Neue Ideen für das Content-Marketing Teaser

Sie brauchen neue Ideen für Ihr Content-Marketing?

7  Content-Trends für besseres Auffinden und Verweilen:

Für moderne und erfolgreiche Unternehmen gilt es immer mehr mit beiden Beinen zwar fest in der Gegenwart zu stehen, aber den Blick zielgerichtet in die Zukunft zu legen. 2018 hat schon deutlich gemacht, wie rasend schnell die Anforderungen an die richtigen Strategien in den Unternehmen sich entwickeln oder sogar verändern. Hier ist das Content-Marketing gerade eines der gehypten Themen im digitalen Marketing, da es viele erfolgreiche Beispiele dafür gibt.  

Und sind wir ehrlich: Es gibt immer mehr gute Content-Ersteller und immer mehr übersättigte Nutzer, die sich gar nicht mit Content befassen möchten. Deshalb ist eine ausgeklügelte Planung der Content-Strategie in den Unternehmen wichtiger denn je. Umso genauer die Buyer Personas der relevanten Zielgruppen mit ihren Emotionen und Motiven definiert sind, desto sicherer können Besucher schon in den SERPs erreicht werden.

Trend 1: Voranschreiten der Individualisierung

Die Nutzer stehen zunehmend im Fokus der Aktivitäten und es gilt, sich weitestgehend auch im Content-Marketing deren individuellem Verhalten anzupassen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Hierfür müssen die Emotionen der Nutzer bedient werden, was unter anderem für passgenaue, zutreffende und im richtigen Moment erscheinende Inhalte steht.

Der Ausbau der Algorithmen macht es zudem möglich, die individuellen Signale der Nutzer aufzufangen und zu gewichten. Der User im Fokus, egal und zwar ganz egal, wo er sich befindet. Und immer im Blickfeld, dass die Zielgruppen zunehmend in einzelne Individuen aufgesplittert werden müssen und auch das Content-Marketing genau darauf abgestimmt werden muss.

Trend 2: UX durch Machine learning

Die User Experience wird zukünftig für die Kaufentscheidung wichtiger sein als Preis und Qualität. Das geht soweit, dass das eigentliche Produkt oder die Dienstleistungen gegenüber dem Erlebnis des Kunden beim Einkauf in den Hintergrund gerät. Im Zuge des Überangebots gilt es auch durch die Content-Strategie die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erringen. Das erreicht man im ersten Schritt durch die permanente Optimierung der Algorithmen für die Suchmaschinen und Newsfeeds mit integriertem Machine learning.

Gleichzeitig wird es immer schwerer, die Rankingfaktoren genau zu bezeichnen und für die SEO des Unternehmens zu nutzen, da dieses Lernen nicht immer nachzuvollziehen ist. Also müssen Sie alle Signale, die Ihnen die Nutzer senden, für Ihre Zwecke umsetzen. Das bedeutet, diese Signale in den gesamten Prozess der Customer Journey mit einzubeziehen, eine Ausrichtung nur auf die reine Kaufabsicht genügt hier nicht mehr. Das beeinflusst dann die Sichtbarkeit in den sozialen Medien wie auch die in den Suchmaschinen positiv, da jetzt die Gesamtheit der User Experience bedient wird. Das heißt für Redakteure und Texter, dass nur guter Inhalt nicht mehr ausreicht. Das Schreiben muss crossmedial, erlebnisbezogen und für 2018 ff AI geprägt sein.

Trend 3: Content für unterwegs

Nicht zu vergessen ist die Doktrin „Mobile first“: Mobil-taugliche Inhalte sind Voraussetzung, jeglicher Content muss unter dem Gesichtspunkt der integrierten Kommunikation entwickelt werden. Alles muss ineinander greifen und auf das Wesentliche reduziert werden. Innerhalb von Sekundenbruchteilen müssen Nutzer beeindruckt, gefesselt und überzeugt werden. Und zwar auf allen zur Verfügung stehenden  Kanälen, vor allem unterwegs an Handy und Tablet. Dann ist es geschafft und der Besucher ist bereit überall in den Content Funnel einzutreten.

Trend 4: Augmented Reality (AR) für noch mehr Erlebnis

AR sinnvoll eingesetzt führt dazu, dass Unternehmen mit Inhalten individueller und passender auf die Nutzer eingehen können. Sie muss allerdings einen tatsächlichen Mehrwert bieten, um das Produkt zu einem intensiveren Erlebnis zu machen. Mit AR macht man dem Nutzer komplizierte Vorgänge leichter zugänglich und Vorstellungen vom Produkt können in der tatsächlichen Umgebung erlebbar gemacht werden. Die Kosmetikindustrie, Brillenanbieter und auch Möbellieferanten machen sich das schon aktiv zunutze. Im Zeitalter der Digitalisierung und Erlebnisintensivierung muss AR Teil der Content Strategie für die User Experience werden.

Trend 5: Social Media – emotionale Verknüpfungen schaffen

YouTube, Facebook, Instagram, Snapchat und Whatsapp sind die Kanäle, auf denen das Unternehmen in eine sozial-digitale Unterhaltung mit den Nutzern geht. Nicht das Produkt ist hier ausschlaggebend, sondern die Menschen, die hinter dem Produkt stehen. Diese müssen mit den Nutzern in Interaktion treten, die dann Beiträge liken, kommentieren oder teilen. Das heißt, jetzt muss der Content viel persönlicher werden und darf auf gar keinen Fall in eine platte Werbung ausarten.

User werden persönlich angesprochen und im Idealfall an das Unternehmen gebunden. Die perfekte Content-Kommunikation macht die Nutzer zu Markenbotschaftern. Dafür müssen interaktive Inhalte geschaffen werden. Falls jetzt noch Influencer dazu bewegt werden, Inhalte des Unternehmens zu teilen, geht die Content-Strategie auf.

Die Entwicklung der Social-Media-Trends geht weiter. Ganz neu ist die sogenannte Gamification, die die Kommunikation zu einem großen Spiel macht – spiel­typische Elemente werden in einen spielfremden Kontext eingebunden.

Trend 5: Medialisierung für Präsenz

Kommunikation orientiert sich zunehmend an Zeithorizonten, Selektionsregeln und den Rollenvorgaben der Medien. Auch die Content Marketing Trends 2018 richten sich nach massenmedialen Inhalten und Vorgaben. Es ist unabdingbar, wenn man sichtbar und relevant bleiben möchte, im Wettbewerb der Formate zu bestehen und mit Inhalten dauerhaft präsent zu sein. Ein crossmediales Agieren ist Voraussetzung für Nachhaltigkeit der Unternehmen und ihrer Produkte oder Dienstleistungen.

Trend 6: Storytelling schafft Realitäten

Das Instrument Storytelling ist mehr als nur Geschichten erzählen. Tatsächlich verbirgt sich hier ein großes Potenzial für Ihren Content, wenn die Regeln für eine effiziente Erzähltechnik eingehalten werden. In einer richtig guten Geschichte formen meistens ein Protagonist, ein Ziel, ein Konflikt und eine emotionale Lösung den Content. Die eigentliche Story muss in einem Satz zu erklären sein, sonst findet sie nicht den Weg in das Gehirn der Menschen. Eine erfolgreiche Geschichte nimmt dann Einfluss auf die Realitätswahrnehmung der Besucher und berührt sie, allein nur Fakten reichen schon lange nicht mehr, um das zu erreichen. Und die Trends werden sich permanent entwickeln und Storydoing, Storyliving, Location Based Storytelling, Dark Social, Audio und auch Data Stroytelling weiter in die Ausrichtung des Contents der Unternehmen eingreifen, da die Produkte mit allen Sinnen erfahren werden müssen, um tatsächlich nachhaltig erfolgreich zu sein.

Trend 7: B2H – es menschelt!

80 Prozent der Online-Zeit verbringt der Mensch heute in Apps. Die vier größten Messaging Apps haben bereits mehr Nutzer als die vier größten sozialen Netzwerke. B2H (Business-to-Human) ist der Trend, der besagt, dass es nicht mehr nur um B2C oder B2B-Marketing geht, es geht jetzt darum, auch mit der richtigen Content-Strategie in den kompletten Marketing- und Vertriebszyklus einzugreifen. Die Plattformen werden sich weiter öffnen. Aus Best-of-Breed und All-in-One wird ein allumfassendes Inbound-Marketing entstehen, das sich nicht separiert an Unternehmer oder Endverbraucher richtet, sondern an Menschen. Und denen begegnet man hauptsächlich in den sozialen Netzwerken wie auch zukünftig verstärkt durch Bots in den Messaging Apps.

 

 

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