11 Trends im Webdesign 2018

11 Trends im Webdesign 2018

Was zeichnet sich hier ab?

Zeitgemäßes Webdesign ist für Mediengestalter inzwischen eine echte Herausforderung. Denn die Online-Medien sind zunehmend technischen Veränderungen unterworfen, viel mehr als  noch im Zeitalter des Prints.

Die wachsenden Anforderungen an das Webdesign 2018 beinhalten viele Features, die nach Möglichkeit integriert werden sollten. Unternehmensseiten sollen folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Innovativ
  • Klar
  • Nutzerfreundlich
  • CI konform
  • Hohe Anpassung an alle, vor allem an mobile Geräte!
  • Auffällig
  • Erlebnisse verschaffend

1. Schatten und Tiefenwirkung

Schatten sind bestimmt nicht neu und im Webdesign fest etabliert. Und trotzdem bieten Raster, Parallax-Effekte und erweiterte Schattenspiele viel mehr mit Tiefe als noch vor einiger Zeit. Es geht darum, dem Nutzer eine Welt hinter dem Bildschirm vorzuspielen. Damit generiert man verblüffende Effekte, welche die immer wichtiger werdende User Experience (UX) immens unterstützen. Hier besteht aktuell der hauptsächliche Trend darin, weiche Schatten mit leuchtenden Farbverläufen zu kombinieren, um dreidimensionale Effekte zu verstärken.

2. Leuchtende und grelle Farben

Neben dem immer noch aktuellen Retro-Pastelltönen auf Webseiten verlangt der anhaltende Trend der grellen Farben im Webdesign Designern wir auch den Unternehmen eine große Portion Mut ab. Aber um aufzufallen, kann man mit grellen oder sogar Neonfarben arbeiten, die in jedem Fall Eye-Catcher sind und vor allem bei jungen Nutzern ankommen. Erstaunlicherweise können solche Farben auch sehr ästhetisch wirken und bei Marken, von denen man es nicht erwartet, einen ungewöhnlichen Aha-Effekt erzielen. Die Farben werden 2018 auch in ihrer Anordnung innovativer und können sich beißen sowie schräge, steile und spitze Gestaltungsmuster einnehmen.  

3. Partikel-Hintergründe

Die zunehmende Integration von Videos, Animationen und großen Bildern sorgt für Probleme in der Performance. Partikel-Hintergründe erlauben, Bewegung als natürlichen Teil des Hintergrunds ohne lange Ladezeit zu erzeugen. Mit diesen kleinen Animationen ist Ihnen trotzdem eine hohe Aufmerksamkeit sicher. Generell steigt die Beliebtheit bewegter Grafiken. Auch in den sozialen Medien werden sie zunehmend eingesetzt und generieren tatsächlich bemerkenswert viele Leads.

4. Mobile first

Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, man kann es nicht oft genug sagen: Fast jeder surft und kauft auf dem Smartphone und die Zahlen steigen kontinuierlich. Somit richtet sich das ganze Design auf Smartphones aus. Es wird ja sogar empfohlen, das Design zuerst für das mobile Surfen aufzusetzen und dann die Anpassungen für die anderen Geräte vorzunehmen.

5. Illustrationen im Fokus

Jeder kennt das Problem: Die guten Stockfotos kennt mittlerweile jeder. Warum nicht einmal auf individuelle Illustrationen zurückgreifen? Die Wirkung ist, wenn man die Persönlichkeit seiner Marke hier aufgreift und sogar noch herausstellt, immer positiv. Der Relaunch von Dropbox liefert uns hier ein eindrucksvolles Beispiel.

Illustrationen sind unterhaltsam, verspielt, können den Ernst einer Seite etwas abflachen und unterstützen die Persönlichkeit Ihrer Marke, Ihr Marketing aber auch das Design Ihrer Produkte. Sie sind natürlich nicht ganz neu, aber der verstärkte Einsatz, ob flott und lässig, minimalistisch oder lustig, lässt sich durchaus als Trend für 2018 bezeichnen.

6. Typografie als prominentes Designelement

Schriften wurden schon immer als mächtiges visuelles Tool auf Webseiten eingesetzt. Heutzutage sind aber die Möglichkeiten durch die höhere Auflösung und dadurch, dass die Browser selbst entworfene Schriften, die mit CSS aktiviert werden können, unterstützen, um ein Vielfaches höher. Deshalb wird der Trend zu individuellen und großen, eindrucksvollen Schriften gehen, die grafischen Charakter annehmen werden (achten Sie darauf, dass Sie schnell ladende Fonts verwenden!). Dadurch kann die Typografie Emotionen transportieren, informativ sein, die UX stärken und zusätzlich auch noch Ihr SEO unterstützen.     

7. Asymmetrie und  „Split-Screen-Layouts“

Es begann schon 2017, setzt sich aber in diesem Jahr stark fort: asymmetrische wie auch gebrochene Gitter-Layouts, denn perfekte Symmetrie ist gerade nicht mehr angesagt, wenn Ihre Seite und Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung nicht nur auf reinem und ausführlichem Content beruhen. Wenn Sie es sich erlauben können, benutzen Sie ein unkonventionelles Layout. Sie fallen auf und können Ihre Besucher gut mit außergewöhnlichen Designelementen durch Ihre Seite leiten, werden unverwechselbar und bereiten dem Nutzer ein einzigartiges Erlebnis.

8. Animationen auf Webseiten

Der Trend geht weg von statischen Bildern hin zu Animationen im Webdesign. Sie sprechen den Nutzer während des gesamten Aufenthalts auf der Seite an und können ihn auch, während die Seite lädt, bei der Stange halten. Integrieren Sie eine Animation in den Scrollvorgang oder in die Navigation, denn das zieht parallel den Besucher in Ihre Webseite und erzeugt Interaktionen. Auch Mikrointeraktionen erhöhen die User-Experience und steigern somit Ihre Conversation-Rate.

9. Digitales Sprachdesign

Alexa und Siri sind die Vorreiter. Diese Sprachbefehl-Funktionen finden wir jetzt zunehmend auch auf Webseiten. Die künstliche Intelligenz wird in Zukunft das Interagieren auf Webseiten wesentlich vereinfachen.  Amazon und auch Google bieten hierfür schon Vorlagen und Anleitungen, wie Sprachanwendungen in das Webdesign zu integrieren sind.

10. Hässlichkeit (Brutalismus)

Auch ein Trend für 2018 ist Brutalismus, eigentlich das Gegenteil vom minimalistischen Design. Diese Webseiten sind laut, schrill und unruhig. Dieser Trend möchte einzig und allein Aufmerksamkeit erregen und lässt sich sicher nicht für alle Unternehmen verwirklichen.

11. Kompakte Icons

Responsive Design ist nicht mehr wegzudenken. Deshalb werden Icons vermehrt eingesetzt, da sie so kompakt sind, dass sie in vielen Elementen auf der Webseite auf kleinstem Raum Informationen oder Optionen anbieten können. Hier geht der Trend noch ein Stück weiter, hin zu minimalistischen Icons, die, individuell eingesetzt, ebenfalls den Charakter Ihres Webdesigns unterstützen.

Fazit

Trends sind nun mal Trends und somit manchmal auch schnell veraltet. Man muss genau schauen, was man umsetzen sollte, wenn man seine Webseite nicht permanent anpassen möchte. Wobei ein regelmäßiges Updaten der Seite beim Nutzer einen innovativen und spannenden Eindruck erweckt.

Welche Trends für Ihr Unternehmen in Frage kommen und auch tatsächlich Sinn ergeben, muss man individuell entscheiden. Auch muss man immer abwägen, welche Trends tatsächlich das Potenzial haben, ein fester Bestandteil Ihres Webdesigns zu werden. So wird man wohl zum Beispiel an Voice-Interfaces nicht vorbeikommen.

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