briefing

Die Wichtigkeit des Briefings oder:

„Guten Tag, wer sind Sie? Was genau wollen Sie von uns? Und wissen Sie überhaupt, was Sie brauchen?“

Das Briefing wird oft bagatellisiert. Man möchte Zeit sparen und hat Angst, dass unnötig Kosten produziert werden, wenn die relevanten Mitarbeiter und sogar die Geschäftsleitung mindestens einen halben oder ganzen Tag mit der Agentur am „Rumlabern“ sind. Und ja, vielleicht noch länger!
Ja, das kostet Zeit und ja, das kostet Geld. Diese Zeit wird aber um ein Vielfaches wieder eingespart und die Kosten für ein punktgenaues Briefing, vorzugsweise sogar in einem Workshop, reduzieren die Kosten der Umsetzung enorm.

Was, jetzt sogar ein Workshop?

Ein gutes Briefing ist alles andere als ein überbewertetes Rumlabern. Die Situation der fortschreitenden Digitalisierung setzt voraus, dass alle relevanten Abteilungen im Unternehmen, angeführt von der Geschäftsleitung, in den Findungsprozess mit einbezogen werden, offen miteinander reden und auch weiterhin im Dialog stehen. Dazu gehören Online-Marketer, klassische Marketingleute, der Vertrieb, Produktmanager, die IT und im Idealfall eine aufgeschlossene Geschäftsleitung, die Raum für Ideen lässt. Hier muss jetzt in Kombination mit der Agentur herausgefunden werden, was genau das Unternehmen oder besser, was die Kunden des Unternehmens möchten und wohin die gemeinsame Reise geht.
Hier schafft man nun die Grundlage für eine detaillierte Angebotserstellung, ein effizientes und punktgenaues Arbeiten und eine Ausrichtung der Maßnahmen, die alle aufeinander abgestimmt werden können.

Was gehört im Briefing geklärt?

  • Ziel der Online-Marketing-Maßnahmen („Wir wollen mehr Umsatz“ genügt nicht!)
  • Consumer Benefit: Wie sollen Ihre Kunden profitieren?
  • Zielgruppen: Wer soll angesprochen werden?
  • Search Intent und User Intent: Was erwarten Ihre Zielgruppen?
  • USP: Wie heben Sie sich am Markt ab?
  • User Experience: Welche Geschichte möchte ich erzählen?

„Unsere Erfahrung aus über 500 erfolgreich realisierten Projekten im Jahr zeigt, dass hier schon erste Ideen und Zielformulierungen entstehen, die manchmal schon in eine ganz andere Richtung als gedacht weisen und den Korrekturprozess maßgeblich verkürzen oder sogar eliminieren!“

– Sebastian Kübler, Geschäftsführer econsor GmbH

Der Workshop als Grundlage des Auftrags

Ein Auftrag, der zur Zufriedenheit beider Parteien führt, basiert auf klaren Absprachen. Das Ziel muss klar sein und somit auch das erwartete Ergebnis. Die Beantwortung der Fragen nach dem Wann, Womit, welcher Weg soll eingeschlagen werden und wohin soll die Reise nachhaltig gehen, spart teures Angeln mit dem falschen Köder im falschen Gewässer. Und somit Zeit und Budget.
Keiner kann vorab wissen, welche Einzigartigkeit vielleicht in Ihrem Unternehmen noch schlummert. Wie kann sich der Nutzer an genau Ihre Produkte erinnern und warum bleibt er treu auf Ihrer Webseite und wandert nicht schleunigst zur Konkurrenz? Warum ist Ihre angebotener Customer Journey identisch mit dem gewünschten emotionalen Erleben Ihrer Kunden?
Das alles sind Grundlagen, die man gemeinsam erarbeiten muss, denn keine Agentur der Welt hat eine Glaskugel auf dem Schreibtisch. Ein klar formuliertes Ziel muss erreichbar, messbar und quantifizierbar sein. Ungenaue Fantasien der Unternehmen wie „Irgendwas mit Usability“ führen nicht zu präzisen Ergebnissen.

Das Dilemma der relevanten Fragen

Die Erfahrung mit Briefings und Workshops hat gezeigt, dass hier erst die relevanten Fragen aufkommen.

  • Welche Fragen haben nicht Sie, sondern Ihre Kunden?
  • Wie kann die Lösung umgesetzt werden?
  • Wie bringe ich die Kunden zur gewünschten Aktion?
  • Welche Struktur muss gewahrt bleiben?
  • Welche Story und welche Emotionen beschreiben meine Strategie?
  • Welche Personas muss ich im Vorfeld hierzu entwickeln?

Der Kunde im Workshop

Es muss online etwas entstehen, das sich signifikant vom Markt abhebt und unerwünschte Kundenreaktionen, wie z. B. ein schnelles Abspringen der Besucher, vermeidet.
Unklarheiten im Vorfeld führen zu:

  • Bounce Rate
  • Return to SERP
  • Warenkorbabbruch
  • Abwandern zur Konkurrenz

Ein ausgearbeitetes Briefing ist Grundlage für eine Reduktion auf das Wesentliche im digitalen Auftritt. Das wiederum ist Grundlage für eine basierte Online-Strategie. Ein Briefing ist kein Wunschkonzert, sondern definiert die Aufgabenstellung. Wenn Sie verwechselbar werden, kostet das viel mehr Geld als eine durchdachte Strategie als Ergebnis des Workshops. Wenn keine Markenidentität herausgearbeitet werden kann, wenn die Programmierung und Verknüpfung nicht im Sinne des Unternehmens und vor allem im Sinne potenzieller Interessenten und Kunden erfolgt, kann diese Einsparung zu unvorstellbarem Umsatzverlust führen.
Und im schlimmsten Fall kann ein misslungener Online-Shop durch Shares und Kommentare im Web noch lange im unternehmerischen Magen liegen.

Unsere Workshops

Wir gehen mit Ihnen in die Tiefe und klären im detaillierten Briefing:

  • Welches CMS und welche Tools und Extensions bedienen wirklich alle zentralen Wünsche Ihrer Kunden und Mitarbeiter?
  • Welche Schnittstellen Ihrer Programmierung greifen unterstützend in den gesamten Prozess und wo hakt’s?
  • Wer zählt zur Zielgruppe – und wer nicht? Kennen Sie Ihre Absprungraten?
  • Welche Suchanfragen generieren Ihnen Besucher?
  • Welche Begriffe ranken schon gut und welche Keywords fehlen?
  • Wo steigen Ihre Nutzer aus? Wie bringen wir sie davon ab?
  • Wie steigern wir die Konversionen?
  • Welcher Customer Journey macht Sie erfolgreich?

Ideal wäre, wenn im Unternehmen schon Einiges an Vorarbeit geleistet worden wäre. Wenn hier schon klar formuliert vorliegt, was denn ihr einzigartiger Kundennutzen (USP) ist. Eine klare Zielgruppendefinition, die wir gerne mit Ihnen nochmals anhand von Personas prüfen, ist von unschätzbarem Vorteil. Falls Sie neuere Marktforschungsdaten besitzen – umso besser! Eine unmissverständlich formulierte Aufgabenstellung und Definition aller im Unternehmen gewünschten Lösungen schafft eine perfekte Grundlage wie auch ein vordefinierter Kosten- und Zeitplan.

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