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Themenwoche 7 Tage - 1 Thema Shopware 6
Dieser Artikel ist Nummer 3 von 7 im Special "Shopware 6"

Backend und Frontend – ist diese Einheit ab Headless E-Commerce veraltet?

Im E-Business, wie auch für CMS-Lösungen allgemein betrachtet, geht der Trend nachweislich in die Richtung der Headless-E-Commerce-Lösungen. Wir erklären Ihnen, was sich dahinter verbirgt und welche Neuerung hier nun dahintersteckt. Und ebenfalls gehen wir darauf ein, wie sich unser Partner Shopware 6 vorbereitet hat. 

Worin besteht die klassische Lösung?

Die E-Commerce und CMS-Systeme hat man als erstes für die Darstellung und Anwendung auf Desktops entwickelt, später ergänzte man für die mobilen Endgeräte. Man nutzte also für die Verbindung von Back- und Frontend ein duales System. Hierfür ist eine Anbindung an ein drittes System (Server) vonnöten. Also wickelt das Backend hierbei alle Daten ab und bereitet sie für den Online-Shopbetreiber auf. Der Nutzer sieht und interagiert allerdings nur im Frontend, dem offiziellen Gesicht Ihres Online-Shops.    

E-Commerce zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf jedem denkbaren Gerät: Genau für diese Bedürfnisse und Anforderungen haben wir Shopware 6 entwickelt.

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Trennung von Backend und Frontend für erhöhte Flexibilität

Jetzt kommen wir zur Erklärung des Begriffes „Headless“. Das bedeutet einfach, dass das Frontend vom Backend losgelöst ist. In diesem Fall ist das Frontend nämlich nur durch eine Schnittstelle (API) an Ihr System gebunden und bezieht auch über diese alle Funktionen.

Ihr Backend bleibt somit von jeglichen Änderungen, die Sie im Frontend durchführen, unbeeinflusst. Das heißt, jegliche Implementierungen können schneller und flexibler gehandhabt werden. Weiterhin bleiben die an das Backend gebundenen Prozesse, die sehr komplex sein können, hier meistens unberührt. Ein weiterer Vorteil ist der, dass Sie auch nicht mehr nur an ein Frontend gebunden sind – Sie können mehrere Frontends wie auch Vertriebskanäle einbinden. Die Headless-Architektur wirkt auf alle Ihre Marketingmöglichkeiten in Ihrem Online-Shops aus. Vor allem können Sie hier frühzeitig Ergänzungen im technischen Bereich wie auch für Ihre Vertriebskanäle vornehmen und auch unabhängig testen.     

Das heißt für Sie, dass Sie nun Ihren Content gleichzeitig auf der mobile Version, auf Ihren Social-Media-Kanälen oder anderen, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Multi-Channel-Lösungen ausspielen können. Auch die Integration von Drittsystemen wird wesentlich vereinfacht. 

Headless E-Commerce – Grundlage Ihrer Customer Journey

Ihr Frontend hat wie jedes andere Frontend die alleinige Aufgabe, Ihre Besucher und Ihre Kunden an Ihr Unternehmen und somit an Ihre Produkte und deren Kauf zu binden. Dafür muss die Qualität Ihres Contents allen Anforderungen Ihrer Kunden gerecht werden. Demzufolge muss Ihre Customer Journey über alle Touchpoints das gewünschte Einkaufserlebnis bieten. Für Ihren Headless E-Commerce bedeutet das vor allem, dass Ihr Backend dann auf dem entsprechenden Verkaufskanal im Idealfall sogar personalisierte Angebote ausweist. Dann ist ein optimaler Verkaufsprozess für Ihre potenziellen Käufer gewährleistet.

Shopware 6 als perfekte Grundlage für Ihren Headless E-Commerce

Mit Shopware 6 hat man eine Lösung geschaffen, die sich allzeit nah an den Kunden und seinem optimierten Erlebnis anpasst. Man geht von der Überlegung „API first“ aus und hat den variablen Kern der technischen Basis dieser E-Commerce-Lösung nachdrücklich an einem Vernetzungsgedanken ausgerichtet. 

Somit sind diese Anpassungsmöglichkeiten auch für Ihre flexiblem Geschäftsprozesse ideal. Sie können sich auch an ganz neuen Touchpoints versuchen. Zudem bietet Shopware 6 zu der Headless Möglichkeit an, ein eigenes integriertes und einfach zu handelndes Frontend zu nutzen, was ohne viel Aufwand online geschaltet werden kann. 

Alle Vorteile von Headless E-Commerce  nochmals hier zusammengefasst:

  • Bietet alles für eine Omnichannel-Lösung und eine zentriert ausgerichtete Customer Journey
  • Bewahrt Ihre Stellung im Wettbewerb
  • Einfaches Integrieren von Technologien und Touchpoints 
  • Customer Centricity durch optimierte Personalsierungsoptionen 
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