Social Shopping Teaser

Social Shopping: Was ist das?

E-Commerce in Social-Media-Kanälen – das geht!

Haben Sie schon gewusst? Sie können Facebook als Erweiterung für Ihren Online-Shop nutzen. Und seit diesem Jahr sind auch Pinterest und Instagram auf den Trend aufgesprungen. Welche Möglichkeiten Online-Shop-Betreiber dadurch haben und ob es sich wirklich lohnt, berichten wir hier.

Warum Social Media überhaupt als Online-Shop nutzen?

Stellen Sie sich vor: Sie scrollen durch Ihren Newsfeed und auf einmal sehen Sie ansprechende Produkte, die tatsächlich relevant für Sie sind. Sie haben nicht nach Produkten in einem Shop gesucht, sondern wurden direkt von ihnen gefunden! Durchschnittlich verbringen Nutzer 73 Minuten täglich auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Warum besuchen Nutzer einen Online-Shop? Wenn sie etwas kaufen möchten. Passiert dies täglich? Nicht unbedingt.

Über die sozialen Netzwerke haben Sie die Möglichkeit nicht nur Ihre Nutzer “off guard” mit Ihren Produkten zu erreichen, Sie haben auch noch Möglichkeiten die Produktpräsentation emotionaler und Zielgruppen gerecht zu gestalten. Als weiterer Vorteil können Sie bequem Social-Media-Anzeigen und Retargeting gezielt für Ihre Produkte einsetzen.

Social Online-Shops im Überblick

Welcher Social-Shop ist der passende? Wie funktioniert es? Und worauf ist zu achten? Nachfolgend gehen wir auf drei genauer ein.

Facebook Online-Shop

Diese Option ist vermutlich am bekanntesten. Auf Facebook können Sie auf Ihrer Facebook-Business-Page einfach den Tab „Shop“ hinzufügen. Hier können Sie wie in einem Online-Shop Ihre Produkte mit Bild, Preis und Produktinformationen präsentieren. Nutzer können die einzelnen Produkte teilen oder für sich speichern. Über einen Button werden Käufer direkt in den Online-Shop zum gewählten Produkt weiter geleitet, um hier den Bestellvorgang abzuschließen. Hier kann ebenfalls die Produktkonfiguration wie Anzahl, Größe und Produktfarbe noch ausgewählt werden.

Für Unternehmen ist diese Variation besonders von Vorteil um Anzeige für die Produkte einzusetzen und zum Beispiel Retargeting auf Facebook einzusetzen.

Instagram Online-Shop

Auch in Deutschland wird shoppen auf Instagram möglich. Wollten Online-Händler auf Instagram zum Kauf verleiten, mussten sie in Ihren Posts jeweils auf Links in der Biografie hinweisen. Dem hat Instagram nun ein Ende gesetzt. Produkte, die zum Verkauf stehen, können nun über ein Symbol erkannt werden und den Nutzer direkt zum Produkt im Online-Shop weiterleiten. Die vorherige Hürde ist somit nicht mehr vorhanden.

Instagram setzt auf ästhetische, qualitativ hochwertige und emotionale Bilder. Händler nutzen ihre Bilder hier wie kleine Schaufenster, in denen verschiedene Produkte in Szene gesetzt sind. Nun können bis zu fünf Produkte mit Preisen und weiteren Produktinformationen versehen werden.

Pinterest Online-Shop

Pinterest geht ein paar Schritte weiter. Hier finden Sie sogenannte „Buyable Pins“. Dabei enthalten die entsprechenden Pins bereits den Preis, die Möglichkeit die Farbe des Produktes zu wählen und direkt die Kaufoption. Als Nutzer kann ebenfalls ein maximales Budget ausgewählt werden, um gewünschte Produkte zu finden. Über Apple Pay oder Kreditkarte kann die Transaktion direkt auf Pinterest erfolgen ohne die Weiterleitung zum Shop. Ebenfalls können verschiedene Produkte von unterschiedlichen Händlern im Warenkorb gespeichert und später gekauft werden.

Über die visuelle Suche können Nutzer sogar Produkte zum Kauf suchen. Also finden Sie z. B. einen Pin, der ein Büro zeigt, kann über die visuelle Suche zum Beispiel der Bildschirm oder Stuhl ausgewählt werden und Pinterest zeigt passende „Buyable Pins“ zu diesem Produkt.

Auch auf Pinterest werden fast ausschließlich nur ästhetische, qualitativ hochwertige und emotionale Bilder gepostet, die dann zur ursprünglichen Webseite oder Shop-Seite weiterleiten. Nutzer suchen hier nach Inspirationen. Zeigen Sie hier Ihre Produkte und verhelfen Sie Ihren Nutzern direkt zum Kauf.

Social Shopping Nachteile

Leider ist nicht alles immer so einfach, wie es schein. Social Shopping ist auf jeden Fall hilfreich, Ihre Nutzer da zu erreichen, wo sie fast täglich sind. Allerdings kommen hier auch weitere Aufwände hinzu. Wer z. B. einen Online-Shop auf Basis von Woocommerce nutzt, hat noch Glück. Über das Plug-in können die Produkte direkt auf der Facebook-Seite ausgespielt und im Plug-in gesteuert werden. Ändern sich Preise oder Produktinformationen müssen diese nur noch an einer Stelle gepflegt werden. Alle anderen Shop-Betreiber müssen Ihre Produkte manuell einstellen und auch Anpassungen manuell vornehmen. Hier ist die Frage: Lohnt sich der Aufwand bei einem Produktsortiment von über 1.000 Produkten? Noch dazu können über Facebook und Instagram z. B. keine direkten Käufe getätigt werden.

Social Shopping ergibt natürlich auch nur Sinn, wenn Sie Ihre Zielgruppe erreichen. Wählen Sie also mit bedacht, welchen Social-Media-Kanal Sie als E-Commerce-Erweiterung nutzen. Ebenso sollte gut überlegt werden, für welche Produkte es sich tatsächlich lohnt. Einen Whirlpool wird wohl kaum jemand direkt über Pinterest kaufen, oder? Trotzdem kann Social Shopping hier für erste Kaufanstöße genutzt werden. Sieht Ihr Kunde Ihr Produkt in einem Post, so kann er direkt zum Online-Shop weitergeleitet werden und erspart sich die Hürde erst nach dem Produkt zu suchen. Ebenfalls sprechen die Statistiken zur Social-Media-Nutzung für sich. Ihren Online-Shop besuchen Nutzer vermutlich erst, wenn Sie etwas brauchen.

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