Der User will nicht mehr lange warten, bis die aufgerufene Seite komplett geladen ist. Er ist die schnellen Ladezeiten am Desktop gewöhnt und will natürlich nicht lange warten, bis die Seiten auf Mobilen Geräten geladen hat. In den meisten fällen werden diese Langen Ladezeiten nicht durch die zu geringe Bandbreite des Mobilfunkanbieters verursacht, sondern durch zu große Webseiten verursacht. Umso die länger die Webseite zum Laden braucht, umso mehr User verliert sie.

Da das mobile Internet in seiner Wichtigkeit stetig steigt, wird es immer wichtiger seine Seite auch mobil zu optimieren. Google ist sich dessen bewusst und hat deshalb das sogenannte AMP-Project ins Leben gerufen. AMP steht hierbei für “Accerlerated Mobile Pages” was im Grunde beschleunigtes Laden von mobilen Webseiten bedeutet. Durch diese AMP-Seiten ist es möglich die Ladezeit bis zu 85% zu reduzieren. Von dieser schnellen Ladezeit sollen alle Beteiligten profitieren.

Warum sind AMP-Seiten so schnell?

1. Die Ladezeit und die Größe der Webseite

Die Webseiten sollen möglichst wenig Speicherplatz belegen, um einen möglichsten schnellen Ladevorgang zu beschleunigen. Die “Verschlankung” der Seite wird durch die Reduzierung von CSS, HTML- und Javascript-Elementen vorgenommen. Es wird dann nur noch ein HTTP-Request zum Laden einer Webseite benötigt. Schon vor dem eigentlichen Ladevorgang werden Dateigrößen an die AMP-Seiten übermittelt. Somit kann AMP den Ladevorgang je nach Relevanz des Inhaltes optimieren und beschleunigen. Somit ist es möglich, eine Webseite zu sehen, bevor diese vollständig geladen wurde.

2. Asynchrone Scripte

Durch die Verwendung von Javascript kann das Laden von Inhalten einer Webseite relativ viel Zeit in Anspruch nehmen. Die AMP-Seiten akzeptieren allerdings nur asynchrones Javascript. Asynchrones Javascript bedeutet eigentlich nichts anderes, als Inhalte von Webseiten die parallel geladen werden können.

3. CSS inline wird Pflicht

In AMP-Artikeln gibt es Einschränkungen für CSS. Den hier werden nur noch inline Styles bis zu einer Größe von 50 Kilobyte erlaubt. Inline heißt, dass die CSS Styles nicht auf einer seperaten Datei gespeichert werden, sondern direkt in die HTML-Datei geschrieben.

Machen AMP-Seiten sinn?

Google will mit seinem AMP-Project die Ladezeit auf ein Minimum reduzieren und macht somit einen wichtigen Schritt in Sachen mobilen Internet. Das Laden von AMP-Seiten spielt auf mobilen Geräten für den User eine wichtige Rolle. Eine andere Art der AMP-Seiten gibt es außerdem bei Facebook. Dort heißen Sie Facebook Instant Articles, die so ähnlich wie Googles AMP-Seiten funktionieren und eine schnellere Ladezeit als Ziel haben.