Dieser Artikel ist Nummer 2 von 3 im Special "UX und Webdesign"

Wir bringen Mensch und Maschine durch gelungenes Webdesign zusammen. Die Kunst den Nutzer bestmöglich zu führen hat ihre Ursache nicht nur im Design, sondern bereits in der Konzeption des Webdesigns.

Optimieren Sie Ihre Conversion Rate!

Wie berechnen und erhöhen Sie Ihre Conversion Rate?

Die Conversion Rate ist eine entscheidende Zahl für Ihren Online-Shop. Das Verhältnis von Kaufinteressenten, beziehungsweise Besuchern Ihrer Website zu tatsächlichen Käufern Ihres Produkts oder Kunden Ihrer Dienstleistung ist eine sehr wichtige Messgröße.

Voraussetzungen für die Steigerung Ihrer Conversion Rate

Um die Conversion Rate steigern zu können muss erst einmal eine Analyse stattfinden, um alle wichtigen Daten für eine weitere Maßnahmenplanung zu erfassen. Wie relevant und leistungsfähig ist Ihr Online-Shop und wie effektiv vermarkten Sie Ihr Angebots? Liegen Probleme vor oder müssen Sie einfach nur für eine Optimierung sorgen? An den richtigen Stellen eingesetzt, kann auch das bereits für eine höhere Rate sorgen. Als Spezialisten für Conversion-Optimierung verhelfen wir Ihnen mit unserem Know-How zum Erfolg Ihres E-Commerce.

Berechnung der Conversion Rate

Zuerst müssen Sie einen Zeitraum für die Berechnung festlegen. Dann berechnen Sie Ihre Conversion Rate, indem Sie die Anzahl Ihrer Conversions (Umwandlung Besucher in Käufer) durch die Anzahl Ihrer Visits (reine Besucher) teilen:

Conversion
————–  = Conversion Rate
Visits

Diese Berechnung muss auch zwingend in Ihre Deckungsbeitragsrechnung mit einfließen. Wenn Sie Ihre Conversion Rate verdoppeln können, werden Sie Ihren Deckungsbeitrag mehr als verdoppeln, da Ihre Werbungskosten gleich bleiben.

Beachten Sie auch, dass Sie die Berechnungen in der Regel über einen längeren Zeitraum durchführen müssen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

Ermittlung der Conversion Rate mit Google Analytics

Wenn Sie mit Google Analytics die Anzahl Ihrer Conversions bestimmen möchten, müssen Sie folgende Einschränkungen für Ihre Conversion Rate beachten: Google Analytics misst in Sessions, d. h., da zusammenhängende Aktivitäten gemessen werden, kann es möglich sein, dass ein und derselbe Besucher mehrere Sessions in einem Zeitraum durchführt. Das verzerrt Ihre Conversion Rate. Zudem erfasst Analytics nicht alle Verkaufskanäle sowie keine Retouren. Sollte ein Besucher sogar JavaScript ausgeschaltet haben, funktioniert das Analytics Tracking überhaupt nicht.

Das Ziel eines jeden Online-Shops sollte sein, die Conversion Rate zu steigern – Klicks allein reichen nicht!

Marian Dietrich, Teamleiter Online-Marketing in Stuttgart und Heilbronn

Conversion Rate – was zu beachten ist

Wenn Sie z. B. auch außerhalb Ihres Online-Shops verkaufen, z. B. auf Amazon, kann das nicht in Ihre Analyse mit einfließen. Ein großes Problem stellen auch Retouren dar oder gar die Teilretouren. Je höher die Wahrscheinlichkeit bei Ihrem Online-Shop ist, desto wichtiger ist es, dass Sie diese Größe hier bei Ihrem Tracking mit in Betracht ziehen.

Höhere Erträge durch höhere Conversion Rates?

Entweder Sie erhöhen die Conversion Rate mit einer bestehenden Besucherzahl oder Sie erzielen die bestehende Anzahl an Conversions mit weniger Besuchern oder im Idealfall erhöhen Sie Conversions und Besucher mit wirtschaftlichem Erfolg. Doch Rabatte oder Sonderaktionen können Ihre Erträge trotz höherer Conversions schmälern.

Steigerung des Ertrags durch Conversions Optimierung

Eine Convertions Optimierung liegt häufig im kompletten Conversions Prozess verankert. Das heißt, Sie müssen den gesamte User journey betrachten. Erst müssen Sie natürlich gefunden werden. Eine gute SEO-Strategie ist hier unabdingbar, um überhaupt die Voraussetzung für irgendeine Conversion zu schaffen. Dann gehören die Usability Ihres Shops genauso zur Schaffung der Kaufabwicklung wie eine heute unabdingbare User Experience.

Beachten Sie mobile first/only und schauen Sie danach, keine hohen Ladezeiten zu haben, denn auch hier springen Ihnen die Besucher ab.

Viele Optimierungen lassen sich in der Regel gestalterisch lösen, so wird ein „Kaufen“-Button, welcher Blau ist, weniger wahrscheinlich gedrückt als einer der Grün ist. Weitere gestalterische Kriterien sind Position, Größe und Kontrast der letztendlichen Kauf-Ebene. Voraussetzung: optimierter Bestellvorgang!

Der Bestellvorgang an sich muss so einfach und übersichtlich wie möglich sein. Der Kunde muss zu jedem Zeitpunkt wissen, wo er sich gerade im Bestellprozess befindet. Und mit das Wichtigste:

Schaffen Sie Vertrauen!

Es ist entscheidend, dass der Besucher Ihnen vertraut. Sie können hierfür schon Trust Elemente auf der Startseite integrieren. Dazu gehören z. B. Gütesiegel von externen Anbietern, die dem Besucher Sicherheit suggerieren, genauso wie Kundenbewertungen zu Ihren Produkten. Dieser kostenloser Content kommt direkt vom Nutzer und freut Google und Ihr SEO wie auch den Besucher, der umso lieber bei Ihnen kauft, je mehr positive Bewertungen Sie haben.

Sicherheit für Käufer und Daten

Durch einen transparenten Käufer- und Datenschutz schaffen Sie weitergehend Vertrauen, da das auch bei Ihren Besuchern ein durchaus wichtiges Thema ist. Geld-Zurück-Garantien sind auch ein Thema, wie eine transparente und kostenlose Rücksendemöglichkeit. Ebenfalls Voraussetzung ist eine abgesicherte Zahlung durch ein verschlüsseltes SSL-Zertifikat.

Conversion Rate steigern durch einer optimierten Bezahlseite:

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