaltenen Daten relevante Rückschlüsse getätigt werden können. Ziel ist natürlich immer der Verkauf Ihrer Produkte. Falls dieser trotz guter ermittelter Zahlen ausbleibt, ist beispielsweise eine hohe Page View nicht ausschlaggebend. 

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