Schild "Un/happy"

12 mögliche Ursachen warum Ihr SEO nicht genügt

Ihr Online-Shop rankt nicht gut?

Sie betreiben einen Online Shop – nur Ihr Google Ranking ist gar nicht zufriedenstellend. Warum? Hier ein paar Gründe, woran es liegen könnte. Eventuell ist keiner der Gründe allein dafür verantwortlich – aber vielleicht in der Summe? Schauen Sie mal und analysieren Sie Ihren Online-Shop gnadenlos ehrlich anhand folgender Punkte:

1. Gutes SEO = gutes Ranking?

Das war einmal. Mit guter Onpage-Optimierung und Linkbuilding war es möglich, so gut wie jede Seite gut zu ranken. Heute ist der Algorithmus schlauer und undurchschaubarer und ein Fokus rein auf Onpage und Linkbuilding hat keinen durchschlagenden Erfolg mehr. Es gelten andere Regeln, der Algorithmus legt auf andere Dinge Wert.
Ihre Seite muss ein positives Nutzerverhalten zeigen, das sogenannte Rankbrain muss angeschalten werden. Dann kann Ihr Online Shop da hinkommen, wo Sie ihn haben möchten. Der Optimale Google-Mix ist das Zauberwort! SEO allein, ohne andere Kanäle mit einzubeziehen, generiert kein Wachstum.

2. Wie steht es eigentlich mit Ihrem Wissen über SEO?

Als Voraussetzung gilt, dass Sie mindestens die Grundlage einer Ahnung von SEO haben müssen. Oder derjenige, den Sie mit Ihrem SEO beauftragen. Aber auch die Frage, wen Sie beauftragen, muss von einem Grundwissen aus getroffen werden. Oft ist hier schon der Wurm drin. Bilden Sie sich durch alle Ihnen zur Verfügung stehenden Quellen – die Thematik wird immer komplexer!

3. Sie haben keinen USP!

Neben den großen Brands ist es ein Teil des Algorithmus von Google die verschiedensten Nutzerbedürfnisse zu bedienen. Also versuchen Sie, sich mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung, von der Masse abzuheben. Das verschafft Ihnen einen Vorsprung, denn wer nicht hervorsticht hat es schwer auf dem Rankingmarkt.
Schaffen Sie Ihren USP und kommunizieren Sie den USP auch auf allen Ihren Unterseiten. Auch das hebt Sie weiterführend von Ihren Konkurrenten ab. Denn auch das Gabler Wirtschaftslexikon besagt: „Durch Marktsättigung und objektive Austauschbarkeit der Produkte erlangt der USP zunehmend an Bedeutung.“

4. Ihr Content ist nicht optimiert.

Das Zauberwort heißt tatsächlich Content-Marketing. Fragen Sie in Ihrem Vertrieb nach, welches die häufigsten Fragen sind und was der Nutzer von Ihrem Unternehmen erwartet. Stellen Sie diese Informationen in Ihrem Online-Shop oder auf Ihrer Webseite Ihren Besuchern prominent bereit. Das fließt auch in die Keywordrecherche – informieren Sie sich auch hier, nach was Ihre Besucher und potenziellen Kunden suchen. Bedienen Sie diese Suche!

5. Sie generieren Duplicate Content.

Duplicate Content kann sich auf drei Arten verstecken. Prüfen und vermeiden Sie:

5.1 Externer DC: Ihr Content ist im gleichen Wortlaut so auch auf anderen Seiten vertreten. Das gilt auch, wenn Sie Ihre Produkte auf Ebay oder Amazon mit demselben Content vertreiben.
5.2 Interner DC: Sie haben ein Produkt in verschiedenen Varianten und verwenden hierfür immer den gleichen Text. Das verwirrt Google!
5.3 Zu viele Wiederholungen in den Textbausteinen und noch schlimmer, wenn die Wiederholungen im Verhältnis zum übrigen Content sogar überwiegen.

6. Das Webdesign gehört relaunched!

Glauben Sie es uns: Ein veraltetes Webdesign verscheucht Ihren Shop-Besucher schneller, als Ihnen lieb ist. Und glauben Sie uns auch, dass die Darstellung Ihrer Produkte auch auf das Image Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte übertragen wird! Und wenn Ihre Besucher schnell wieder von Ihrer Seite abspringen, merkt das durchaus auch Google!

7. Sie verwenden ein veraltetes Shopsystem.

Ja, ein eigenes Shopsystem ist nicht ganz billig. Aber die Realität ist die, dass ein veraltetes Shopsystem, dem man immer wieder eine Aktualisierung angehängt hat, nicht gut ranken kann. Untersuchen Sie die Programmier-Bedürfnisse Ihres Shops und handeln Sie.

8. Ihr Linkbuilding ist veraltet!

Die wenigsten wissen, dass veraltete Links mehr schaden als nützen. Also löschen Sie tapfer Ihre Links vor 2010! Und verzichten Sie auch auf Links aus Quellen wie Webkatalogen, Social Bookmarking-Diensten oder Artikelverzeichnissen. Ein paar relevante Webverzeichnisse schaden nicht unbedingt, aber setzen Sie kleinere nicht mehr ein.

9. Sie legen nicht genug Wert auf Ihre Snippets!

Tatsächlich sind gute Titles und Descriptions mittlerweile in der Skala der wichtigsten Rankingfaktoren ganz oben und für führende Ranking-Positionen bei Google verantwortlich. Optimieren Sie Ihre Snippets auch nach den für den Besucher relevanten Suchergebnissen. Denn der erste Kontakt, den Sie zu neuen Kunden knüpfen, ist meist der über die Suchergebnisse.

10. Sie sind versessen auf Ihr Haupt-Keyword!

Sie verkaufen Hundefutter und möchten für dieses keyword ganz oben ranken. Aber auch hier hat sich der Algorithmus dahingehend geändert, dass der meiste Traffic über den Logtail. Heutzutage rankt die Conversionrate geringer beim Keyword „Hundefutter“ als beim Keyword „Hundefutter getreidefrei“. Also nehmen Sie Ihren Traffic und schauen sich den Umsatz bei Google an. Danach sollten Sie sich orientieren.

11. Sie haben noch keine Social-Media Präsenz?

Ihr Shop hat immer noch keine Präsenz in den sozialen Medien und das im Jahre 2018? Sie benötigen aber Fans Ihrer Marke und Ihres Unternehmens, auch im Hinblick auf all das, was für Ihre Zielpersonen von Interesse ist. User Experience zeigt sich in einem ganzheitlichen Konzept, das vice versa wieder Traffic in Ihrem Online-Shop generiert.

12. Sie haben schlechte Produktbeschreibungen!

Einer Umfrage zufolge legen 85% der Nutzer Wert auf informative und beratende Produktbeschreibungen, vorzugsweise mit Bildern untermauert. Da dies somit das wichtigste Merkmal eines Online-Shops ist, haben Information und Mehrwert bei guten Produktbeschreibungen einen gravierenden Einfluss auf Ihr steigendes Ranking. Der Besucher möchte auch hier eine präzise Lösung für sein Problem.

Sie sehen, dass SEO heute nicht mehr so einfach zu bewältigen ist. Fakt ist noch dazu, dass jeder Besucher, den Sie auf Ihrer Seite halten können, für das bessere Ranking verantwortlich ist. Dafür müssen die Voraussetzungen durchweg stimmen.

 

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