Vorteile von Responsive Webdesign

Vorteilhaft: Responsive Webdesign für mobile Endgeräte

Um bestehende Inhalte und bestehende Internetseiten für mobile Endgeräte (iPad, Tablet-PCs, iPhones und andere Smartphones) zu optimieren gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten der Realisierung.

60 Prozent der Deutschen
besitzen internetfähige Mobiltelefone
BVDW 1)

  • Template + Browserweiche

    Beim Zugriff vom Smartphone aus, wird der Benutzer auf ein speziell für den mobilen Einsatz programmiertes Template weitergeleitet. Im Idealfall ist das HTML-Konstrukt dieser Seiten sehr schlank, die Bilder werden entsprechend kleingerechnet und die Darstellung ist über ein separates StyleSheet für die kleineren Auflösungen optimiert.

    Vorteile:
    Ladezeit ist geringer, mobiles Webdesign kann komplett abweichend sein.

  • Responsive Webdesign (Media Queries)

    Beim Zugriff vom Smartphone aus, wird der Benutzer auf ein speziell für den mobilen Einsatz optimiertes Template weitergeleitet. Im Idealfall ist das HTML-Konstrukt dieser Seiten sehr schlank, die Bilder werden entsprechend kleingerechnet und die Darstellung ist über ein separates StyleSheet für die kleineren Auflösungen optimiert.

    Vorteile:
    Template muss nicht neu programmiert werden, Anpassungen in Zukunft nur in einem Template, Skalierbarkeit über verschiedene Bildschirmgrößen gegeben.

 

Entscheidungsfindung: Template vs. Responsive Webdesign

Bei einer Bewertung beider Möglichkeiten der Programmierung mobile Internetseiten sollte die gestalterische und konzeptionelle Komponente im Vordergrund stehen. Ist eine mobile Ansicht stark abweichend von der Standardansicht, hat dies ziemlich sicher auch Auswirkungen auf das zugrundeliegenden HTML-Konstrukt. Dann ist wahrscheinlich ein separates Template eine gute Entscheidung, wobei sich berechtigter Weise die Frage nach dem “Warum” stellt. Erfahrungsgemäß soll das Webdesign ja einen Wiedererkennungswert über alle Endgeräte hinweg besitzen.
Generell gilt: Das mobile Webdesign ist eine Adaption des Standarddesigns.

Ein weiteres Kriterium in der Entscheidungsfindung ist die Ladezeit der mobilen Internetseite. Die Frage der Ladezeit allerdings wird in Zeiten von LTE, WLAN, UMTS & Co. immer weniger wichtig. Die Netzabdeckung mit breitbandigen Zugängen ist mittlerweile gut, Tendenz stark steigend. Es kommt hier sehr stark auf den zu transportierenden Inhalt an. Bei Internetseiten, die stark mit Bildern oder Videos arbeiten, empfiehlt sich eine genaue Messung des Datenvolumens.
In der Regel ist die Information pro Seite durchaus auch mobil gut zu transportieren, so dass dieses Kriterium negierbar ist.

Fazit & Handlungsempfehlung

Für das Gros der Internetseiten dürfte demnach ein separates Template keine wesentlichen Vorteile mit sich bringen, wohl aber deutlich höhere Kosten für die Programmierung und eine geringere Flexibilität in der Weiterentwicklung der Internetseite.

Daher empfehlen wir auch regelmäßig ein responsive Webdesign mit Media Queries.

Auch bestehende Internetseiten können so für mobile Endgeräte angepasst werden. Von folgenden Gegebenheiten muss dabei ausgegangen werden:

  1. Das Webdesign ist sauber strukturiert (CSS und HTML getrennt)
  2. Die grafischen Anpassungen sehen kein komplett anderes Erscheinungsbild vor
  3. CSS3 darf eingesetzt werden (wird von allen aktuellen Browsern unterstützt 2)

 

Quellen:

1) http://www.bvdw.org/medien/bvdw-mobile-internetnutzung-steht-bei-den-deutschen-hoch-im-kurs?media=4351
2) Außer im IE 8.0 – siehe http://caniuse.com/css-mediaqueries

 

Diesen Beitrag bewerten

0 Kommentare

Dein Kommentar

Möchtest du mitdiskutieren?
Fühl dich frei, beizutragen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .