Ihre SEO mit einer Pillar Page verbessern?

In 2018 kam ein neues Buzzword im Content-Marketing auf den Tisch: Die Pillar Page. Im Zuge dessen kommt auch die Frage auf, ob Pillar Pages nun die holistischen Landingpages ablösen? Wir stellen fest, dass es wiederum hauptsächlich um einen ganzheitlichen Content geht und zeigen Ihnen auf, wann eine Pillar Page für Sie Sinn ergibt. 

Was ist überhaupt eine Pillar Page?

Erst einmal ganz einfach ausgedrückt: Eine Pillar Page ist eine Seite in Ihrer Webseite, die sich intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt. Das Wort „pillar“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Säule“ oder „Pfeiler“. Man kann ableiten, dass eine Pillar Page ein grundlegendes Tool für Ihre weiterführenden Content Cluster darstellt. Also schaffen Sie hier eine Grundlage, langfristig auf ein bestimmtes Thema umfassend und aufbauend einzugehen.

Sie haben quasi eine Hauptseite, auf der man noch weitere relevante Unterthemen (Content Cluster) anschneidet, die man dann mit weiterführenden Seiten mit dem „Pillar” über Hyperlinks und untereinander vernetzt. Das ist dann der springende Punkt, an dem die Sache eben besonders für SEO interessant wird. Denn eine Pillar Page mit dem auf Ihre Buyer Personas ausgerichteten Cluster Content strukturiert Ihr Inbound Marketing und verhilft jeden Aspekt Ihres Themenfeldes abzudecken.

Wo liegt eigentlich der Unterschied zu holistischen Landingpages?

Eine Pillar Page besteht immer aus einer Hauptseite mit dem eigentlichen Hauptthema. Jetzt gehen hier thematisch relevante Unterseiten (Unterthemen) auf jeweils eigenständige URLs. Dann teasert man auf dem Pillar die Content Cluster nur an und verbindet diese nun über Content basierte Hyperlinks miteinander und von dort auch wieder zurück. 

Im Gegensatz hierzu behandelt eine holistische Landingpage den kompletten Inhalt eines Themas auf einer einzigen URL. Hier werden Ihre Keywords auch passend gesetzt, allerdings gehen Sie hier nicht so ausführlich ins Detail.

So bauen Sie Ihre Pillar Page auf

Das Pillar-Page-Konzept findet in der Hauptsache Anwendung für Dienstleistungen oder Produktseiten, ist aber auch für redaktionelle Themen eine tolle Sache, wenn Sie hier von einer entsprechenden Nutzerintention ausgehen können.

1. Finden Sie Ihr Kernthema 

Schauen Sie sich Ihre vorhandenen Inhalte an und finden Sie Ihr Thema anhand der Fragestellung, ob sich ein Thema auszubauen lohnt und ob es hierfür dann auch genügend Unterthemen gibt, die Sie strukturell relevant aufbereiten können. Wenn Sie sich dann für ein Kernthema entschieden haben, liegt der nächste Schritt in der Keyword-Recherche, die Sie mit den üblichen Tools wie dem Google Keyword-Planer oder Searchmetrics durchführen.

2. Festlegen der Unterthemen

Jetzt haben Sie Ihr Hauptthema und nun müssen Sie weitere  Unterthemen (Content Cluster) suchen und festlegen. Falls Sie schon genügend Content haben, können Sie diesen strukturieren, eventuell ergänzen und verwenden. Falls Sie noch weitere Unterthemen recherchieren müssen, können Sie dies mit Tools wie HyperSuggest, Google Suggest oder AnswerThePublic durchführen. Hier werden Ihnen dann auch die Vorlagen zu Ihrer W-Fragen-Analyse vorgegeben, die auch von Ihren Nutzern gestellt werden. So bauen Sie Ihre Content-Peaces auf. Achten Sie vor allem darauf, dass Sie den Aufbau so vornehmen, dass Sie die Themen, die Ihren Nutzern am wichtigsten sind, primär behandeln. 

3. Seiten durchdacht strukturieren

Bevor Sie an die Ausarbeitung Ihrer Content Cluster gehen, müssen Sie sich Gedanken machen: Wie ist die logische Reihenfolge, wo setzen Sie Ihre Sprungmarken bei den Verlinkungen, wie gestaltet sich die eventuelle Navigation und vielleicht möchten Sie auch mit ausklappbaren Textelementen arbeiten? Denn Sie dürfen nicht vergessen alle Content Cluster aufzuführen, anzuteasern und zu verlinken. 

4. Jetzt geht’s an die Inhalte

Wenn die Struktur nun vor Ihnen liegt können Sie sich an die Inhalte machen. Widmen Sie sich zuerst den relevantesten Themen Ihrer Content Cluster. Sie setzten dann einen knapperen Content auf Ihre Hauptseite und behandeln diese auf den Unterseiten ausführlicher (Keyword und Keyphrasen optimiert). Setzen Sie Hyperlinks, die auf die Unterseiten weisen. Denken Sie auch über zusätzlichen, für die User nützlichen Content wie PDFs, Grafiken oder Erklärvideos nach. Achten Sie auch unbedingt auf eine klickstarke Ausarbeitung Ihrer Snippets.

5. Updates – bleiben Sie am Ball!

Ein Content, der gut und nutzerorientiert ist, muss immer aktuell sein! Sie müssen in Ihren Themen stets auf dem Laufenden bleiben und sich immer fragen, was gerade Ihre Nutzer bewegt, um Themen mit angesagtem Mehrwert bereitzustellen. 

Pillar Page – 5 Vorteile für Ihr SEO

  1. Content Cluster bedienen spezifische und kleinteilige Suchanfragen und auch Longtail Keywords.
  2. Google erfasst und indexiert die Inhalte eines Pillars recht schnell
  3. Interne Verlinkungen stärken Ihre Webseite.
  4. Ein so aufbereiteter ganzheitlichem Content führt bei Google zum Expertenstatus und man stuft Sie besonders relevant für Ihre Zielgruppe ein.
  5. Ihr Besucher wird sich höchstwahrscheinlich durch Ihren perfekt aufbereiteten Content klicken und somit auf Ihrer Webseite länger verweilen.

Achtung! Eine Pillar Page reicht natürlich alleine nicht aus, um Sie auf Seite eins bei Google zu katapultieren. Hierfür müssen Sie weit mehr Faktoren und ein umfassendes Know-how aufweisen! Gerne sind wir für Sie da.

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