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Themenwoche 7 Tage - 1 Thema E-Commerce
Dieser Artikel ist Nummer 3 von 7 im Special "E-Commerce"

Wie starten und wie optimieren Sie Ihren Online-Shop?  

Sie möchten einen E-Commerce starten? Glückwunsch! Dann haben Sie Ihren USP gefunden, der Sie von bestehenden Online-Händlern abhebt. Auch wenn Ihr Online-Shopping die Jahre gekommen ist – mit unserer Checkliste können Sie auch hier notwendige Optimierungen in die Wege leiten. 

Die technische Seite ist diejenige, die es heutzutage recht leicht macht, in den E-Commerce einzusteigen oder einen bestehenden Shop zu relaunchen. Besser als Ihre Mitbewerber zu sein, ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start in die Online-Welt oder für Ihre erfolgreiche Optimierung. Ein durchgehendes Auseinandersetzen mit allen Belangen rund um Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Ihr E-Business nimmt Sie nun in die Pflicht.

Wir wissen um die Komplexität des Themas E-Commerce und haben vollstes Verständnis für die Unsicherheiten unserer Kunden. Doch wir brennen dafür, Sie mit unserem Wissen auf die Überholspur zu katapultieren!

Julian Wottawa, Projektleiter Magento

Was macht Sie besser?   

  • Schauen Sie sich Ihre Produkte genau an. Und schauen Sie sich Ihre Konkurrenz und deren Produkte etc. an. Jetzt versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe. Was könnte man verbessern? Was könnte eventuell als beeinträchtigend empfunden werden?
  • Jetzt schauen Sie auf Ihren Kundenservice: Der Vertrieb Ihrer Konkurrenz besteht aus einem Callcenter? Dann setzen Sie auf  Mitarbeiterberatung!
  • Schauen Sie auf nicht übliche Begleiterscheinungen der Bestellungen Ihrer Branche. Vielleicht bietet noch keiner eine gratis Lieferung an. Dann tun Sie es!
  • Bieten Sie optimale Produktbeschreibungen an. Richten Sie diese am Kunden aus und scheuen Sie sich nicht, auch auf Nachteile gegenüber anderen Produkten Ihres Shops hinzuweisen. Stellen Sie Alternativen bereit. 
  • Bieten Sie eine bessere Performance in der SEO. Stellen Sie Ihren Nutzern Content mit Mehrwert bereit. Mit einem reinen SEO-Geplappere gewinnen Sie keinen Blumentopf mehr. 
  • Setzen Sie Ihrem E-Commerce ein ausgefeilteres Marketing zugrunde als das Ihre Mitbewerber tun. Wenn keiner mit Influencern arbeitet, warum nicht Sie?
  • Nutzen Sie die Social-Media-Kanäle und reagieren Sie umgehend auf Ihre Kunden. Gehen Sie in den Dialog mit Ihren Nutzern! 

8 Punkte für einen optimalen Auftritt im E-Commerce

1. Welche Shop Software?

Der Markt bietet verwirrend viele Lösungen an, welche Software Sie Ihrem E-Commerce zugrunde legen. Zum einen können Sie beispielsweise bei Strato oder JImdo einen Online-Shop mieten. Magento oder Shopware bieten auch Open-Source-Lösungen, die Sie auch selbst hosten können. Kompliziertere Shopsysteme müssen programmiert werden, auch wenn man hier oft eine Open-Source-Lösung zugrunde legt. 

2. Denken Sie an Ihre Warenwirtschaft!

Von vielen oft vergessen oder unterschätzt: Die Software für Ihre komplette Warenwirtschaft. Zu Beginn einer E-Commerce-Lösung sind die Transaktionen, die auch Ihre Buchhaltung, Ihr CRM und Ihre Warenwirtschaft betreffen, noch berechenbar. Hier wird der Aufwand aber schnell undurchschaubar, wenn der Umsatz und damit der Verwaltungsaufwand steigt. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Unternehmung an Ihrer Lagerhaltung oder Ihrer Vertriebsplanung scheitert!

Achten Sie gleich von Anfang an darauf, eine gute und ausbaufähige Software zu integrieren. Vor allem muss eine passende Schnittstelle direkt zum Online-Shop bestehen. 

3. Planen Sie auf keinen Fall kurzfristig!

Wenn Sie einen Online-Shop starten, sollten Sie zuvor schon eine Struktur festgelegt haben, die einer Expansion Ihres Shops oder Ihrer Produkte nicht im Wege steht. Bleiben Sie trotz allem so kurz und überlegt wie möglich und denken Sie schon jetzt an eine Navigationsstruktur, die auch Bestand hat, wenn neue Kategorien zu Ihren Produkten hinzukommen. Haben Sie „das große Ganze“ im Hinterkopf. 

4. Priorität SEO!

Sie müssen jetzt kein SEO-Experte sein, aber es ist unabdingbar wichtig, dass Sie grundlegende Aspekte der Suchmaschinenoptimierung nicht vernachlässigen. Also arbeiten Sie sich in die Grundlagen ein, vor allem, wenn Sie zum Start nicht über genügend Budget verfügen. Sie würden nämlich für Google Ads oder eine SEO-Agentur nicht unwesentlich Budget benötigen. Aber man muss Sie finden, was Sie schon in Ihre Überlegungen zur Struktur mit einbeziehen sollten! Denn der anfängliche Traffic wird über die Suchmaschinen generiert. Informieren Sie sich über die Anforderungen an ein Linkbuilding, an Ihre Produktbescheibungen oder Ihre Usability!

5. Stellenwert Versand

Amazon liefert innerhalb eines Tages und arbeitet verstärkt an der Same-Day-Delivery-Option. Das heißt, der Kunde erwartet eine immer schnellere Lieferung. Klären Sie Ihre Möglichkeiten hier sehr genau und weisen Sie in Ihrem Shop auch genau auf die mögliche Auslieferung hin.  

6. Zahlungsarten 

Stimmen Sie die Zahlungsarten, die Sie in Ihrem E-Commerce anbieten, genau auf Ihre Zielgruppe ab. Je nach Produkt und Zielgruppe kommen Kreditkartenzahlungen in Frage, auch nach Alter kann man die bevorzugten Zahlungsarten festlegen. Wenn Sie die bevorzugte Zahlungsart Ihrer Nutzer nicht anbieten, kann das nicht unerhebliche Umsatzeinbußen bedeuten, da Sie dadurch Warenkorbabbrüche verzeichnen.

7. Customer Centricity 

Der Online-Handel richtet sich immer mehr auf die Kunden aus. Sie müssen zudem etwas bieten, was es so bei Ihrer Konkurrenz nicht gibt. Schauen sie sich hierzu die Angebote Ihrer Konkurrenz genau an und finden Sie hierdurch Ihren USP. Bieten Sie Mehrwert, seinen Sie kulant und legen Sie Wert auf einen am Kunden orientierten Service. Schaffen Sie Trust!

8. Die Rechtsform in E-Commerce 

Noch ein Punkt ist die Wahl der passenden Rechtsform. Wie viele Gesellschafter sind in Ihrem Unternehmen? Besitzen Sie Eigenkapital?
Die beliebteste Rechtsform in Deutschland ist die GmbH, da hier das Haftungsrisiko auf die Einlage der Gesellschafter beschränkt. Für Start-ups sind die 25.000 €, und die Hälfte muss hier  fließen, nicht immer zu stemmen. Deshalb sind auch Einzelgesellschaften, da auch die Anmeldung oder der Buchhaltungsaufwand einfacher zu handeln sind, für den Anfang meistens lösbarer. 

Scheuen Sie sich nicht, hier einen Steuerberater zu fragen, der Ihnen auch im Falls der Umsatzsteuer weiterhelfen kann. 

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