Blogbeitrag Hybride Apps

Hybride-, Native- und Web-App im Vergleich

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Welche App ergibt für wen und wann Sinn?

Eine eigene App? Das steht fest. Denn die mobilen Zielgruppen werden immer größer und auch Ihre Kunden sind durchschnittlich 140 Minuten täglich im Netz unterwegs! Doch welche Art ist die richtige? Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Applikationen, wann ergibt welche mehr oder weniger Sinn?

Hybride App

Hybride Applikationen sind solche, die sowohl für IOS als auch Android funktionieren. Nutzer können diese über die verschiedenen App-Stores erwerben. Sie bieten den Vorteil, dass eine größere Zielgruppe erreicht werden kann, ohne dass mehrere Apps für die verschiedenen Betriebssysteme erstellt werden müssen. Eine weitere Besonderheit ist, dass die hybriden Anwendungen auf die meisten Smartphone Funktionen wie Kamera, Kontakte und Standort zugreifen können, unabhängig um welches Betriebssystem es sich handelt. Technisch ist dies komplizierter, da die Zugriffe auf den unterschiedlichen Systemen unterschiedlich erfolgen. Hybride Apps sind sowohl online als auch offline problemlos nutzbar.

Native App

Native Apps werden gezielt für ein Betriebssystem entwickelt: Android oder IOS. Die Applikation ist entsprechend nur in einem App-Store zu erwerben und kann auch nur auf der Zielplattform funktionieren. Der Vorteil von nativen Anwendungen ist, dass sie uneingeschränkten Zugriff auf die Systemfunktionen besitzen, egal ob Benachrichtigungen, Kamera oder GPS – es sind keine Grenzen gesetzt. Hinzukommt, dass eine Native App auf die Besonderheiten der Gesten eingehen kann und dadurch intuitiver zu nutzen ist.

Web App

Web Apps sind browserbasierte Applikationen, die mit Hilfe von HTML5 entwickelt wurden und plattformunabhängig funktionieren. Da jedes Smartphone oder Tablet über einen Browser verfügt, kann diese Art von Anwendung auf jedem Gerät aufgerufen werden. Voraussetzung für die einwandfreie Nutzung ist lediglich eine funktionierende Internetverbindung.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vor- und Nachteile Native- Hybride- Web-App

Eine hybride App ist sinnvoll, sobald eine größere Zielgruppe mit unterschiedlichen Betriebssystemen erreicht werden soll und wenn nur wenige oder gar keine Systemfunktionen benötigt werden.

Sobald die Performance und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund steht und zudem auf mehrere Systemfunktionen zugegriffen werden soll, ist die beste Entscheidung in eine Native App zu investieren.

Steht die Plattformunabhängigkeit an erster Stelle und es werden keine Systemfunktionen benötigt, so besteht die Möglichkeit eine Web Applikation zu wählen. Allerdings sollte hierbei nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Art der App immer von einem Internetzugang abhängig ist.

Grundsätzlich sollte vor der App-Entwicklung im Rahmen der Konzeption geklärt werden, welche Ziele eine App verfolgt und welche Zielgruppe angesprochen werden soll.

Fragen Sie nicht, welche Technik die bessere ist, sondern danach, um welches Projekt es sich bei Ihnen handelt, was Sie bewirken möchten und auch, welches Budget Ihnen eigentlich zur Verfügung steht.

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